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Landesregierung verlieh nach aufwendiger Präsentation besondere Ehrung

Ebernhahn ist das schönste Dorf in Rheinland-Pfalz

20.05.2019 - 12:00

Ebernhahn. Die Landesregierung in Mainz hatte auch in diesem Jahr den Wettbewerb „Rheinland-Pfalz sucht das Superdorf“ ausgeschrieben. Da man sich in Ebernhahn ganz schnell im Klaren war, daran teilzunehmen, weil der Ort genügend Attraktionen zu bieten hat, fand der Abend der Präsentation in der Rosenheckhalle statt. Zu dieser Veranstaltung hatte sich eine hochkarätige Jury aus Mainz angesagt: Helga Hommrich und Marko Müller.

Die Juroren wurden mit viel Beifall empfangen, was schon einmal einen guten Eindruck machte. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Shirley Wodtke und Ulli Buhr, die im Laufe der Präsentation es immer wieder verstanden, die Vorzüge von Ebernhahn positiv darzustellen, und dabei die Juroren „einzulullen.“ Einen Geniestreich hatten sich die Organisatoren ausgedacht, als sie auf einer Videoleinwand die Menschen, die Vereine und den Ort virtuell beschrieben. Da es sich um ein Motto-Konzert handelte, stand natürlich der Musikverein (MV) 1913 Ebernhahn im Mittelpunkt, der zu den jeweiligen Video-Sequenzen die Bilder mit der passenden Musik unterlegte.


Ebernhahn zeigte sich „at his best“und bezirzte die Jury


Nachdem der Musikverein mit der „New York Overture“ den musikalischen Startschuss zu einer fulminanten Show abgegeben hatte, dazu filmisch ein Rundflug über Ebernhahn stattfand, legte die Tanz-Showtruppe „Sun Dancers“ zu einem Medley der Hits von Udo Jürgens einen prächtigen Showtanz aufs Parkett. Der starke Beifall blieb auf die Juroren nicht ohne Wirkung, da sie sich sehr begeistert äußerten. Passend zur Vorstellung der Tongrube von Ebernhahn, wo das „weiße Gold“ gefördert wird, spielte der Musikverein „Glück auf, der Steiger kommt.“ Weitere Beispiele der genialen Parallelität zwischen der Musik und den Videos waren bei der Vorstellung der Deutsch-Französischen Freundschaft „Pour en flirt“ und „Bob the builder“ ( Bob der Baumeister“ ), als die Kita Katharina Kasper über die Leinwand flimmerte. Zum Wanderverein Eberhahn konnte natürlich nur der „Westerwald-Marsch“ erklingen. Zu guter Letzt intonierte der Musikverein für den FSV Ebernhahn Fußball-Hits aus der Klamotten-Kiste: „Er steht im Tor“ bzw. „Gute Freunde kann man nicht trennen“ von Franz Beckenbauer und „Fußball ist unser Leben.“ Die Kirmesgesellschaft versuchte die Jury auch noch zu benebeln, indem sie den Juroren „Berliner Luft“, das neue Kultgetränk mit Pfefferminzgeschmack kredenzte, welches gerne probiert wurde.


Während der Beratung der Jury stieg die Spannung im Saal


Bevor die Jury sich zur Beratung zurückzog, beendeten die Moderatoren die Moderatoren die Präsentation, nicht ohne noch einen kleinen Seitenhieb in Richtung Siershahn zu schicken: „Wenn nur „Siersche“ und Ebernhahn in der Endausscheidung wären, dann könnte es nur einen Sieger geben, nämlich Ebernhahn.“ Bis zur Verkündung der Jury, ob Ebernhahn das Superdorf in Rheinland-Pfalz werden würde, überbrückte der Musikverein das Warten auf die Entscheidung mit einem Mix der Super-Hits von Robbie Williams: „Let me entertain you“, „Surpreme“ und „Angel“.

Endlich erschienen die Juroren und verkündeten, unter dem Jubel der Besucher, dass Ebernhahn zum „Superdorf von Rheinland-Pfalz“ gekürt wird. Der stolze Bürgermeister Rüdiger Gemmer wurde auf die Bühne gebeten, um den Pokal für die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Danach war nur noch Party angesagt, angeheizt vom Musikverein, der die QUEEN-Klassiker „We will rock you“ und „We are the champions“ in modernen Arrangements rockte.


Ehrung von langjährigen Mitgliedern des Musikvereins


In der Pause wurden langjährige Mitglieder des Musikvereins ausgezeichnet, zur Ehrung war eigens der Josef Görg-Reifenberg, der Ehrungsbeauftragter des Kreismusikverbandes des Westerwaldes angereist, der Schwerstarbeit zu leisten hatte. Ausgezeichnet und geehrt wurden Annie Wodtke und Lars Ley für 10 Jahre Mitgliedschaft im MV, sie erhielten jeweils die Goldene Jugendnadel; Stefan Ley, Marko Müller und Thomas Schwaderlapp ( der nicht anwesend sein konnte ) erhielten den Landesehrenbrief für 40 Jahre Tätigkeit im MV. Die Krönung folgte noch, als Dietmar Goldhausen und Achim Ruhl für sage und schreibe 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, auch sie wurden mit der Ehrennadel und dem Landesehrenbrief geehrt. Alle Jubilare konnten den anerkennenden Applaus der Besucher in Empfang nehmen.

Zum Gelingen des Motto-Konzertes trugen natürlich auch die beiden Orchester des MV bei, das Haupt- und das Jugendorchester, unter der brillanten musikalischen Führung von Maik Pinkel und Saskia Ley.

Beide Dirigenten verstanden es hervorragend, ihre Orchester auf das neue Konzertformat einzustellen, das Moderne mit dem Traditionellen zu verknüpfen, ohne dabei ins Extreme abzugleiten. Bei einigen Songs konnte man den Eindruck gewinnen, dass auf der Bühne eine Big Band aufspielte. Herbert Lubczinski, der ehemalige Geschäftsführer des MV, bedankte sich am Ende des Konzertes bei allen Beteiligten, egal ob auf, vor, oder hinter der Bühne, für den reibungslosen Ablauf des Events. Mit einer Swing-Interpretation der „Alten Kameraden“ endete ein denkwürdiger Abend in Ebernhahn, wobei den Organisatoren attestiert werden muss, dass der Mut zu einem ganz neuen Konzertstil vollumfänglich belohnt wurde.

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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
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Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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