Bendorfer SPD-Ratsfraktion

Ganzheitlicher Ansatz für die städtischen Spielplätze

Versäumnisse der Vergangenheit werden nun erst deutlich

Ganzheitlicher Ansatz für die städtischen Spielplätze

SPD-Fraktionsvorsitzenden Manfred Bauer. Foto: SPD Bendorf

03.05.2022 - 15:37

Bendorf. Die Bendorfer CDU wies mit ihrer neulichen Pressemeldung auf die Sanierungsbedürftigkeit des Spielplatzes am Streckenpfad hin. SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Bauer kommentiert hierzu: „Dem kann die SPD-Ratsfraktion Bendorf nur beipflichten. Die Spielplätze in Bendorf sind in erheblichem Maße in einem desolaten Zustand. Wenn nun jedoch nur der Spielplatz am Streckenpfad angepackt werden würde, wäre das nur ein Tropfen auf den heißen Stein!“ Denn bereits im vergangenen Jahr wurde ein massiver Sanierungsstau in den städtischen Spielplätzen festgestellt. Über Jahrzehnte wurden diese regelrecht kaputtgespart. Über viele Jahre wies der Rechnungsprüfungsausschuss immer wieder in seinem Prüfbericht darauf hin, dass die Haushaltsansätze für die Instandhaltung der Spielplätze nicht oder nur spärlich genutzt wurden. Diese „Einsparungen“ sah man den Spielplätzen aber auch an - zum Leidwesen der Kinder. Nicht umsonst wurden die Mittel zur Pflege der Spielplätze im Haushaltsansatz 2022 verfünffacht, d.h. von bisher 15.000 Euro auf 75.000 Euro erhöht. Ferner kann auf die Beratungen im letzten Jugend- und Sportausschuss Mitte April verwiesen werden. Demnach ist das städtische Spielplatzkonzept bereits beschlossene Sache. Bauer führt weiter aus: „Für 2023 wird darüber hinaus eine Spielleitplanung angegangen, die deutlich weiter geht. Diese setzt an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Interessant wäre in der Konsequenz auch, ob und inwieweit naturnahe Spielplätze realisiert werden können. Wir freuen uns, wenn wir die CDU bei diesem Prozess an unserer Seite wissen, nach vielen Jahren des Kaputtsparens!“ Pressemitteilung


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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
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