Vielfältige Darstellungen der Weihnachtsgeschichte sind zu sehen

Rege Beteiligung am Saffiger Krippenweg

10.12.2021 - 08:55

Saffig. Der integrative Krippenweg ermöglicht noch bis zum 7. Januar einen adventlichen Spaziergang durch den Schlosspark der Barmherzigen Brüder Saffig. Entlang des Wegs sind selbstgebastelte Krippen zu bewundern, die zum Teil von den Klient*innen, Patient*innen und Bewohner*innen gestaltet wurden. Aber auch eine lange Liste an Einrichtungen und Privatpersonen aus der Region haben in diesem Jahr an der Aktion mitgewirkt.


Zu den Unterstützern zählte zum Beispiel das Jugendzentrum in Saffig mit seiner Upcycling-Krippe, bestehend aus alten Paletten, Stoffresten und Plastikkegeln. In der Saffiger Grundschule entstanden kunstvolle Interpretationen der Weihnachtsgeschichte, die auf 30 Leinwänden festgehalten wurden. Weitere Krippen kamen von den Kitas in Saffig und Bassenheim, der Waldorfschule Mayen, dem Kloster Ebernach und den Barmherzigen Brüdern Rilchingen. Aus den Reihen der Barmherzigen Brüder Saffig beteiligten sich die Teilhabedienste, die Seniorenzentren in Plaidt und Münstermaifeld, die Fachklinik für Psychiatrie, die St. Josefs-Werkstätten, das Kunst-Werkstatt-Atelier, die Seelsorge und die Unternehmenskommunikation.

Entsprechend vielfältig sind die Krippen: bemalte Baumscheiben, moderne Pop-Art-Darstellungen, lebensgroßen Figuren aus Pappmaché und vieles mehr. Ergänzend dazu finden sich auf dem „Kleinen Krippenpfad“ eher klassische Krippen- Darstellungen der Weihnachtsgeschichte. Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug zum Krippenweg übrigens bei Dämmerung und in den frühen Abendstunden. Dann ist der Schlosspark in eine atmosphärische Beleuchtung getaucht. Dafür sorgen insbesondere die Metallsterne aus der Schlosserei der St. Josefs-Werkstätten, die bei Anbruch der Dunkelheit zu funkeln beginnen.

Der Rundweg ist zum Großteil barrierefrei begehbar und startet beim Saffiger Schlösschen (Aumerich 4). Genügend Parkplätze sind vorhanden. Bitte beim Besuch größere Menschenansammlungen vermeiden und die aktuell geltenden Regeln zum Infektionsschutz beachten.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Sprechstunde mit Jan Einig

Auf ein Wort

Neuwied. „Auf ein Wort mit Jan Einig“ heißt die Reihe, in der Neuwieds Oberbürgermeister die Stadtteile aufsucht, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in persönlichem Kontakt zu bleiben. Dieser Austausch ist Jan Einig ein Herzensanliegen, insbesondere, da die für den engen Draht wichtigen zufälligen Treffen angesichts die Pandemie weniger geworden waren. Nachdem bereits einige Stadtteile dieses Jahr... mehr...

Experte schulte Neuwieds Seniorenbeirat im Kommunalrecht

Neuwied. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Neuwied. Er berät die Organe der Stadt Neuwied, gibt Anregungen und Empfehlungen an Behörden, Verbände und Organisationen und fördert den Erfahrungsaustausch, die Meinungsbildung und Koordination von Maßnahmen. Damit er diese Aufgabe gut erfüllen kann, bot die Stadtverwaltung zusammen mit der... mehr...

Stolpersteine in der Goldgrube verlegt

Erinnerung an Koblenzer Opfer des Nationalsozialismus

Goldgrube. Jüngst wurden sechs neue Stolpersteine im Koblenzer Stadtteil Goldgrube verlegt. Die in die Bürgersteige eingelassenen Messingsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, die in Koblenz gewohnt haben. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
Service