Dank an Andreas Nick für Engagement im Europarat

Keine erneute Kandidatur für CDU-Kreisvorsitz

Keine erneute Kandidatur für CDU-Kreisvorsitz

Andreas Nick. Foto: privat

24.01.2022 - 10:37

Kreis Westerwald. Mit der Akkreditierung der vom Deutschen Bundestag gewählten neuen deutschen Delegation zu Beginn der ersten Plenartagung 2022 der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg endet auch die Amtszeit des ehemaligen Westerwälder Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick (Montabaur) als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung und Leiter der deutschen Delegation. Diese Aufgaben hatte Nick seit Januar 2018 wahrgenommen; bei der Bundestagswahl im September 2021 war er nicht erneut in den Bundestag gewählt worden.


Zur Verabschiedung von Andreas Nick erklärte sein Nachfolger und bisheriger Stellvertreter als Delegationsleiter, Frank Schwabe (SPD), auf Twitter: „Der Bundestag und der Europarat sind Dir zu großem Dank verpflichtet. Du hast der Delegation die Würde zurückgegeben und Wichtiges im Europarat vollbracht. Und das war ein hartes Stück Arbeit!“ Andreas Nick erklärte dazu: „Herzlichen Dank, es war mir eine Ehre - und mit einem tollen Team in Delegation, Sekretariat und der deutschen Ständigen Vertretung in Straßburg war es auch eine große Freude und erfüllende Aufgabe!“ Nachfolger von Andreas Nick in der Funktion als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung ist der bisherige CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident a.D. Armin Laschet.

In einem persönlichen Schreiben an alle Mitglieder der CDU im Westerwald hat Andreas Nick inzwischen auch angekündigt, sich nicht erneut um die Funktion des CDU-Kreisvorsitzenden zu bewerben: „Seit 2014 habe ich neben dem Bundestagsmandat mit großer Freude auch die Aufgabe als Kreisvorsitzender der Westerwälder CDU wahrgenommen. Keiner meiner Vorgänger - mit Ausnahme von Gerhard Krempel, wenn man seine Zeit im früheren Kreisverband Oberwesterwald mit einbezieht - hat dieses Amt deutlich länger als acht Jahre ausgeübt. Es wäre daher nach meiner festen Überzeugung auch im Falle meiner Wiederwahl in den Bundestag jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen, den Staffelstab im Kreisvorsitz weiterzugeben - das habe ich schon seit längerem so gesehen und bereits vor der Bundestagswahl für mich persönlich so entschieden. Deshalb werde ich bei der anstehenden Neuwahl nicht erneut als Kreisvorsitzender kandidieren.“

Für den Kreisverband komme es jetzt vorrangig darauf an, sich mit Blick auf die Kommunalwahl 2024 bestmöglich aufzustellen, um die Position als „Westerwald-Partei“ aus eigener Kraft zu verteidigen und für die Zukunft bewahren. „Diese Aufgaben erfordern in den kommenden Jahren im Amt des Kreisvorsitzenden vollen Einsatz und umfassende Präsenz vor Ort, was realistisch weder aus einem Bundestagsmandat heraus noch aus einer neuen beruflichen Aufgabe mit den sich daraus ergebenden Verpflichtungen und unvermeidlichen Abwesenheiten zu leisten wäre“, erklärte Andreas Nick.

Andreas Nick unterstrich aber, dass mit dieser Entscheidung keineswegs ein vollständiger Rückzug aus der Kommunal- und Parteipolitik verbunden sei: „Meine Aufgaben im Westerwälder Kreistag und als stellvertretender CDU-Bezirksvorsitzender im Bezirk Koblenz-Montabaur sowie in einer Reihe von Ehrenämtern, etwa beim Europahaus Marienberg und dem Sparkassenzweckverband Nassau, führe ich selbstverständlich weiter. Und auch bei einer künftigen neuen beruflichen Aufgabe werde ich mit Sicherheit ein politisch interessierter und engagierter Mensch bleiben.“

Bei einem Kreisparteitag möglichst noch vor den Osterferien 2022 - soweit die Corona-Rahmenbedingungen dies zulassen - soll die fällige Neuwahl des Kreisvorstands erfolgen. Dafür erarbeiten die Gemeindeverbände und Vereinigungen innerhalb der Westerwälder CDU derzeit ihre personellen Vorschläge.

Pressemitteilung

CDU-Kreisverband Westerwald

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Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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