Koblenz Fuss e.V. gegründet

Ziel: Förderung und Schutz des Fußverkehrs

Ziel: Förderung und
Schutz des Fußverkehrs

Die Seniorin im Rollstuhl mit Unterstützung von Dorothe Struschka (re.) und der Senior mit Rollator begleitet von Edgar Kühlenthal (li.) schafften in der „regulären“ Grünphase für Fußgänger gerade die Hälfte der Überquerung und befanden sich in der Hälfte mitten auf der Straße – da sprang die Ampel auf Rot. Foto: privat

26.09.2022 - 12:21

Koblenz. „Es gibt vieles, was in Koblenz aus Sicht der Menschen, die zu Fuß gehen, noch nicht gut gelöst ist. Das betrifft alle Generationen von den Seniorinnen und Senioren, von den behinderten Menschen bis zu den Eltern mit ihren Kindern in Kinderwagen“, so Edgar Kühlenthal, Gründer und Sprecher von Koblenz Fuss e.V., der auch als Stadtrat bei den FREIEN WÄHLERN aktiv ist. Gemeinsam mit Koblenzerinnen und Koblenzern, die sich ebenso für die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger einsetzen, hat er die Ortsgruppe Koblenz des bundesweiten Vereins Fuss e.V. gegründet. „Das ist für uns eine willkommene Unterstützung bei Lösung der Probleme, über die vor allem viele ältere Menschen als Fußgänger in der Südstadt bei mir beklagen“, dachte Dorothe Struschka, die Leiterin des AWO-Quartierbüros Südliche Vorstadt, und organisierte einen Ortstermin an der Kreuzung/Ampelanlage Hohenzollernstraße-Schenkendorfstraße mit dem Sprecher Edgar Kühlenthal und älteren Menschen, die den Fußgängerübergang ständig nutzen müssen.

„Man kann es nicht glauben, wenn man es nicht selbst gesehen und erlebt hat!“, war sein erster spontaner Kommentar nach der „Demonstrationsüberquerung“: Die Seniorin im Rollstuhl mit Unterstützung eines Pflegers und der Senior mit Rollator schafften in der „regulären“ Grünphase für Fußgänger gerade die Hälfte der Überquerung und befanden sich in der Hälfte mitten auf der Straße – da sprang die Ampel auf Rot. Im Verlauf der folgenden sog. „Schutzzeit“ mit roter Fußgängerampel konnten die beiden auf keinen Fall den Bürgersteig auf der anderen Seite erreichen. „Die Schutzzeit wird von den meisten Fußgängern ohnehin nicht als ‚ihre‘ Zeit empfunden. Die meisten – vor allem auch ältere Menschen – gehen dann in Hast und Angst vor Bedrängnis und Gefahr den Rest der Überquerung. Bei manchen ist auch die Schutzzeit nicht ausreichend für die vollständige Überquerung wie an der Kreuzung hier“, kommentiert Dorothe Struschka.

„Wenn man diese unhaltbaren Verhältnisse an dieser wichtigen Stelle der Südstadt zugunsten des Fußgängerverkehrs ändern will, müssen die Verantwortlichen sich das hier selbst ansehen“, sind sich alle einig. Im weiteren Verlauf dieses ersten Treffens zur Verbessrung der Verhältnisse für Fußgänger in der Südstadt wurden die Fußgängerüberquerung in der Mainzer Straße in Höhe des Augusta Denkmals mit der ebenfalls zu kurzen Grünphase angeführt und die bekannten Probleme zwischen zu schnell fahrenden Radfahrern und Fußgängern erörtert.

„Genau das sind unsere Aktionsfelder, da haben wir uns in der Vergangenheit schon eingesetzt und da werden wir in Zukunft bei unseren Aktivitäten in Koblenz als Ortsgruppe Koblenz Fuss e.V. mit unserem starken Partner Fuss e.v.-Berlin (Fachverband Fußverkehr Deutschland) von anerkannten und erfahrenen Fachleuten beraten und unterstützt.“ Wer Interesse daran hat, in Zukunft über die Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins wie geplante Vortragsveranstaltungen mit Vorträgen von anerkannten Fachleuten informiert und rechtzeitig eingeladen zu werden, wendet sich an folgende Adresse: koblenz@fuss-ev.de.

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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