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Abschluss der vierten Meckenheimer Servicewoche

Meckenheim feiert großes Oktoberfest

Zünftiges Fest auf dem neu gestalteten Kirchplatz – Verkaufsoffener Sonntag lockte Gäste aus Nah und Fern

12.10.2016 - 14:17

Meckenheim. Eigentlich war es tot, das Oktoberfest der Stadtsoldaten. Doch bereits vor zwei Jahren hatten der Kommandant Peter Klee und der Vorsitzende des Meckenheimer Verbundes, Willi Wittges-Stoelben die Idee, den neu gestalteten Kirchplatz als neue Location zu installieren. Was bereits im vergangenen Jahr recht erfolgreich über die Bühne ging, wurde in diesem Jahr nochmals getoppt.

Los ging es am Samstagabend mit dem offiziellen Fassanstich. Bereits eine halbe Stunde vorher konnte Peter Klee bei einem Blick durch das Zelt zufrieden feststellen, dass dieses restlos ausverkauft gewesen ist. Wobei die Besucher das Motto „Oktoberfest und Bayern“ ebenfalls gut annahmen, kamen diese doch überwiegend in Tracht und Lederhose. Für die richtigen Töne aus Bayern sorgten dann die Original Eifeldorf Musikanten. Und auch die Speisekarte am Samstag war bayerisch-deftig. Neben Hendl mit Kartoffelsalat gab es Spanferkel mit Semmel und Kraut und für den Durst das Original-Paulaner Festbier. Erfreulicherweise gab es dann doch einen großen Unterschied zum Original-Oktoberfest. Die Preise waren bei den Stadtsoldaten sehr moderat gehalten, da konnte man dann auch gut mit der gesamten Familie hingehen, die Portionen waren recht groß und die Laune mindestens genauso gut wie beim Münchner Original.

Zu einem jeden Oktoberfest gehören der traditionelle Fassanstich und eine Runde Freibier. Den nahm am Samstag dann Bürgermeister Bert Spilles vor und das gesamte Zelt stellte sich die Frage, wie viele Hammerschläge der Stadtchef benötigen würde und ob er sich und die Umgebung mit einer Bierdusche beglücken würde. Doch da war nichts, das Bier floss auf Anhieb und Bert Spilles verteilte gemeinsam mit Blütenkönigin Sarah Wiegershaus, Kommandant Peter Klee und Verbund-Chef Wittges-Stoelben ein Fass Freibier an die Besucher.

Zuvor hatte Spilles besonders die Blütenkönigin begrüßt, war diese doch in der Vorwoche in Berlin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel gewesen und konnte dort Werbung für die Apfelstadt machen. Bert Spilles zeigte sich ebenfalls sehr angetan von dem großen Besuchererfolg und lobte die Entscheidung, auf den Kirchplatz zu wechseln, als einen richtigen Schritt.

Kommandant Peter Klee hatte in seiner überaus launigen Begrüßungsansprache vor allem über Organisatorisches zu berichten. So gab es Anweisungen zum korrekten Verlassen des Zeltes, damit der Besucher nicht unfreiwillig ein Bad im neuen städtischen Brunnen nahm. Ebenfalls verwies er auf die Mitternachtsverlosung, gab es doch dort einen Einkaufsgutschein des Meckenheimer Verbundes zu gewinnen sowie einen Brunch für zwei Personen im Maritim Hotel Bonn und einen Essensgutschein bei Otto Stangl im Fässchen.

Wer geglaubt hatte, die Meckenheimer hätten nach diesem Samstag schon genug vom Ausflug nach Bayern, der wurde am Sonntag eines besseren belehrt. Da hieß es für jedes Mitglied der Stadtsoldaten anpacken, denn um Punkt 12 Uhr gab es keinen freien Sitzplatz im Zelt mehr. Haxen mit Knödel und Kraut ließen darauf schließen, dass in Meckenheim an diesem Tage viele Küchen kalt blieben und es bildeten sich lange Schlangen an der Essensausgabe. Auch der nachmittägliche Kaffee und Kuchen waren da sehr geschätzt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde auch das Angebot des verkaufsoffenen Sonntags hervorragend angenommen. Zwischen 13 und 18 Uhr hatten die Geschäfte geöffnet. Mit dieser Aktion wurde offiziell die vierte Servicewoche beendet. Viele Geschäftsinhaber nutzten die Gelegenheit, die Stärken des Heimatshoppings in den Vordergrund zu stellen: Gute Qualität, exzellente Beratung, Service und Tradition. Wobei Meckenheim im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen vor allem auch mit ausreichend kostenlosen Parkplätzen aufwarten kann, was ein echter Standortvorteil ist. Denn zahlreiche Besucher kamen extra aus dem Kreis Ahrweiler oder aus Bonn, um in Meckenheim einen entspannten Nachmittag zu verbringen.

STF

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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