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Calvarienberg-Schüler besuchten die Europäische Akademie

Die European Academy of Technology and Innovation Assessment

Die European Academy of Technology and Innovation Assessment

Die Mitglieder des Grundkurses Philosophie der MSS 13 vom Gymnasium Calvarienberg Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Senior Researcher Bert Droste-Franke. Foto: privat

27.04.2015 - 19:04

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum Abschluss des Philosophie Grundkurses MSS 13 besuchten acht philosophiebegeisterte Abiturienten gemeinsam mit Kursleiterin Dr. Annette Gies die „European Academy of Technology and Innovation Assessment“ in Ahrweiler. Dort begrüßten sie Deputy Director Dr. Stephan Lingner und Senior Reseacher Dr. Bert Droste-Franke, um die Arbeit der Akademie insgesamt und im Speziellen im Forschungsbereich „Energie“ vorzustellen. Vorrangiges Ziel der Akademie ist es, neue Technologien zu untersuchen und ihre Folgen in technischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, aber auch ethischer Hinsicht zu erforschen und wissenschaftlich fundierte Folgeerscheinungen zu prognostizieren sowie robuste Empfehlungen zu geben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die 20 festen und über 160 freien Mitarbeiter der Akademie, die sich in erster Linie aus der Professorenschaft rekrutieren, aus den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen zusammensetzen. Darunter befinden sich Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, aber auch Philosophen, Ethiker und Wirtschaftswissenschaftler. Am Beispiel der Energiewende zeigte Droste-Franke den Schülern auf, wie komplex das Unterfangen der Folgenabschätzung ist: beginnend mit der Analyse der nutzbaren Energieerzeugung bzw. -umwandlung, über die Untersuchung der tatsächlichen Nutzungsfelder in Privathaushalten und Wirtschaft bis hin zu der Entwicklung von Technologien hinsichtlich erneuerbarer Energien und den damit verbundenen Problemfeldern müssen alle Aspekte in den Blickwinkel geraten, um eine erfolgreiche Politikberatung darzustellen zu können. Dabei sei es, so Deputy Director Lingner, der Akademie wichtig, wissenschaftlich unabhängig zu bleiben. Von Bedeutung für die Region ist das ab März laufende sechsjährige Projekt „EnAHRgie“, das vom Land Rheinland-Pfalz gefördert werden soll und sich um die nachhaltige Landnutzung mit einem Schwerpunkt auf der Energieversorgung dreht. Beispielhaft soll der Kreis Ahrweiler herangezogen werden, um darzustellen, wie u.a. eine Umstrukturierung im Bereich der Energiewirtschaft mit einem umweltfreundlichen Schwerpunkt erfolgreich verlaufen kann. Dazu wird ein runder Tisch eingerichtet, wo allen an diesem Prozess beteiligten Gruppierungen, Verbänden sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft Raum gegeben wird, ihre Belange, Erwartungen und Perspektiven darzulegen. So kann ein, ganz nach philosophischer Manier, abgerundetes Bild entstehen, das die Folgen technischer Erneuerung, auch im Kreis Ahrweiler, abschätzbar, kalkulierbar und lenkbar machen kann.

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06.05.2015 14:49 Uhr
Katharina Mader

Hinweis/Bitte um Richtigstellung: Im Satz „Von Bedeutung für die Region ist das ab März laufende sechsjährige Projekt „EnAHRgie“, das vom Land Rheinland-Pfalz gefördert werden soll und sich um die nachhaltige Landnutzung mit einem Schwerpunkt auf der Energieversorgung dreht.“ ist von sechs Jahren Projektdauer von EnAHRgie die Rede und dass das Land Rheinland-Pfalz der Förderer sei. Korrekt sind aber vier Jahre Laufzeit und Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Somit müsste es richtig heißen: „Von Bedeutung für die Region ist das seit März 2015 laufende vierjährige Projekt „EnAHRgie“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und sich um die nachhaltige Landnutzung mit einem Schwerpunkt auf der Energieversorgung dreht.“



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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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