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Projekt EnAHRgie

Mit Belegschaftsgenossenschaften die Energiewende fördern

27.03.2017 - 11:52

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Arbeitsmarktsituation im Kreis Ahrweiler ist aus Sicht von Unternehmen angespannt. Es fällt schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Unternehmen müssen Ideen entwickeln, um auf dem Arbeitsmarkt punkten zu können. Die angestrebte Energiewende bietet eine neue Möglichkeit, die Attraktivität zu steigern und damit die vorhandene Belegschaft zu binden und neue Kollegen/innen zu finden. Es geht um die Intensivierung des Miteinanders von Unternehmensführung und Mitarbeitern/innen.

Mit der Energiewende haben die Bürger-Energiegenossenschaften ein neues Betätigungsfeld erschlossen. Diese finden seit einigen Jahren in der speziellen Form der Belegschaftsgenossenschaft neue Perspektiven für die Umsetzung energetischer Maßnahmen in Unternehmen. Sie bieten den Mitarbeitern/innen Möglichkeiten, sich im Unternehmen zu engagieren, dabei attraktive Renditen zu erzielen, und sorgen für Motivation am Arbeitsplatz. Belegschaftsgenossenschaften erschließen als ein Instrument alternativer Finanzierung ein neues, bisher nicht erschöpftes Potenzial und steigern die Attraktivität eines Unternehmens am Arbeitsmarkt.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes EnAHRgie werden Möglichkeiten der Energiewende im Landkreis Ahrweiler aus unterschiedlicher Perspektive untersucht. Durch eine Fallstudie soll ermittelt werden, welche Chancen Belegschaftsgenossenschaften im Kreis Ahrweiler haben, der durch eine mittelständische Unternehmensstruktur geprägt ist.

Ziel der Fallstudie ist es

- interessierte Unternehmen im Landkreis Ahrweiler über Möglichkeiten von Belegschaftsgenossenschaften zu informieren,

- Beschäftigte und Arbeitgeber im eigenen Unternehmen auf eine Realisierung vorzubereiten bzw. hierzu zu motivieren,

- energetische Projekte für die genossenschaftliche Umsetzung zu ermitteln,

- ein genossenschaftliches Konzept für die Unternehmen auszuarbeiten und

- die Belegschaftsgenossenschaft als Modell zu bewerten, um Unternehmen zur aktiven Teilnahme an der Energiewende zu motivieren.

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier ist in Kooperation mit der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Handwerkskammer Koblenz damit beauftragt, ausgewählten Unternehmen die Möglichkeiten genossenschaftlicher Lösungen in Unternehmen fallspezifisch aufzuzeigen. Unterstützt wird die Fallstudie von der Industrie- und Handelskammer Koblenz und den kommunalen Wirtschaftsförderern im Kreis.


Weitere Informationen:


Bei Interesse steht gerne die Ahr-Akademie der Handwerkskammer Koblenz zur Verfügung (Tel.: 02641/9148-114 oder per E-Mail: stefan.gustav@hwk-koblenz.de). Dies gilt auch, wenn Interesse daran besteht, eine kostenfreie Energieberatung zu erhalten, bei der Optimierungspotenziale hinsichtlich des Energieverbrauchs ermittelt werden.

Weitere Informationen: www.enahrgie.org

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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