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30 Jahre Konzerte in der Matthiaskapelle Kobern - Gondorf

Ein himmlischer Musikgenuss

Das Aris Quartett der Villa Musica spielte Werke von Mozart, Beethoven und Mendelssohn - Bartholdy

23.04.2014 - 10:23

Kobern-Gondorf. In der einzigartigen Kulisse der im 13. Jahrhundert erbauten Matthiaskapelle hoch über dem Moselort Kobern - Gondorf fand am Ostermontag ein ganz besonderes Konzert statt. Im 30. Jahr der Geschichte dieser Konzerte hatte die Stiftung zur Erhaltung des romanischen und doch so ungewöhnlichen Bauwerkes zum klassischen Musikgenuss eingeladen. Dieses Mal war das Aris Quartett der Villa Musica zu Gast. Die vier jungen Musiker brachten drei Quartette der klassischen Streichmusik zu Gehör. Sie taten dies mit einer Professionalität und Hingabe, die ihresgleichen sucht. Von Wolfgang Amadeus Mozart spielten sie zu Beginn das Quartett B-Dur, KV 589, auch als Zweites Preußisches Quartett bekannt. Die Zuhörer versanken in der Harmonie und in den Notenläufen der Violinen, des Violoncello und der Viola, die sich miteinander zu unterhalten schienen, ebenso wie die Künstler: Anna Katharina Wildermuth (Violine), Noémie Zipperling (Violine), Caspar Vinzens (Viola) und Lukas Sieber (Violoncello).

Danach brachten sie das Quartetto serioso in f-Moll, Opus 95 von Ludwig van Beethoven zu Gehör. Beethoven selbst hatte den Druck dieses Werkes lange verweigert, vielleicht weil er es in einer Situation besonderer persönlicher Bedrängnis geschrieben hatte. „Düster und ernst“, komponiert vor dem Hintergrund der Kriegszustände des frühen 19. Jahrhunderts, als Napoleon Wien besetzt hatte. Und als wäre der Meister selbst auf das temperamentvolle Spiel der jungen Musiker aufmerksam geworden, „störte“ Donnergrollen vom Himmel draußen den zweiten Satz an einer besonders leisen Stelle.

Mit steigernder Musik steigerte sich auch das Wetter draußen, so dass die Konzertbesucher ebenso wie die Musiker die Pause in der Kapelle verbrachten. Geübte Besucher wissen, dass dieses kleine sechseckige Gebäude - ursprünglich als Reliquienort errichtet - seine ganz eigene Atmosphäre hat und schon oft für eine Überraschung gut war und ist. Eng ist es, die Stühle sind durch die Auflagen des Denkmalamtes nicht eben bequem - aber niemanden stört es, denn der Kunstgenuss hier oben ist immer etwas besonderes.


Blitz und Donner


So verzauberten die vier Musiker nach kurzer ungewöhnlicher Pause ihr Publikum noch einmal mit dem dritten Quartett, diesmal von Felix Mendelssohn Bartholdy: Das Quartett e-Moll Opus 44 Nr. 2. Der Komponist schrieb es einst als Geschenk für seinen Bruder und wunderte sich über den Erfolg. Die Zuhörer in der Matthiaskapelle taten dies nicht, denn es bot den würdigen Abschluss eines perfekten Konzertes, in dem vier Streicher den Raum der historischen Kapelle in einen klangerfüllten Konzertsaal verwandelten. Zum Abschluss dankte Hans-Josef Koggel den Künstlern und überreichte ihnen die „Blumen der Mosel“ - den Wein. „Wir sind dankbar, dass die Villa Musica das Aris Quartett zu diesem besonderen Anlass entsendet hat. Sie schufen den perfekten und richtigen Rahmen für unser Jubiläum“, so Hans-Josef Koggel.

-HE-

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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