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Musik und Kunst Hand in Hand im Alten Bahnhof Puderbach

„Alte Musik“ auf historischen Instrumenten

20.06.2016 - 11:30

Puderbach. Die Projektgruppe Jugend/Kultur/Soziales hatte zu einem ungewöhnlichen musikalischen Ereignis in den Alten Bahnhof Puderbach eingeladen.

Der Spielkreis für Alte Musik/Neuwied gastierte in Puderbach und spielte ein Konzert mit Stücken aus der Zeit von Luther und Shakespeare. Die fünf Musiker aus Leidenschaft unter der Leitung von Gudrun Markmann boten in einem abwechslungsreichen Programm Werke von Johann Herrmann Schein, Anthony Holborne, Richard Mico und William Byrd auf ihren Nachbauten historischer Instrumente.

Dazu gehörten verschiedene Flöten, Krummhörner, Cornamusen, Gemshörner (die eigentlich schon immer aus Rinderhorn gefertigt wurden) und auch Kortholte (abgeleitet vom altdeutschen Begriff für „Kurzholz“). Jeder der Musiker beherrscht zwischen fünf und elf verschiedene Instrumente, da jedes Stück seiner eigenen Instrumentierung bedarf. Die gespielten Stücke reichten von ernsten und melancholischen Stücken bis hin zu heitere Trinkliedern und wurden überwiegend an den Höfen der Fürste und Kardinäle zum Besten gegeben.

In einer Pause des etwas mehr als einstündigen Programms gab Gudrun Markmann auch viel Wissenwertes zu den Instrumenten, ihrer Bauweise und der Art, wie sie gespielt werden, zum Besten. Auch im Anschluss standen die fünf Musiker Gudrun Markmann, Ruth Schöpke, Utz Hafner, Reinhard Wiebe und Ernst Schaufelberger noch für Fragen und den Austausch mit den Besuchern zur Verfügung. Zum musikalischen Programm gab es im Alten Bahnhof gleichzeitig eine Ausstellung von Gemälden und Grafiken der vor vier Jahren verstorbenen Linzer Künstlerin Waltraud Markmann Kawinski, die neben ihren vielen Gemälden auch insgesamt vierzehn Bücher veröffentlichte. Die in den Bildern und Büchern wiedergegebenen Eindrücke hat sie auf ihren zahlreichen Reisen durch die Welt gesammelt, sodass eine sehr vielseitige Ausstellung mit sehr intensiven Bildern daraus entstanden ist.

Die Projektgruppe hat mit dieser Veranstaltung wieder einmal ihre Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt und es bleibt zu hoffen, dass es noch viele solcher Veranstaltungen, die das kulturelle Programm der Verbandsgemeinde Puderbach sehr bereichern, geben wird.

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Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
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