Allgemeine Berichte | 18.04.2014

Caritas Werkstätten ziehen positive Bilanz ihrer beruflichen Aktionstage

Inklusion – wir machen mit!

Abschlussveranstaltung mit Landrat in der Kreisverwaltung Ahrweiler

Inklusion – wir machen mit!

Kreis Ahrweiler. Vom 17. März bis 11. April absolvierten 27 Menschen mit Behinderung ein bis zu vierwöchiges Praktikum in Unternehmen der Region auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Möglich gemacht hatten dies die Caritas Werkstätten in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe (CAB) sowie 15 Unternehmen, die sich an den beruflichen Aktionstagen im Landkreis Ahrweiler beteiligten.

Zu den Praktikanten gehörten Schüler der Levana-Schule, einer Förderschule für ganzheitliche und motorische Entwicklung in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig. Ziel der Aktionstage der Caritas Werkstätten war es, Menschen mit Behinderung und Unternehmen der Region zusammenzubringen.

Zum Abschluss der Aktionstage unter dem Motto „Inklusion – wir machen mit!“ trafen sich die Praktikanten mit Vertretern der beteiligten Unternehmen, der Caritas Werkstätten und der Kreisverwaltung um Landrat und Schirmherr Dr. Jürgen Pföhler in der Kreisverwaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sie zogen eine positive Bilanz der Aktionstage, berichteten von ihren gesammelten Eindrücken und tauschten sich intensiv zum Thema Inklusion und der weiteren Entwicklung der beruflichen Teilhabe im Landkreis Ahrweiler aus.

Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Franz Josef Bell, Geschäftsbereichsleiter Arbeit der St. Raphael CAB, sprach unter anderem Hermannjosef Berg, Heimleiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef in Bad Breisig, zu den Gästen.

Dr. Jürgen Pföhler würdigte die beteiligten Unternehmen: „Integration und Inklusion behinderter Mitbürger sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Diesen Aufgaben haben sich die teilnehmenden Unternehmen und die Praktikanten vorbildlich gestellt.“

Franz Josef Bell ergänzte: „Durch die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes im Rahmen unserer Aktionstage haben 15 Unternehmen der Region einen Beitrag geleistet, um mehr Menschen mit Behinderung eine inklusive Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Die Firmen haben die Praktikanten offen aufgenommen, gut angeleitet und in den Betrieb integriert.“

Der Veranstalter stellt sich vor

Die Caritas Werkstätten stellen sich seit vielen Jahren der Herausforderung, Menschen mit Behinderung individuell in ihrem Arbeitsleben zu unterstützen und zu begleiten. Die Aktionstage bilden dabei nur einen Teil der Arbeit des

Integrationsmanagements der Caritas Werkstätten. „Unsere zentrale Aufgabe ist es, für den Übergang und die Vermittlung von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu sorgen“, so Doris Hein. „Dabei ist es uns wichtig, die Fähigkeiten und Ressourcen jedes Einzelnen zu berücksichtigen und einen passgenauen Nischenarbeitsplatz in einem Betrieb zu erschließen.“

Für weitere Informationen zu den beruflichen Aktionstagen und zum

Integrationsmanagement der Caritas Werkstätten steht Doris Hein gerne zur Verfügung unter Tel. (0 26 54) 8 98 00 00 oder per E-Mail an d.hein@cwfb.de. Sie nimmt auch Bestellungen der kostenlosen Broschüre „Beruflicher Ratgeber für Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ entgegen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Doris Hein mit den beiden Praktikanten aus dem CAPLebensmittelmarkt in Sinzig.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Doris Hein mit den beiden Praktikanten aus dem CAPLebensmittelmarkt in Sinzig.

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Kommentare
18.04.201418:11 Uhr
werner gemünd

Diese Sache ist ein "Super" Angelegenheit - aber wer stellt denn von diesen Unternehmer einen behinderten Menschen ein? Noch besser, wer bietet diesen Menschen einen Ausbildungsplatz?
Für solche Ausbildung, muß der Ausbildungsbetrieb eine Zulassung haben (ReZA) - ich wünsche mir dies würde diesen behinderten Menschen garantiert!!!

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