Kostenlose MeldeApp für Gastronomen, Veranstalter und Vereine vorgestellt

Schluss mit der Zettelwirtschaft

Die Erfassung der Kontaktdaten von Gästen und Besuchern ist für Restaurants, Hotels, Freizeitanbieter, Veranstalter und Vereine in Corona-Zeiten Pflicht. Doch die damit verbundene „Zettelwirtschaft“ ist zeitaufwendig, fehleranfällig und datenschutzrechtlich nicht unproblematisch. Hier schafft die neue, von der Eifel Tourismus GmbH kostenlos zur Verfügung gestellte App Abhilfe.

04.09.2020 - 14:47

Prüm/Daun. Eine Rundreise von Landrat Heinz-Peter Thiel, Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus (ET) GmbH und ET- Geschäftsführer Klaus Schäfer machte einen Bedarf deutlich, der sich bereits seit Wochen abgezeichnet hatte: Gastronomen, Freizeitanbieter oder Event-Veranstalter leiden unter einem hohen bürokratischen Aufwand, um die vorgeschriebene Nachverfolgung von Gäste- und Besucherkontakten gewährleisten zu können. Dreißig Tage lang müssen die Daten aufbewahrt werden, um gegebenenfalls den Gesundheitsämtern das Auffinden potenzieller Kontakte von Corona-Infizierten zu ermöglichen.

„Wir können nun den Betrieben der Eifel, den Veranstaltern und Vereinen eine kostenlose App zur Verfügung stellen, mit der sie diese Anforderung erheblich leichter bewältigen können“, erläutert Heinz-Peter Thiel den Vorteil der technischen Innovation. Die neue MeldeApp Eifel ermöglicht auf ausdrücklichen Wunsch vieler Leistungsträger der Region den Abschied von der unübersichtlichen und zeitaufwendigen Papierflut aus oft unleserlichen, von Hand ausgefüllten Listen. Sie generiert buchstäblich im Handumdrehen datenschutzkonforme, lückenlose und mühelos an die Gesundheitsämter transferierbare Datensätze. Thiel, als Landrat der Vulkaneifel zugleich für das Gesundheitsamt zuständiger Behördenchef, betont: „Stellvertretend für die Kollegen kann ich sagen, dass dies sehr wichtig für die öffentlichen Aufgaben im Bereich der Pandemieeindämmung ist.“

Konzipiert wurde die Web-Anwendung von der in Bad Neuenahr-Ahrweiler ansässigen Full-Service-Agentur Shapefruit AG. „Die Nutzer werden auf dem eigenen Handy durch einen standardisierten Ablauf geführt, so dass nichts vergessen wird“, schildert Shapefruit-Prokurist Benjamin Bellardita die unkomplizierte Bedienbarkeit der App für Besucher und Gäste. „Die Erfahrungen, die in anderen Regionen wie etwa Baden-Württemberg bereits damit gemacht wurden, sind einhellig positiv.“ Für beide Nutzer – Dienstleister wie deren Kunden – braucht es nur drei Schritte: scannen, Formular online ausfüllen, freischalten. Der Gastronom, Eventveranstalter, Freizeitanbieter oder auch Verein kann den Datensatz bei Bedarf einer Nachverfolgung ausdrucken oder herunterladen. Nach Ablauf der Dreißig-Tage-Frist werden die Daten automatisch gelöscht. „Die Einrichtung ist wirklich leicht verständlich und unkompliziert“, bestätigt nach einem Vorab-Test der Gastronom Thomas Herrig aus Meckel. Alle, die mit Gäste- oder Besucherkontakten arbeiten, können von der App profitieren: das Eiscafé ebenso wie der Wildpark, der Landgasthof ebenso wie der Sportverein. „Das Angebot ist für die Dienstleister, welche die MeldeApp nutzen, kostenfrei… und zwar unabhängig davon, ob sie Partner der Eifel Tourismus GmbH sind“, unterstreichen Thiel und Schäfer einen wichtigen Aspekt zur Unterstützung der Eifeler Tourismuswirtschaft. „Natürlich macht es Sinn und stärkt es das Netzwerk, wenn dadurch noch weitere Eifeler Anbieter motiviert werden, sich künftig der starken Marke EIFEL anzuschließen. Aber eine solche Kooperation ist keine Nutzungsvoraussetzung.“ Mit der MeldeApp Eifel werde ein niedrigschwelliges IT-Angebot umgesetzt, das gerade in Coronazeiten helfen kann, die Belastungen der Gastronomen, Veranstalter und Verein abzufedern und wichtige personelle oder zeitliche Ressourcen dort freier einzusetzen, wo sie Umsatz bringen: beim Gast, beim Besucher, beim Zuschauer. Pressemitteilung

Eifel Tourismus GmbH

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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