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Gemeinschaftskonzert in Ebernhahn begeisterte die Zuschauer

Vielfältige Klänge auf einer Wellenlänge

Gemeinschaftskonzert der Musikvereine aus Ebernhahn, Helferskirchen, Ransbach-Baumbach und Siershahn

30.10.2018 - 09:38

Ebernhahn. Bereits zum 42. Mal wurde in der Rosenheckhalle in Ebernhahn das alljährliche Gemeinschaftskonzert der Musikvereine aus Ebernhahn, Helferskirchen, Ransbach-Baumbach und Siershahn ausgetragen. Es spricht für sich, wenn eine Veranstaltung bereits so häufig erfolgreich durchgeführt wird. So war es auch wieder in diesem Jahr, als Marko Müller, der Vorsitzende des MV Ebernhahn, die Gäste in der fast komplett ausverkauften Rosenheckhalle begrüßte.

Welchen Stellenwert das Gemeinschaftskonzert in der Region hat, war auch an der Liste der erschienenen Kommunalprominenz abzulesen. Michael Merz, der Verbands- und Stadtbürgermeister aus Ransbach-Baumbach, der Verbandsgemeindebürgermeister Michael Ortseifen aus Wirges, sowie die Ortbürgermeisterin Anette Marciniak-Mielke und Rüdiger Gemmer aus Ebernhanhn wollten natürlich die Auftritte „ihrer“ Musikvereine begleiten und unterstützen. Alois Scherz, der Bürgermeister aus Siershahn, konnte leider krankheitsbedingt nicht an dem Konzert teilnehmen. Sie alle erwartete ein höchst anspruchsvolles Programm, welches die Zuschauer immer wieder zu Szenenapplaus und großem Beifall herausforderte.


Zeitgenössischer Marsch der Ebernhahner begeistert


Die Eröffnung des Gemeinschaftskonzertes lag natürlich in den Händen des MV Ebernhahn, unter der Leitung des neuen Dirigenten Maik Pinkel, der erst Anfang September das neue Amt ausführt. Es ist schon sehr beachtlich, dass es ihm gelang, nur mit zehn Proben den Musikverein auf Konzertreife zu bringen. Eine kleine Anekdote ist erwähnenswert: Da Maik Pinkel in ziviler Kleidung vor den Musikern in ihren schmucken Uniformen stand, wurde erklärt, dass es so kurz vor dem Konzert dem Schneider nicht mehr gelang, für den Dirigenten rechtzeitig die neue Uniform zu fertigen. Unabhängig von der fehlenden Uniform zeigten Maik Pinkel und der MV Ebernhahn, was sie so „drauf haben“. Mit „Salemonia“, einem feschen Konzertmarsch von Kurt Gäble, wurde die Richtung vorgegeben. Die Reise ins „Reich der Dolomiten“ war ein gewaltigeres Konzertwerk, in welchem eine zusammenhängende Geschichte aus den Dolomiten erzählt wurde. Ein erster Höhepunkt für die Freunde der modernen Musik war das Medley der größten Hits von Robbie Williams. „Surprise, Surprise“, „Angel“, „Let Me Entertain You“ und „Road to Mandalay“ kamen beim Publikum bestens an.


Ransbach-Baumbacher und die Jugend rocken stilvoll


Beeindruckend war der Auftritt des MV Ransbach-Baumbach unter der Leitung von Marc Schaeferdiek. Mit dem Stück „Stockholm Waterfestival“ zauberten die Musiker eine gewaltige symphonische Rockouverture auf die Bühne. Ein optischer Gag gelang den Musikern samt ihrem Dirigenten, als sie zur Musik von „Super Mario Bros“ die weltbekannten Mario-Mützen aufzogen.

Dann folgte der Auftritt des Jugend-Projekt-Orchesters, geleitet von Saskia Ley. Dieses ist eine geniale Kombination von Jugendmusikern aus allen teilnehmenden Musikvereinen. So werden die musikbegeisterten Talente an die großen Orchester herangeführt, erhalten dabei auch die Chance, vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Das gelang in Ebernhahn gar vorzüglich, obwohl die Jugendlichen nur zweimal proben konnten. Mit dem „Gateaway March“, und die „Lincoln Celebration Overture“ konnte das musikalische Potential der Jungmusiker fein herausgearbeitet werden. Verdienter Applaus war der Lohn für eine sauber inszenierte Aufführung.

Beim MV Siershahn führte Michael Roski den Taktstock und führte den Zuschauern die ganze Bandbreite des Repertoires eines Orchesters vor Augen. Eine große Overture wurde von einem Solo für das Brass-Ensemble gefolgt, ebenso durfte ein krachender Konzertmarsch nicht fehlen.


Kultige Hits laden zum Mitmachen ein


Zu guter Letzt gehörte die Bühne dem MV Helferskirchen, dirigiert von Marco Heibel. Auch die Musiker aus Helferskirchen überzeugten auf der ganzen Linie. Absoluter Höhepunkt ihres Konzertes war das Medley „80er KULT(tour)“ mit Hits aus den 80er Jahren. Wer kannte sie nicht: „1000 mal berührt“, „Sternenhimmel“, „Skandal im Sperrbezirk“ und „Ohne dich schlaf’ ich heut Nacht nicht ein“ von der Münchner Freiheit. In der Halle wurde mitgesungen und mitgeklatscht, das war ein würdiger (vorläufiger) Abschluss eines ambitionierten Konzertabends. Vorläufiges Ende deshalb, weil der MV Helferskirchen als Zugabe den Marsch der „Alten Kameraden“ in den Saal schmetterte. Der Clou bei diesem Vortrag war die Tatsache, dass die Musiker nacheinander von allen fünf Dirigenten aller mitwirkenden Orchester dirigiert wurden. Nach dem großen Finale erhoben sich die Zuschauer und feierten die Musiker mit langanhaltendem Applaus.


Ehrung engagierter Musiker


Im Rahmen des Konzertes nahm Josef Görg-Reifenberg, der Ehrungsbeauftragte des Kreismusikverbandes des Westerwalds, zwei Ehrungen für verdiente aktive Mitglieder des MV Ebernhahn vor. Für sage und schreibe 60 Jahre Mitgliedschaft erhielten Gerd Görg und Alexander Hommrich die Ehrenurkunde des Chorverbandes sowie die goldene Ehrennadel.

Das nächste Gemeinschaftskonzert, es wird das 43. sein, wird kommendes Jahr in Helferskirchen stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, es wird wohl wieder im Herbst, Ende Oktober sein.

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juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
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