Trotz Corona-Pause sind die Beller Leichtathleten „Spitze“

Eine Deutsche Vizemeisterin und zweimal Platz drei

27.09.2021 - 09:39

Bell. Vor Kurzem machte sich trotz langer Corona-Pause eine große Abordnung des SV Bell mit 20 Personen auf den Weg zu den diesjährigen Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in der Leichtathletik nach Bergisch-Gladbach, darunter acht Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sowie drei Übungsleiter. Die acht Wettkämpferinnen und Wettkämpfer gingen in 16 verschiedenen Wettkämpfe an den Start. Da in diesem Jahr keine Qualifikationswettkämpfe stattfanden, waren die betreffenden Vereine angehalten, nur solche Personen zu melden, die die vorgegebenen Punkte des Deutschen Turnerbundes auch erreichen konnten.


Da es sich bei der Veranstaltung um eine Eintagesveranstaltung handelte, hatten alle Beteiligten einen sehr straffen Zeitplan, der bereits um 8 Uhr in der Früh begann. Für Tim Oswald und Marvin Dedenbach ging es direkt mit dem Schleuderball-Einzel der männl.-Jugend 18-19 Jahre los. In einem spannenden Wettkampf belegte Tim mit 46,76m den 3. Platz und Marvin mit 43,93m den 4. Platz.

Zeitgleich mussten Sophia Spitzley, Emma Diederich und Nina Näckel ihren Wettkampf im Steinstoßen der Frauen 20+ bestreiten, was in der Betreuung schon wieder eine Herausforderung für die Übungsleiter war. Sophia belegte einen sehr guten vierten Platz mit 7,73m, Emma Diederich mit 6,38m einen achten Platz und Nina mit 5,85 den neunten Platz. In dieser Disziplin merkte man den Trainingsausfall bedingt durch Corona am meisten, denn die Frauen stoßen einen 7,5 kg Stein. Es ging Schlag auf Schlag weiter, kurz nach dem Steinstoßen hieß es für Sophia Spitzley fertigmachen zum Schleuderball-Einzel der Frauen. In einem starken Teilnehmerfeld belegte Sophia den siebten Platz mit einer guten Weite 41,25m. Tim Oswald und Marvin Dedenbach hatten sich für den Wettkampf im Steinstoßen der männl.-Jugend 18-19 Jahre angemeldet. Leider kam dieser Wettkampf mangels Anmeldungen nicht zustande, so dass die Wettkämpfer der nächst höheren Wettkampfklasse der Männer 20+ zugeschlagen wurden. Die männl.-Jugend stößt jedoch mit einem 10 kg Stein und die Männer 20+ mit dem 15 kg Stein. An diesem Tag musste aber mit dem 15 kg Stein gestoßen werden. Tim stellte sich der Herausforderung und meisterte den Wettkampf gut. Mit einer Weite von 7,33m belegte er in dem starken Teilnehmerfeld den siebten Platz Als letzte von den Einzelwettkämpfen musste Hanna Oswald im Schleuderball-Einzel der weibl.-Jugend 14-15 Jahre in den Wettkampf. Hanna war auf ihren Wettkampf voll fokussiert, ab dem ersten Versuch lag sie auf Platz zwei und den gab sie auch nicht wieder her. Mit hervorragenden 38,64m wurde sie Deutsche-Vizemeisterin im Schleuderballwurf der weibl.-Jugend 14-15 Jahre. Ab 11.45 Uhr hieß es dann für alle unsere Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, fertigmachen für Leicht.-Fünfkämpfe. Tim Oswald und Marvin Dedenbach lieferten sich einen äußert spannenden Wettkampf. Man konnte nicht sagen, wer im Wettkampf der Bessere war. Beide konnten mit einigen persönlichen Bestleistungen aufwarten. Bei der Siegerehrung belegte Tim mit 53,752 Punkten dritten und Marvin mit 53,497 Punkten vierten Platz. In der Frauenklasse 20+ hatten wir in diesem Jahr direkt vier Wettkämpferinnen am Start. Sophia Spitzley, Emma Diederich, Nina Oswald und Nina Näckel. Alle vier bestritten einen guten und ausgewogenen Wettkampf und wurden bei der Siegerehrung mit (Sophia Platz 7, Emma Platz 9, Nina Oswald Platz 10 und Nina Näckel Platz 11) geehrt.

Sandra Keller ging in der Altersklasse Frauen 30+ an den Start. Durch ein sehr gutes Training schafft sie in jedem Jahr die hohen Anforderungen und wurde in einem starken Teilnehmerinnenfeld mit Platz acht belohnt. Hanna Oswald war genau wie in ihrem Einzelwettkampf hoch konzentriert und konnte sich im Schleuderball noch einmal um mehr als einen Meter verbessern gegenüber dem Einzelwettkampf. Genau nach Order der Übungsleiter bestritt sie ihren Wettkampf und wurde am Ende mit Platz 4 nur 0,21 Punkten hinter der Drittplatzierten geehrt.

Für Alle, (Wettkämpfer, Trainer und Eltern) war es nach der entbehrungsreichen Corona-Zeit wieder ein Lichtblick auf bessere Zeiten, damit sie ihren geliebten Sport wieder ungetrübt ausüben und an die jüngeren Mitglieder des Vereins vermitteln können.

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Kommentare
Sabine Weber-Graeff:
Immer noch unfassbar.Aber die kleine Kirche steht und 3 bunte Herbstchrysanthemen wurden mutig in die Erde gesetzt.Das wird wieder!...
Olaf Cerny :
Brauchwasser gibt's in Laach aus IBCs und Trinkwasserversorgung ist bisher NOCH über das DRK sichgestellt. ...
Björn Krämer:
Wenn ich Wasser hier aus einer Notleitung hätte, wüsste ich das. Bis jetzt läuft das noch über die Polizei die uns die IBCs voll macht. Dank solcher Meldungen sitzen wir hier bald auf dem trockenen. Vielen Dank!...
Tina:
Was geschieht nach dem 1 Jahr mit den Häusern? Werden die nun benötigten Flächen dann wieder den Kindern zur Verfügung stehen?...
 
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