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Planung einer Montessori-Schule „Sonnenschein“ in Mendig

Soziales Lernen und Persönlichkeits- entwicklung stehen im Vordergrund

25.09.2017 - 08:47

MYK. Als Ramona Erwen die Elterninitiative „Montessori Zentrum Sonnenschein e.V.“ gründete, erfüllte sie sich und vielen Gleichgesinnten einen lange gehegten Traum.

Das Ziel der Initiative ist die Eröffnung der Montessori-Grundschule „Sonnenschein“ im Sommer 2018.

Auf die Frage nach den Beweggründen für ihr vorbildliches Engagement sagte Ramona Erwen in einem Gespräch mit Blick aktuell: „Bereits 2013 suchte ich nach Alternativen zur klassischen Grundschule und deren Lehrmethoden. Die Gründe, die uns alle antreiben, sind allerdings so vielfältig wie die Familien, die sich an der Gründung beteiligen. Eine Familie sucht nach einer Wertevermittlung, bei der die Achtsamkeit im Vordergrund steht. Eine andere wünscht sich einen Ort, an dem die Kinder im eigenen Lerntempo in altersgemischten Gruppen lernen können. Eine weitere wünscht sich, dass die Kinder in der Schule in ihrer Persönlichkeit ernst genommen werden. All diese Wünsche sehen wir in der Montessori-Pädagogik sehr gut umgesetzt. Die Freiarbeit in den altersgemischten Lerngruppen, die typisch für die Montessori-Pädagogik ist, bietet den Kindern die Möglichkeit für individuelles Lernen im eigenen Tempo. Das materialbezogene Lernen dieser Pädagogik bietet zudem ein wirkliches Begreifen des Lerngegenstandes.

Beide Aspekte spiegeln auch die jüngsten Erkenntnisse aus der Hirnforschung in Bezug auf nachhaltiges Lernen wieder. Das Lernen kann nur vom Kind aus geschehen. Die speziellen Montessori-Materialien sind so beschaffen, dass sie dem Kind eine Polarisation der Aufmerksamkeit ermöglichen. Diese Polarisation der Aufmerksamkeit (auch als Flow bezeichnet) erreicht das Kind, wenn es weder überfordert noch unterfordert wird, sondern sich im Spannungsfeld der leichten Herausforderung bewegt.

Das Kind muss selbstwirksam nach individuellem Lernfortschritt und Interesse lernen. Auf diese Weise bleiben die Kinder neugierig und somit der Spaß am natürlichen Lernen erhalten. Wir leben Inklusion, schwache und starke Kinder können ganz natürlich in der Gruppe lernen ohne eine Sonderstellung zu haben. Nicht zuletzt wird das Kind in der für die Montessori-Pädagogik typischen kosmischen Erziehung aktiv mit der Umwelt in Kontakt gebracht und es wird aufgezeigt, dass alles mit allem in Verbindung steht und selbst das kleinste Ding seine Daseinsberechtigung hat.

Die Kinder lernen, achtsam miteinander und mit ihrem Lebensraum umzugehen. Des Weiteren bietet diese Pädagogik eine umfassende Werteerziehung, die Toleranz, Sozialität, Verantwortung, Achtsamkeit, Wertschätzung, Freiheit und Frieden beinhaltet.“

Es sind allerdings noch viele kleine und auch größere Schritt notwendig, bis das Projekt „Montessori-Schule „Sonnenschein“ in Mendig an den Start gehen kann. „Zurzeit ist unser Architekt Hans Hoppe aus Sinzig mit der Planung und Koordinierung der Umbaumaßnahmen und des Brandschutzkonzeptes befasst, sodass wir schon bald beim Bauamt einen Antrag auf Nutzungsänderung stellen können. Sobald diese vorliegt, werden wir sie zusammen mit unserem Finanzkonzept und dem pädagogischen Konzept in Form eines Antrags zur Schulgenehmigung bei der ADD einreichen. Unsere Kostenkalkulation wurde inzwischen von einem Montessori-Fachanwalt geprüft“, so die höchst engagierte 1. Vorsitzende des Montessori Zentrums Sonnenschein e.V., Ramona Erwen.

Für die Finanzierung der für den Schulstart erforderlichen Summe empfahl der in Bayern ansässige Fachanwalt der Elterninitiative, möglichst viele Bürgen, beziehungsweise Spenden zu akquirieren, da vom Land Rheinland-Pfalz keinerlei Unterstützung zu erwarten sei. Deshalb appelliert Ramona Erwen unter anderem auch an die Eltern der zukünftigen Montessori-Grundschüler, für die Dauer der Schulzeit ihrer Kinder eine Bankbürgschaft zu übernehmen.

Hierzu bemerkt Frau Erwen: „Dass es sich bei den Eltern überwiegend gleichzeitig auch um Mitglieder unseres eingetragenen Vereins handelt, sind wir bezüglich der Finanzierung sehr zuversichtlich. Im Übrigen gehen wir aufgrund des ständig steigenden Interesses vieler Eltern davon aus, dass wir pünktlich zum neuen Schuljahr im August 2018 unsere „Montessori-Schule Sonnenschein“ eröffnen können.“ Die Voraussetzung für alle Pädagogen, die an der Montessori-Grundschule unterrichten wollen, ist ein Montessori-Diplom, welches auch die ausgebildete Erzieherin Ramona Erwen anstrebt und schon bald vorweisen kann.


Spenden willkommen


Übrigens freuen die Mitglieder des Montessori-Zentrums Sonnenschein e.V. sich auch über Spenden von Leuten, die keine oder noch keine Kinder im schulpflichtigen Alter haben, jedoch die Idee von Montessori befürworten. Spendenkonto: Volksbank Koblenz Mittelrhein, Montessori Zentrum Sonnenschein e.V., IBAN: DE30 5709 0000 3239 9900 00, BIC: GENODE51KOB .

Weitere ausführliche Infos

unter: www.sonnenschein-montessori.schule.

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Ich halte das für realistisch und befürchte einen 2. Shutdown.
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Ich halte Corona nicht für besonders gefährlich und bleibe deshalb gelassen.
Es ist mir egal - wir sind in Deutschland gut genug ausgestattet, um auch einen 2. Shutdown gut zu überstehen.
Spätestens im Herbst mit der üblichen Grippewelle wird sich auch Corona wieder ausbreiten.
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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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