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- Anzeige - Hersteller des Grafschafter Goldsafts feiert Jubiläum

125 Jahre Grafschafter Krautfabrik

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser sieht das Familienunternehmen als festen Bestandteil der nordrhein-westfälischen Ernährungs- und Landwirtschaft

125 Jahre Grafschafter Krautfabrik

Die nordrhein-westfälische Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt, Ursula Heinen-Esser (Mitte), gratulierte Geschäftsführer Stefan Franceschini (4.v.l.) ebenso zum 125-jährigen Bestehen der Grafschafter Krautfabrik wie (v.l.) IHK-Präsident Stefan Hagen, Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz, Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles und Landtagsabgeordneter Oliver Krauß. Foto: - JOST -

06.07.2018 - 16:06

Meckenheim. „Nach dem Krieg gab das Grafschafter Rübenkraut den Meckenheimern die Kraft, ihre Stadt nach der Zerstörung wiederaufzubauen – ganz nach dem Motto: Kraft durch Goldsaft.“ Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles (CDU) nannte diese Episode beispielhaft dafür, wie sehr die „Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG“ in den 125 Jahren ihres Bestehens die Geschicke seiner Heimatstadt mitgeprägt habe. Gestern feierten mehr als 300 geladene Gäste das Jubiläum des Herstellers des weithin bekannten „Grafschafter Goldsaftes“ auf dem Firmengelände in der Wormersdorfer Straße.

Geschäftsführer Stefan Franceschini begrüßte unter anderem die nordrhein-westfälische Ministerin für Landwirtschaft und Umweltschutz, Ursula Heinen-Esser (CDU), sowie die Bürgermeister Bert Spilles (Meckenheim) und Stefan Raetz (Rheinbach), den ersten Beigeordneten der benachbarten rheinland-pfälzischen Gemeinde Grafschaft, Michael Schneider, außerdem IHK-Präsident Stefan Hagen, den CDU-Landtagsabgeordneten Oliver Krauß und Konrad Linkenheil, den Vorsitzenden des Bundesverbandes der Obst-, Gemüse- und Kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK).


Von Haus aus eher zurückhaltend und bescheiden


„Wir sind von Haus aus ein eher zurückhaltendes und bescheidenes Unternehmen, aber ausnahmsweise und zum ersten Mal in unserer Firmengeschichte feiern wir heute ein Jubiläumsfest“, bemerkte Franceschini zunächst und verwies darauf, dass das Familienunternehmen seine Ursprünge in der Landwirtschaft hatte. Die Geschichte des Traditionsunternehmens sei darüber hinaus eng mit der historischen Entwicklung der Stadt verbunden, denn die Spuren der Gründerfamilie Schmitz ließen sich bis ins 17. Jahrhundert in Meckenheim zurückverfolgen.

„Tradition und Innovation gehören zur Rezeptur der Grafschafter Krautfabrik“, bestätigte denn auch Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles. Der Betrieb habe die Stürme der Zeit überstanden und sich in 125 Jahren zu einem international operierenden Unternehmen weiterentwickelt. Die Stadt Meckenheim sei stolz auf „ihre“ Krautfabrik und deren Produkte – denn die könne man nicht nur schmecken, sondern mitunter auch riechen, spielte er auf die bei der Herstellung zeitweise entstehenden Geruchsemissionen an. Dennoch sei die Grafschafter Krautfabrik ein exzellenter Botschafter der Stadt sowie ein loyaler und fairer Arbeitgeber für ihre zahlreichen Mitarbeiter.


Produkte erscheinen zum Jubiläum in neuem Design


Pünktlich zum Jubiläumsjahr sollen die Produkte der Grafschafter Krautfabrik in neuem Design erscheinen. Hierfür habe man ein neues Markenlogo entwickelt, das Produktsortiment insgesamt gestrafft und die Verpackungsgrößen einiger Produkte zeitgemäß den Verbrauchergewohnheiten entsprechend angepasst. Die Einführung des neuen Designs werde voraussichtlich ab August 2018 erfolgen.


Das Unternehmen ist in mehrfacher Hinsicht zertifiziert


Das Unternehmen sei nach International Featured Standards (IFS, Food) sowie Kosher und BIO zertifiziert. Zu den Spezialitäten der Marke Grafschafter gehörten Fruchtaufstriche mit hohen Fruchtanteilen, wie beispielsweise Rheinisches Apfelkraut mit und ohne Zuckerzusatz, Fruchtaufstriche aus Birnen und Pflaumen und die „Lütticher Delikatesse“, eine Spezialität nach belgischer Rezeptur. Für die Wintersaison bietet Grafschafter vier Sorten unter der Range „Grafschafter Winterzauber“ an: Apfel-Sauerkirsche, Apfel-Sultanine, Birne-Orange und neu ab Herbst 2018 Apfel-Schlehe mit Spekulatiusgewürz. Für noch mehr Sirup-Genuss sorgen Varianten wie Karamell und Heller Sirup. Wibine Invertzuckercreme und Golden Rocks Kandis-Spezialitäten runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt es unter www.grafschafter.de.

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Kommentare
juergen mueller:
Mit was sich die SPD auf einmal beschäftigt u.für was sie sich (angeblich) stark macht ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es sich um Themen handelt, die mittlerweile bereits Moos angesetzt haben. Das passiert, wenn einem der Arsch mit Grundeis geht und einem die Felle davon schwimmen. Diese kommunal-, landes- u. bundesweit grassierende Seuche ist das Ergebnis einer Politik, die mit "sozial" schon lange nichts mehr zu tun hat u.das Scheitern einer Partei offenbart, die an ihrer eigenen Verlogenheit zugrunde geht. Wenn ich mir unter diesem Aspekt die Arbeit der SPD-Fraktion in meinem Heimatort Koblenz Revue passieren lasse,dann wundert mich nichts mehr,egal,ob es die Stadt selbst betrifft oder die umliegenden,eingemeindeten Ortsteile,einschliesslich Rübenach,dem ich angehöre,der,obwohl Ratsangehörige hier ansässig,sich anstehenden Problemen quasi verschließen,anstatt die hier rührige Bürgerinitiative zu unterstützen u.mit ihr an einer Lösung zu arbeiten.
Rolf Horstkamp:
weltneuheit 31. 4. Aber immer ein schöner Ausflug
Uwe Klasen:
Es sprach die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne): "Als Null-Emissions-Landkreis ..." und bewies wieder einmal das Sie von Sachkenntnis noch weit entfernt ist. Das sie dabei in ihrer Partei damit nicht allein ist beweisen eindrucksvoll die Führungskader der Grünen immer wieder auf's neue in den Medien oder auf Veranstaltungen!
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