CDU-Kreistagsfraktion zur Feuerwehr im Westerwaldkreis

Für Katastrophenfall gut aufgestellt

Für Katastrophenfall gut aufgestellt

Gesprächsteilnehmer und CDU-Kreistagsfraktion dokumentierten den Besuch mit einem gemeinsamen Bild vor dem Einsatzleitfahrzeug des Westerwaldkreises. Quelle: CDU-Kreistagsfraktion

20.05.2022 - 09:36

Westerwaldkreis. Einen aktuellen Überblick über die Vorkehrungen für den Katastrophenfall verschaffte sich die CDU-Kreistagsfraktion bei einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Brand- und Katastrophenschutzes auf Kreisebene im erweiterten Feuerwehrgerätehaus in Selters.


Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Westerwaldkreises und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Selters, Tobias Haubrich, gab den CDU-Kommunalpolitikern gemeinsam mit seinen Stellvertretern bei einem Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus einen umfangreichen Einblick in den Fahrzeug- und Gerätebestand. In Selters sind vom Westerwaldkreis neben dem Einsatzleitfahrzeug 1 ein Wechselladerfahrzeug mit den Abrollbehältern Schaum, Sandsack, Logistik, Mulde, Kommunikation und Führung stationiert. Tobias Haubrich erklärte, dass das Wechselladersystem des Kreises auch die Standorte Ransbach-Baumbach und Rennerod umfasse, wo neben zwei weiteren Trägerfahrzeugen zusätzliche Abrollbehälter vorgehalten werden. Der Renneroder Bürgermeister Gerrit Müller lobte die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Verbandsgemeinden und dem Kreis beim Brand- und Katastrophenschutz. Landrat Achim Schwickert bestätigte die verlässliche Zusammenarbeit, die auch die Nachbarkreise Altenkirchen und Neuwied einbeziehe. Wünschenswert sei auch eine stärkere Kooperation mit dem Rhein-Lahn-Kreis. Die vier Landkreise bilden auch gemeinsam den Leitstellenbereich Montabaur.


Dank an Ehrenamtler


Das Feuerwehrgebäude wurde in den letzten Jahren durch die Verbandsgemeinde deutlich erweitert. Die CDU-Kommunalpolitiker zeigten sich bei dem auf Anregung der örtlichen Fraktionsmitglieder Annette Aller und Axel Spiekermann erfolgten Informationsbesuch von der Funktionalität der einzelnen Räume und Hallen beeindruckt. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Kai Müller, dankte den vielen Ehrenamtlern für ihren Einsatz. „Fahrzeuge, Geräte und Material sind nur dann einsatzfähig, wenn die ständige Pflege sowie der kontinuierliche Umgang damit gesichert sind.“ Auch die personelle Einsatzfähigkeit der Selterser Wehr, in den letzten 20 Jahren von 35 auf 78 Personen angewachsen, ist nachhaltig, da erfreulicherweise viele der Aktiven in Selters und naher Umgebung arbeiten und so auch gerade tagsüber zur Verfügung stehen, so Tobias Haubrich.

Am Abschlussgespräch nahmen neben Tobias Haubrich auch die stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteure Markus Brenner, Hartmut Karwe, Jens Weinriefer sowie der stellv. Wehrleiter der VG Selters, Christian Fein, und der Selterser Wehrführer Gert Freund teil. Dr. Kai Müller erinnerte daran, dass der Westerwälder Kreistag im Herbst 2021 unter maßgeblicher Mitwirkung der CDU-Fraktion den Bedarfsplan 2021 für den überörtlicher Brandschutz, die überörtliche Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz des Westerwaldkreises beschlossen hat. Beim Gespräch über die zukünftige Aufgabenwahrnehmung steuerten die Gesprächsteilnehmer immer wieder die beim Einsatz im Ahrtal gemachten Erfahrungen bei.


Unterstützung für Technische Einsatzleitung


Der für das Gespräch genutzte Schulungsraum soll nach Kreistagsbeschluss zukünftig auch für die Technische Einsatzleitung des Westerwaldkreises Verwendung finden. Erste Erfahrungen konnten bereits bei einer Sturmlage gemacht werden. Dr. Kai Müller sagte die Unterstützung der CDU-Fraktion bei der dafür notwendigen Erweiterung der Telefonanlage/Kommunikationstechnik und einer Verbesserung der Internetanbindung zu. Gemeinsam wollen die Gesprächsteilnehmer in den nächsten Monaten und Jahren daran arbeiten, dass das Bewusstsein für den Brand- und Katastrophenschutz in der Bevölkerung verstärkt wird und die Einbindung weiterer Akteure planvoll erfolgen kann.

Pressemitteilung der

CDU-Kreistagsfraktion

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