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60 Jahre klappte es (fast) ohne Streit

Christel und Anton Ruch feiern ihre Diamantene Hochzeit

Christel und Anton Ruch
feiern ihre Diamantene Hochzeit

Das Jubelpaar Christel und Anton Ruch.Foto: privat

01.02.2016 - 13:37

Sinzig. Diamantene Hochzeit in der Peter-Zepp-Straße: Vor 60 Jahren, am 5. Februar 1956, gaben sich Christel und Anton Ruch das kirchliche Jawort.

Das Jubelfest feiern der 84-Jährige und seine 78-jährige Frau zusammen mit der Familie, darunter vier Kinder und drei Enkel.

Der Grundstein für das lange Glück wurde im Jahre 1954 gelegt, als Anton Ruch mit seiner 1945 aus Ostpreußen geflohenen Familie von Dedenbach in die Sinziger Rheinallee zog. Dort sah er erstmals seine spätere Frau Christel Füllmann, die dort mit ihrer Familie wohnte und zu dieser Zeit im Kaufhaus Scherzinger in der Ausdorferstraße arbeitete. 1954 tanzten die beiden einen ganzen Abend lang auf der Heimersheimer Kirmes - allerdings noch ohne Folgen.

Nur wenige Monate später, Anfang 1955, lud Anton die junge Frau aus der Nachbarschaft in den Helenensaal ein - zum beliebten Betriebs-Karnevalsfest des Schuhsohlen-Herstellers Melangit, bei dem er eine Anstellung gefunden hatte. Von diesem Moment an waren die beiden ein Paar.

Nur knapp ein Jahr später, am 21. Januar 1956, gaben sich Anton und Christel auf dem Sinziger Standesamt das Jawort. Die kirchliche Hochzeit folgte dann am 5. Februar 1956 in der Pfarrkirche St. Peter. Und schon im August 1956 kam der erste Sohn zur Welt. Ihm folgten bis Februar 1962 ein weiterer Junge und zwei Mädchen. Im Dezember 1960 konnte die junge Familie stolz in das mit tatkräftiger Hilfe der Geschwister gebaute Eigenheim einziehen. Der jüngste Sohn wurde dann um einiges später geboren - im Oktober 1975.

1978 folgten schwierige Monate für die Familie Ruch. Mit dem Ende der Firma Melangit musste sich Anton, der es dort zum Werkmeister geschafft hatte, beruflich umorientieren. Der damals 47-jährige hatte Glück: Er fand eine neue Stelle bei der Deutschen Post. 15 Jahre lang zog er als freundlicher Postzusteller in Sinzig und Westum seine Runden, bevor er 1993 in Rente ging. Seitdem verlebte das Ehepaar viele gesunde und zufriedene Jahre im Kreise der Familie. Getrübt wurde ihr Glück im Dezember 2010, als ihr erster Sohn Günter einem Krebsleiden erlag.

60 Jahre Ehe - und immer noch glücklich miteinander: Was ist das Geheimnis? Christel und Anton haben sich in ihrem Leben immer auch Zeit für sich als Paar genommen. Und sie haben sich sehr wenig gestritten. „Streit bringt nichts, sondern kostet nur Energie“, sagen beide übereinstimmend. Und Christel ergänzt: „Uns haben auch die Kinder zusammengehalten. Da konnte man nicht streiten, sonst hätte man das nicht geschafft.“ Zusammenhalten und füreinander da sein, das hat für die beiden immer gezählt - in guten wie in schlechten Zeiten. Gerade jetzt, wo es dem 84-jährigem Jubilar nicht mehr so gut geht.

Natürlich gab es auch Meinungsverschiedenheiten im Laufe von sechs Jahrzehnten Eheleben. Doch man habe dies immer ordentlich und in Ruhe miteinander besprechen können, sagen sie. Nur einmal gerieten sie miteinander ein bisschen in die Wolle. Doch das war für sie so furchtbar, dass beide beschlossen: „Nie wieder!“

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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