Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Überwältigende Galasitzung zu Ehren von Prinzessin Heike I. - Mayen hat eine neue Hymne

„Prinzenlos durch die Nacht, das ist die neue Fasenacht“

Mayens 78.Tollität gekrönt – OB Treis fällt als Prinzgemahl beim Tanztest durch

11.01.2016 - 11:37

Unvergessliche Stunden mit vielen, vielen Überraschungen“ hatte Alte Große-Präsident Christoph Schwab bei seiner Begüßung am Samstag einer bis auf den letzten Platz besetzten Narrhalla 129 versprochen. Und das sollten sie auch werden, denn der Abend ging in die Geschichte der Stadt Mayen ein: Als Premiere wurde im Rahmen einer exzellenten, fast sechsstündigen Galasitzung die erste, alleinregierende Prinzessin als 78. Tollität feierlich gekrönt. Und damit nicht genug. Ihr zu Ehren hatte Literat Rolf Keuser ein Programm auf die Beine gestellt, das wahrlich keine Wünsche offen ließ.

Mayen. „Für mich geht heute eine Traum in Erfüllung. Vor 20 Jahren standen meine Eltern auf dieser Bühne, vor 10 Jahren mein Bruder. Heute nun bin ich an der Reihe und bekomme mein Krönchen. Schon bald gehört mir das Narrenreich von Mayen“, rief Prinzessin Heike I. ihren zukünftigen Untertanen zu und ergänzte: „Ich habe den richtigen Frosch noch nicht gefunden und daher danke ich der Alten Großen ganz besonders, dass sie mir erlaubt hat, die erste Alleinherrscherin zu sein.“ Tränen der Rührung standen ihr in den wunderschönen Augen, als Präsident Christoph Schwab ihre Insignen der Macht mit der von ihr heiß ersehnten Krone endlich „komplettierte“.

Jetzt fehlt ihr nur noch der Rathausschlüssel, aber den, versprach Heike I., werde sie mit weiblichem Charm ruck-zuck erobern. Zur Seite steht der charmenten Regentin dabei eine tolle Truppe, ihr stolzer Hofstaat mit den Pagen Kathrin und Jenny, Mundschenk Stefan und Hofnarr Thorsten.

Gemeinsam werden sie auch den geplanten Machenschaften des bisherigen Amtsinhabers, Wolfgang Treis, den pünktlichen Einzug ins Rathaus zu verhindern, trotzen. Selbst wenn der Weg zur Rathauserstürmung diesmal an drei Schuhgeschäften vorbeiführen soll, in diese Falle, das war schnell klar, wird Prinzessin Heike mit ihren Pagen nicht tappen!

Und was sie als Herrscherin nun alles plant, das verlas die Frischgekrönte in einer kurzweiligen und humorvollen Regierungserklärung mit 11 närrischen Paragraphen und schnell war klar: Präsident und Oberbürgermeister werden nicht mehr viel zu Lachen haben. Aber auch in den Schulen wird sich einiges ändern, denn dort sollen die Hauptfächer durch das Nähen von Fasenachtskostümen für den Kinderzug ersetzt werden. Aber keine Angst, denn getreu dem diesjährigen Motto „Mir han os Herz am richtije Fleck, mir fairen Faasenacht be jeck“ wird es nur der Obrigkeit an den Kragen gehen.

Da half es auch nichts, dass sich der mit einem Segway dynamisch in den Saal hineingerauschte, noch amtierende Oberbürgermeister Wolfgang Treis kurzerhand als Prinz bewarb und erstmal versuchte, „gut Wetter zu machen“. Denn Heike stellte ihn auch auf die Tanzprobe, die Treis allerdings nicht bestand.


Der Saal tobte vor Begeisterung bei OB-Rede


Gleichwohl hatte der OB zuvor eine Rede hingelegt, die mit Sicherheit das Prädikat „the best of“ verdient hatte und deren Höhepunkt Helene Fischers von ihm umgetexter Song „Atemlos“ bildete. Mayen hat für die Session von Prinzessin Heike nunmehr eine grandiose, neue, närrische Hymne: „Prinzenlos, durch die Nacht, das ist die neue Fasenacht, Prinzenlos in einer Stadt, die so tolle Männer hat“. Der Saal tobte.

Nach der Ehrung der zahlreich zu diesem Anlass angereisten Ex-Tollitäten konnten die „Spiele am Hofe Ihrer Tollität“ beginnen und das a cappella-Quartett, „die Wanderer“, servierte Kölsche Rock und Kölsch Rap. Stimmgewaltig und mit mitreißenden Rhythmen heizten Sascha Breuer-Röle, Andreas Hardegen und Steven Timmermann, die Narrhalle ein und bewiesen, dass man auch ohne Instrumente jeden Saal zum Kochen bringt. Wer da noch auf den Stühlen saß, war selber schuld! Aus dem Kölner Karneval sind die drei sympathischen Jungs nicht mehr wegzudenken und auch in Mayen sind sie keine Unbekannten, kommen gerne in die Eifelstadt, denn das Publikum, so die Ausnahmekünstler, ist einfach wunderbar.

Als Überraschung löste dann die 1. Kadetten-Kompanie der Hausener Husaren, aus der närrischen Heimat der Regentin, die Wanderer auf der Bühne ab. 19 Kadettinnen und Kadetten im Alter von 4-13 Jahren wirbelten über die Bühne und bewiesen einmal mehr, dass man sich im Stadtteil Hausen keine Sorgen über den Nachwuchs machen muss.

Etwas kränklich war „Bob, der Hausmeister“ (Helmut Spitzley) aus Ettringen angereist. „Ich säin verkältet“, ließ er direkt wissen und da half nur noch ein „Cai-Piranha“. Doch ohne Fisch geschmacklich nichts für den gestressten Bob, der das vergangene Jahr mit vielen Anekdötchen Revue passieren ließ. Und da hatte er wahrlich so einiges erlebt, sodass im Saal kaum ein Auge trocken blieb.

Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm und zum zweiten Male bereicherten die Mädels der Prinzengarde das Programm der Galasitzung. In wunderschön anzusehenden, neuen Kostümen bewiesen sie, was Mayen tänzerisch Großartiges zu bieten hat. Trainiert von Yvonne Müller sind die Gardistinnen ein absoluter Gewinn für die Mayener Fasenacht.

Rainer Roos als närrischer Polizist aus der Eifel hatte dann wieder die Lacher auf seiner Seite, wenngleich er auch der schwangeren Svetlana als „Hebammer“ nicht zu einer glücklichen Geburt verhelfen konnte. „Dass die Grünen nicht beerdigt, sondern kompostiert wurden“, gab er OB Treis noch mit auf den Weg.

Bühne frei hieß es dann für die „Hausener Hühner“, die Formation, bei der auch Prinzessin Heike I. und Page Kathrin eigentlich mit von der Partie sind. Zu Ehren Ihrer Tollität rockten die Mädels diesmal ohne ihr nunmehr blaublütiges Mitglied und deren Page die Bühne und sorgten für eine tolle Stimmung.

Mit „Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi“ zogen „Töppche und Bella“ aus Andernach in den Saal ein. Beides Urgesteine des Bäckerjungenkarnevals. Töppche, alias Markus Topp, war bereits Prinz in Andernach, Susanne Bell ist, wie Töppche, ebenfalls lange Jahre Mitglied der Andernacher Stadtsoldaten. Zum ersten Mal waren sie in Mayen zu Gast und schnell stellte sich die Frage: „Wer hat hier wen im Griff?“ Bella hätte zwar zu gerne mit Topp angebändelt, doch der verkaufte lieber pinke Anzüge und fürchtete sich vor dem mörderischen Rückwärtsgang seiner Bühnen-Partnerin.

Das Aushängeschild der Junge Alte Große Mayener KG ist deren Tanzmariechen Michelle Zitzmann. Bis kurz vor ihrem Auftritt hatte sie noch krankheitsbedingt das Bett gehütet. Doch den Tanz zu Ehren Ihrer Lieblichkeit, Prinzessin Heike I. hatte sie sich nicht nehmen lassen. Begeistert zollte der Saal ihrem sehenswerten Tanz Applaus.


Mit Esel „Heiner“ nach Malle


Für wahrlich mehr als jede Menge Spaß und Unterhaltung sorgte dann Andreas Minze, der beliebte Bauchredner vom Niederrhein. Was Esel „Heiner“ und „der Minze“ u.a. beim Märchenraten, dem Urlaub auf Malle und dem Träumedeuten aus dem Nähkästchen plauderten, grenzte schon an akuter Reizung der Lachmuskulatur. Dass sich auch Oberbürgermeister hervorragend als „Bauchredner-Puppe“ eignet, bewies der Mieze dann als grandiosen Höhepunkt seiner absolut sehenswerten Show. „Na klar“, ließ sich der OB nicht zweimal bitten und wurde sogleich mit einer Maske versehen. „Dass die Leute jetzt alle lachen, liegt nicht nur alleine an Ihrer Funktion, lieber Herr Oberbürgermeister. Ich kann Ihnen versichern, mit dieser Maske sieht jeder unheimlich bescheuert aus!“ Nicht enden wollender Applaus für Andreas Minze, aber auch für den bestens aufgelegten OB, der für jeden Spaß zu haben ist, war der Lohn für diesen Auftritt.

Und dann war es wieder Zeit für einen weiteren Augenschmaus. Den Showtanz der Hausener Husaren. Trainiert von Uschi Neugebauer und Prinzessinnen-Mutter, Kornelia Weber, begab sich die Formation als Flugzeug-Besatzung auf Nachwuchssuche.

Bevor sich das Sitzungsprogramm zum Ende neigte, ging es mit Tarzan, Jane und dem fünffachen Rheinland-Pfalz-Meister, der Tanzgarde der Narrenzunft gelb rot Koblenz, noch einmal turbulent in den Dschungel. Atemberaubend, was die 31 Tänzerinnen und Tänzer zu später Stund mit einem fantastischen und vor allem ausdrucksstarken Tanz unter dem Motto „Alles klar in Afrika“ zu bieten hatten. Das war spitzenklasse und einfach nur überwältigend.

Den Saal beim großen Finale noch einmal zum Kochen brachte dann „the Real Safri“-Duo. Erstmals begeisterten Sascha Friedhofen und Thomas Gorlinski auch mit einer beeindruckenden Pyro Show als krönenden Abschluss einer brillanten Galasitzung und präsentierten als Premiere ihren eigenen Karnevals-Song.

„Last but not least“ gab Mayens neue Regentin ihre Prinzessinnenlieder zum Besten und danach ging es noch munter weiter mit Tanz zum Sound der legendären Kampfmaschine, die bereits die Sitzung musikalisch hervorragend begleitet hatte. Die Mayener Band ist aus dem Karneval der Stadt nicht mehr wegzudenken und bereichert auch außerhalb der Session seit nunmehr 40 Jahren die Bühnen der Stadt Mayen zu verschiedensten Anlässen und feiert alljährlich das bekannte „Kampfmaschinenfest“. Ihnen und allen anderen am Gelingen des fulminanten Abends Beteiligten, ob vor oder hinter den Kulissen, dankte Alte Große Präsident Christoph Schwab auf das Herzlichste. Dazu zählten auch die Jeckige Pänz, die für die Deko und das Bühnenbild veranwortlich waren.

Aber auch dem Frontmann der Alten Großen galt ein dickes Lob, denn auch er hatte wieder einmal bewiesen, dass er das jecke Herz am rechten Fleck hat. Gekonnt und mit überaus viel Humor steuerte er das Mayener Narrenschiff durch ein beindruckendes, mehrstündiges Programm. Dreimal Mayen Mayoh!

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
WEITERE ARTIKEL
Tiptoi-Medien und Burgtürme erweitern das Angebot

Stadtbücherei Selters investiert in junge Leser

Tiptoi-Medien und Burgtürme erweitern das Angebot

Selters. Die Stadtbücherei Selters erweitert ihre Kinderecke um ein Regal aus zwei Burgtürmen mit Torbogen. Darin werden die neuen Tiptoi-Medien (Spiele, Stifte und Bücher) präsentiert und aufgestellt.... mehr...

Drei Chöre der Pfarrei St. Anna geben ein gemeinsames Konzert

111 Klangvolle Stimmen

Marienrachdorf. Es begann damit, dass Chorleiter und Organist Fraser Gartshore eine Zusage für seine drei Chöre der Pfarrei St. Anna erhielt, am Samstag, 8. September den Festgottesdienst zum Tag der Ehejubiläen im Limburger Dom musikalisch zu begleiten. mehr...

Marktplatz wird zur Küche

Selterser Stadtfest lädt zum Mitbrutzeln ein

Marktplatz wird zur Küche

Selters. Am Sonntag, 2. September, blickt Selters nicht nur in die heimischen Töpfe, sondern auch weit über den Tellerrand hinaus. Beim Stadtfest „Selters bruzzelt“ werden lokale und internationale Gerichte angeboten, aber immer zum Mitmachen. mehr...

Ein großer Tag für die Kleinen

Festtag für die Jugendfeuerwehr Krümmel/Sessenhausen

Ein großer Tag für die Kleinen

Krümmel/Sessenhausen. Zwei Orte, nämlich Krümmel und Sessenhausen feierten ihre Jugendfeuerwehr zu deren 25-jährigen Bestehen. Im Jubiläumsjahr wurde das Fest am Sportplatz in Sessenhausen ausgetragen, weil das Dorfgemeinschaftshaus in Krümmel aktuell saniert und renoviert wird. mehr...

Ein perfekter Familiensonntag

Spielplatzfest in Ötzingen

Ein perfekter Familiensonntag

Ötzingen. Das Spielplatzfest, das in Ötzingen erstmals veranstaltet wurde, war angekündigt als „perfekter Familiensonntag“ - und genau das wurde es auch. Der Wettergott sorgte für strahlenden Sonnenschein und rückte den toll geschmückten Spielplatz ins rechte Licht. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel

TC Helferskirchen e.V. feiert

Vereinsjubiläum

Helferskirchen. Der TC Helferskirchen e.V. feiert am 8. September ab 15 Uhr auf der Anlage in Helferskirchen sein 40-jähriges Bestehen. Geboten wird unter anderem ein Mehrgenerationentennismixed-Turnier. Dazu gibt es beste Bewirtung zu zivilen Preisen, gemütliches Beisammensein, nette Gespräche und gute Musik. mehr...

DRK Ortsverein Wirges

Blut spenden

Wirges. Der DRK Ortsverein Wirges lädt am Mittwoch, 19. September, von 16 bis 20 Uhr im Bürgerhaus, Theodor-Heuss-Ring, zur Blutspende ein. Alle Spender müssen bei der Anmeldung zusätzlich zum Blutspendeausweis zusätzlich einen Lichtbildausweis vorlegen. Erstspender werden gebeten, sich bis spätestens 18.30 Uhr anzumelden. mehr...

Ortsausschuss des Kirchenorts Helferskirchen

Ausflug führte nach Mainz

Helferskirchen. Der alljährliche Tagesausflug, organisiert vom Ortsausschuss des Kirchenorts Helferskirchen, führte in diesem Jahr in die Landeshauptstadt Mainz. Die Frauen wurden von der Landtagsabgeordneten Gabriele Wieland von der CDU eingeladen. Morgens gegen 9 Uhr ging es los in Richtung Mainz. mehr...

Bauausschuss der VG Wirges

Öffentliche Sitzung

Wirges. In der Theodor-Heuss-Realschule Plus, Pavillon Mensa/Hort, findet am Donnerstag, 23. August, um 18.15 Uhr eine öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Verbandsgemeinde Wirges statt. An der Tagesordnung stehen 1. Sanierung der Mensa in Wirges; Dachdeckerarbeiten und 2. Mitteilungen und Anfragen. Zur öffentlichen Sitzung sind alle interessierten Einwohner eingeladen. Alexander Hübinger, mehr...

Anzeige
Weitere Artikel
Kleine Leseratten wurden belohnt

Lesesommer in der katholischen öffentlichen Bücherei Herschbach

Kleine Leseratten wurden belohnt

Herschbach. Was kann man alles während den Sommerferien machen? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr immer wieder viele Kinder. Man kann mit den Eltern nach Mallorca fliegen, man kann aber auch ins Herschbacher Schwimmbad gehen. mehr...

Jugendfeuerwehr lädt ein

Jugendfeuerwehr

Bannberscheid. Die Jugendfeuerwehrarbeit soll in der Freiwilligen Feuerwehr Bannberscheid nach einer Pause wieder anlaufen. Dazu ist ein Informationsnachmittag am Samstag, 25. August, um 14 Uhr im Gerätehaus, Vor dem Buschart 8, vorgesehen, wo über die Jugendarbeit informiert wird. mehr...

Sitzung des Rechtsprüfungsausschusses der VG Wirges

Öffentliche Bekanntmachung

Wirges. Am Donnerstag, 30. August, findet eine nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Rechtsprüfungsausschusses der Verbandsgemeinde Wirges statt. Auf dem öffentlichen Teil der Tagesordnung stehen: 1. Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses 2017; 2. Mitteilungen und Anfragen. mehr...

MGV „Frohsinn“ Staudt

Verein macht auf sich aufmerksam

Staudt. Mit fast 30 Sängern und seinem Dirigenten Tristan Meister zog der MGV „Frohsinn“ Staudt vergangenen Freitag als „MGV-Express“ durchs Dorf. An drei vorher markierten Haltestellen im Bergfeld, der Wiesenstraße und am Nordring gab es ein Mini-Konzert und anschließend die Gelegenheit zum Gespräch. Die Resonanz der Ortsbevölkerung auf dieses Angebot war groß. Mit Stehtischen, Bänken und Getränken wurden die Männer vom Frohsinn erwartet. mehr...

Ortsgemeinderat Siershahn

Ortsgemeinderatssitzung

Siershahn. Am Montag, 27. August, um 19 Uhr, findet eine nichtöffentliche/öffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Siershahn statt im Rathaus in Siershahn statt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils, beginn 19.45 Uhr stehen: 1. Bekanntgabe von Beschlüssen aus dem nichtöffentlichen Teil; 2. Neuwahl von Ausschussmandaten; 3. Ankauf einer öffentlichen Verkehrsfläche in der Straße Im Wiesengrund;... mehr...

Fördererverein der Freiwilligen Feuerwehr Mogendorf e.V.

Terminänderung: Spießbratenessen

Mogendorf. Das traditionelle Spießbratenessen findet in diesem Jahr am Samstag, 15. September, ab 16 Uhr auf dem Bollscheid statt. Der ursprüngliche Termin musste leider wegen einer größeren Einsatzübung verschoben werden. Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder und deren Partner sowie die Mitglieder der Jugendgruppen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Vorstand freut sich darauf, recht viele Mitglieder begrüßen zu dürfen. mehr...

Frauengemeinschaft Moschheim

Am 15. September wird rund um den Ort gewandert

Moschheim. Der Ausflug der Frauengemeinschaft Moschheim führte nach Mainz zum SWR, wo die Teilnehmerinnen um 13.30 Uhr zu einer Führung erwartet wurden. Vorher stärkten sich alle beim gemeinsamen Frühstück in Bad Camberg. Beim SWR konnten die verschiedenen Studios bei einer Führung besichtigt werden, zudem konnte den Radiomoderatoren zugehört werden. Am Samstag, 15. September, wird einmal rund um Moschheim gewandert. mehr...

Anzeige
Weitere Artikel

Ortsgemeinde Moschheim

Straßensperrung und Bushaltestellenverlegung anlässlich der Kirmes

Moschheim. Anlässlich der Kirmes in Moschheim wird die Zufahrtsstraße „Sportplatz / Dorfgemeinschaftshalle“ ab der Einmündung „Hauptstraße – K 144“ in der Zeit von Donnerstag, 6. September, 17 Uhr bis Dienstag, 11. September, 20 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. mehr...

Fußball in der Verbandsgemeinde Wirges

SV Staudt klettert auf Platz zwei

Wirges. Die SpVgg Wirges steht weiterhin im Mittelfeld der Rheinlandliga. David Röhrig sorgte mit seinem Treffer für einen Punktgewinn gegen den TuS Oberwinter. Für die Gäste traf Ebrima Mannen. Eine Heimniederlage gab es zum Saisonauftakt für den ESV Siershahn. mehr...

„Wikinger“ machten Mogendorf unsicher

Naturpädagogin Kerstin Adams-Osmers hatte zu einem Event am Naherholungsgebiet „Im Kontur“ eingeladen

„Wikinger“ machten Mogendorf unsicher

Mogendorf. Die Ortsgemeinde Mogendorf hatte eine glänzende Idee verwirklicht, einigen Kindern aus dem Ort beim sommerlichen Aktionstag Abenteuer pur im Wald zu bieten. Um das zu organisieren, brauchte man nicht weit zu reisen, denn die Naturpädagogin Kerstin Adams-Osmers wohnt in Mogendorf. mehr...

Musikverein Ebernhahn lädt ein

Bald ist wiederOktoberfest

Ebernhahn. Der Musikverein Ebernhahn 1913 e.V. feiert sein diesjähriges Oktoberfest am 22. September in der Rosenheckhalle. Das Blasorchester Daubach wird garantiert für gute Stimmung sorgen. mehr...

Fußball-Rheinlandliga - Saison 2018/19

Wirges erarbeitet sich einen Punkt

Wirges. „Man hat heute gesehen, dass wir noch nicht in der Rheinlandliga angekommen sind. Daran müssen wir arbeiten“, gab der Wirgeser Trainer Nicolai Foroutan nach Spielende zu Protokoll. Seine Mannschaft hatte gegen den TuS Oberwinter einen Punkt erarbeitet. Die Gastgeber begannen nervös und hatten Probleme, in die Partie zu finden. „Aber ich denke, das ist normal. In dieser Liga wird mit ganz anderem Einsatz zur Sache gegangen. mehr...

Öffnungszeiten des SPD Wahlkreis- und Bürgerbüros

Sprechzeiten Bürgerbüro

Wirges. An das SPD-Abgeordnetenbüro von MdB Gabi Weber und MdL Dr. Tanja Machalet in der Bahnhofstraße 24/Hans-Schweitzer-Platz, 56422 Wirges, können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben und/oder Unterstützung benötigen, gerne wenden; insbesondere in Gesundheits-, Sozial-, Renten- oder Asylfragen. mehr...

neues Format
Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare
juergen mueller:
Alleinerziehende unterstützen ist das eine (und förderlich) - Frühkindliche Bildung f.d.Zukunft geistig,moralisch (was ausgerechnet die Politik damit meint???),kulturell,körperlich das Andere.Die Politik spricht i.d.Zusammenhang von sozialen,kognitiven Kompetenzen,Steigerung der Lernfähigkeit,lebenslanges Lernen,Bildung über gesamte Lebenszeit,Lernmotivationen.Sogen.LERNORTE (Kita`s) müssen bestimmte Dimmensionen aufweisen,die unsere Politiker,neben anderen von ihnen geforderten,frühkindlichen Erfordernissen auf der Grundlage einer Elementarbildung selbst vermissen lassen u.sich in elementare Dinge des Lebens einmischen u.durch Vorgaben bestimmen wollen,wo es langzugehen hat.Kinder älterer Generationen wurden mit Werten aufgezogen,die die Politik nicht mehr kennt,es ist etwas aus ihnen geworden ohne das Einmischen der POLITIK.Die Zeiten haben sich geändert u.unsere Werte auch.Was früher waren Zeit,Aufmerksamkeit,Ehrlichkeit,Loyalität u.Bestreben zählt heute nicht mehr.
juergen mueller:
Durch digitale Bindung (alleine diese Wortwahl ist absurd) Kindern eine Zukunft ermöglichen."Unser Ziel - WIR - pflichtbewusst - RULAND lässt nichts aus und "bildet" sich auch noch etwas darauf ein.Was nützt es einem Kind,wenn es lesen u.schreiben gelernt hat,aber das Denken anderen überlassen muss.Grass ausgedrückt:Schule ist jenes Exil,in dem der Erwachsene das Kind solange hält,bis es imstande ist,in der Erwachsenenwelt zu leben,ohne zu stören.Digitale Bindung bindet Kinder nur an eines:an Technik-Computer,Spielekonsole,Playstation etc.u.verhindert den Blick für Realität,Umwelt u.Natur.Es darf nicht verwundern,wenn ein Kind auf die Frage,ob es in seinem Leben eine (Ver)Bindung gibt,antwortet:Ja,mein LADEKABEL.Kindern nicht einfach nur Lesen beibringen,sondern das Gelesene/Gehörte zu hinterfragen u.zwar alles zu hinterfragen.Digitalisierung hat nichts mit guter Bildung zu tun,sie erleichtert sie vielleicht.Und,Herr RULAND:Einbildung ist auch eine Bildung.
Uwe Klasen:
Zitat Juergen Mueller: „…aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben…“ --- 1988 betrug das durchschnittliche Netto-Einkommen eines deutschen „Standardhaushaltes“ umgerechnet 24.500 €, im Jahr 2016 waren es nur noch 24.000 €, wobei die Kaufkraft 1988 doppelt so hoch war wie 2016. Da seitdem die Löhne gestiegen sind, kann hieran sehr gut erkannt werden, wie die Vermehrung / Erhöhung von Steuern und Abgaben zu einer schrittweisen Verarmung privater Haushalte führt!
juergen mueller:
Ein starkes Europa der Menschlichkeit.Immer diese nichtssagenden, süffisanten Äusserungen einer Partei,die schon lange nicht mehr in der Lage ist,überzeugend zu klingen,etabliert in einem auch von ihr etablierten System,in dem es nur um Wirtschaftlichkeit,Profit,Konsum u.beruflichen Erfolg geht,ein System,in dem der politische Mensch zuerst sein soziales Denken u.letztendlich seine,ja,Menschlichkeit,verloren hat,weil alles,was er sagt,verlogen ist.Slogan wie:"Gut mit der SPD:Verkehr u.Ortsentwicklung - So geht Zukunft" ziehen schon lange nicht mehr u.schon garnicht in Puncto Menschlichkeit.Arme Leute wählen seit 140 Jahren SPD u.sind immer noch arm.Das Wort sozial hat sich in der SPD schon lange abgenutzt,auch als Arbeiterpartei.Nie hatten so viele Menschen Arbeit wie jetzt mag stimmen - aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben.Und deshalb habe ich diesen Kommentar auch mit meinem Mittelfinger getippt.
Neues Format
Service
Lesetipps
GelesenBewertet