Amazon Koblenz und BLICK aktuell fördern junge Schreibtalente aus der Region

Nachwuchsautoren beeindruckten die Jury

Maja Hauswirth, Jonas Widmann, Lisa-Marie Schaden, Julian Vogt und Leonie Schaden gewinnen den Wettbewerb

04.10.2017 - 09:43

Kobern-Gondorf/Kreis Mayen-Koblenz. Ein Buch, gefüllt mit Geschichten junger Autoren aus Ochtendung, Plaidt, Saffig und Kollig, die sich kreativ und kritisch mit der Technologisierung in der ferneren Zukunft auseinandergesetzt haben. Das ist das Produkt einer Kooperation des Amazon ABC Clubs mit der gemeinsamen Ferienfreizeit Ochtendung, Plaidt und Saffig, auf das die Nachwuchsautoren mächtig stolz sein dürfen. Die besten Storys wurden mit Preisen ausgezeichnet – wobei auch BLICK aktuell ein Wörtchen mitzureden hatte.

Die Geschichten entstanden während eines Schreibworkshops, an dem 15 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Sie beschäftigten sich nicht nur mit der Theorie des Storytelling, also dem Aufbau einer guten Geschichte, sondern diskutierten auch intensiv das Thema, über das sie schreiben wollten: Die Zukunft. „Die Welt von Morgen“ war das Motto, unter dem die Geschichten stehen sollten. Die jungen Autoren bewiesen mit ihren Geschichten, dass es ihnen weder an Kreativität mangelt, noch am kritischen Blick auf wichtige Themen wie die Technologisierung, Ethik und Menschlichkeit.

Eine fünfköpfige Jury bewertete die Geschichten, die besten wurden mit einem Pokal und einem Amazon-Gutschein prämiert. Bei der Bewertung spielten nicht nur sprachliche Aspekte eine Rolle, auch der Aufbau und die Idee wurden bewertet. Obwohl ursprünglich geplant war, bloß die besten drei Geschichten zu prämieren, führte das Orga-Team um Thorsten Schwindhammer von Amazon während der Auswertung noch zwei Sonderpreise ein. „Bei manchen Geschichten reichte die vorgegebene Bewertungsskala nicht: Sie waren so komplex und durchdacht, das hatte eindeutig mehr als die volle Punktzahl verdient“, erzählt Jurymitglied Maxie Sievert von BLICK aktuell. Die Geschichten von Maja Hauswirth und Jonas Widmann verblüfften die Fachjury durch ihre außergewöhnliche Erzählweise so sehr, dass für sie diese Sonderpreise ausgelobt wurden. Platz eins bis drei belegten Lisa-Marie Schaden, Julian Vogt und Leonie Schaden.

Am Tag der Preisverleihung durften alle Teilnehmer durch die Hallen des Amazon Logistikzentrums in Kobern-Gondorf streifen und staunten dabei nicht schlecht, als sie die sogenannte „chaotische Lagerhaltung“ erklärt bekamen. Denn hier sind die Waren nicht nach Kategorie, Sorte und Marke sortiert wie im Supermarkt; In einem Regalfach tummeln sich die verschiedensten Waren. Gewisse Waren müssen allerdings in gesonderten Räumen gelagert werden: Das „Gefahrgut“, zu dem zur Überraschung einiger Teilnehmer auch die Sprühsahne gehört. Bei der Tour durch eine Halle des insgesamt 17 Fußballfelder großen Logistikzentrums löcherten die jungen Autoren und deren Eltern die Amazon-Mitarbeiter mit unzähligen Fragen. Besonders interessiert waren die Gäste an den Arbeitsbedingungen und Ausbildungsmöglichkeiten bei Amazon.

Nach der interessanten Führung konnten es die Nachwuchsautoren kaum erwarten, zu erfahren, welche Geschichten beim Schreibwettbewerb zu den Preisgekrönten zählen. In der Ecke einer Lagerhalle hatten die Organisatoren eine kleine Bühnen-Kulisse aufgebaut und baten die Gäste, zur Preisverleihung auf stabilen Papp-Hockern Platz zu nehmen. Thorsten Schwindhammer bedankte sich für die tolle Erfahrung, einen Einblick in die kreativen Gedanken der jungen Leute bekommen zu dürfen. Auch die Leiterin des Schreibworkshops, Gitta Gritzmann vom Verein „Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V.“ war ganz angetan von den Werken der Teilnehmer und prophezeite dem ein oder anderen eine erfolgreiche Karriere als Schriftsteller. „Das Unbekannte hat immer die Abenteuerlust beflügelt“, so Gitta Gritzmann, und wer wisse schon, welche der Fantasien über die Zukunft eines Tages in Erfüllung geht? Auch die Teilnehmer selbst schwärmten vom Workshop und der tollen Erfahrung, von der Zukunft zu träumen und einfach mal zu schreiben, ohne dass das Ergebnis benotet wird.

Benotet wurde nicht, aber belohnt: Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und die Plätze eins bis drei sowie die zwei Sonderplatzierungen empfingen aus den Händen des stellvertretenden Standortleiters Ralph Kohnen gläserne Trophäen und Wertgutscheine. Die preisgekrönten Geschichten werden nicht nur im kostenlosen E-Book „Die Welt von morgen“ zu lesen sein, sondern in den kommenden Wochen in Auszügen auch in BLICK aktuell abgedruckt.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
@Frau Nachtsheim. **Bad Ems !!! Ob nun eine Abfahrt gesperrt wird oder nicht, entscheidet die Polizei. Sie wissen ja gar nicht, ob die frei gehalten wurde- um eventuell größere Fahrzeuge dort zu verbringen oder sonst etwas. Dann haben Sie einen Umweg fahren müssen. Na und ? Es gibt weitaus schlimmere...
Dagmar Nachtsheim:
Man hätte aber die Abfahrt bad ems frei lassen können, so eine lange Absperrung war unnötig...
Gabriele Friedrich:
Die SUV's sind grundsätzlich zur Pest geworden und gehören nicht in Städte. Es besteht kein Grund, ein solches Fahrzeug hier zu fahren. Dennoch- ein Gefahrentransport muss auch eine Notbremsung aushalten. Die Behälter? waren nicht genügend gesichert. Ich hoffe, das wird ermittelt und die Transportfirma...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat] Der verlängerte Teil-Lockdown in Deutschland wird nach Auffassung der „Wirtschaftsweisen“ Veronika Grimm kaum gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik haben. Die hauptsächlich betroffenen Branchen wie Gastronomie, die Kulturszene oder die Verkehrsbranche hätten...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Mit Spannung schaut Deutschland auf das Rennen um den CDU-Vorsitz. Denn im Normalfall tritt der neue Vorsitzende auch als Kanzlerkandidat an. [ Zitat Ende ] Wir haben aber nicht den "Normalfall". Frau Merkel hat sich immer wieder selbst erneuert und solange sie nicht öffentlich vom Amt...
juergen mueller:
Ich bin kein Freund von Herrn Bosbach,da er mit seiner Krankheit meines Erachtens zu sehr hausieren geht,zu jedem Topf den passenden Deckel findet,seine eigene Person für zu wichtig erachtet. In einem muss ich ihm jedoch recht geben - eine Schließung der Gastronomie war/ist ein Fehler,da auf deren...
Gabriele Friedrich:
Das sind erwachsene, junge Menschen und sie haben für ihre Taten gerade zu stehen. Das muss wieder in die Köpfe der Menschen und vor allem in den Kopf der Justiz. Was nutzt eine 1A Polizei, wenn die Richter nicht durchgreifen und in solchen Fällen dann Sozialhilfestunden oder sonstigen Kappes verordnen?...
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