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Der 614. Lukasmarkt ist Geschichte

Erlebten die Gäste möglicherweise das letztes Lukasmarktfeuerwerk?

Erlebten die Gäste möglicherweise das letztes Lukasmarktfeuerwerk?

Nein, sie brennt nicht! Die Genovevaburg im Farbenrausch des möglicherweise letzten Abschlussfeuerwerks. Foto: WE

21.10.2019 - 09:49

Mayen. Der 614. Lukasmarkt ist jetzt Geschichte. Mit einem erneut großartigen Feuerwerk vom Weltmeister Steffes-Ollig aus Müllenbach ging am Sonntag das größte Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz zu Ende. Rund 150 Schausteller und 200 Krammarkthändler waren zum diesjährigen „Lauksmaat“ angereist und auch das größte transportable Riesenrad Europas war im zweijährigen Turnus wieder „im Zentrum des Geschehens“ mitten auf dem Marktplatz. Am Samstag vor acht Tagen war der Lukasmarkt mit einem Traumwochenende gestartet und das Gedränge am verkaufsoffenen Sonntag ließ vorsichtig die Hoffnung auf neue Besucherrekorde aufkeimen. Nicht ganz so beim „View Tower“, einer neuen Attraktion des Marktes, die leider am Eröffnungssamstag mit einem Problem bei der Energieversorgung zu kämpfen hatte. Als dieses jedoch behoben war, genossen zahlreiche Gäste gerne den 75 Meter hohen und sich um die eigene Achse drehenden besonderen Ausblick auf die Genovevaburg, den Markt und die Stadt.

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Treis konnte als Veranstalter nach dem Feuerwerk eine positive Bilanz des diesjährigen Lukasmarktes ziehen. „Ich freue mich sehr über die guten Besucherzahlen - am ersten, fast sommerlichen Wochenende haben natürlich noch mehr Menschen den Weg in unsere schöne Stadt gefunden, aber auch an den herbstlichen Tagen mit dem ein oder anderen Schauer besuchten viele treue Besucher ‚ihren‘ Lukasmarkt. Sie alle wussten die Vielfalt an Speisen und Getränken, Buden und bewährten Fahrgeschäften, aber auch tolle Neuheiten zu schätzen - wie beispielsweise die beeindruckende Plattform ‚View Tower‘, die es einem ermöglichte, Mayen mal aus ganz anderer Perspektive zu erleben. Für mich persönlich waren das Flying Dinner auf dem Riesenrad wie auch die Feierlichkeiten rund um das 55-jährige Jubiläum mit unserer Partnerstadt Joigny besondere Highlights. Es war mir eine große Freude, mit unseren Freunden aus Frankreich den Lukasmarkt zu erleben, unser Jubiläum zu feiern und im Rahmen dieser Feierlichkeiten auch Bürgermeister Bernard Moraine aus Joigny mit der Goldenen Verdienstplakette und Peter Wilbert mit dem Ehrenring der Stadt Mayen auszeichnen zu können.

Auch die Auszeichnung von Werner Blasweiler mit der Goldenen Verdienstnadel der Stadt Mayen für seine mannigfaltigen Aktivitäten rund um die Mayener Faasenacht und unser ‚Mayener Platt‘ gehörte zu den Highlights des ersten Lukasmarktwochenendes. In diesem Jahr konnten die Besucherinnen und Besucher am letzten Lukasmarktsonntag noch einmal ein phantastisches Feuerwerk genießen. Es wird derzeit nach Alternativen gesucht, um zukünftig das Abschlussfeuerwerk durch eine umweltfreundlichere, aber gleichermaßen sehenswerte Attraktion zu ersetzen.“

Nach dem Schluss des Feuerwerks traten die Zuschauer keineswegs sofort den Heimweg an, sondern nutzten vielfach den Abend noch für einen letzten gemütlichen Bummel. Bei den Schaustellern hatte aber schon hier und da der große Auf- bzw. Abbruch begonnen - bis zum nächsten Jahr zum 615. Lukasmarkt.

WE

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22.10.2019 21:18 Uhr
Doris Herminghaus

Das ist Brauchtum. Nur in Deutschland schafft man alles ab.



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Kommentare
Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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