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Römisches Rheinland - Römerjahr 2014: Veranstaltungen in Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg

Eine Zeitreise in die Römerzeit

21.02.2014 - 10:00

Rheinbach. Professor Klaus Grewe brachte den Grundgedanken des diesjährigen Römerjahres 2014 anlässlich eines Pressegespräches mit den Organisatoren des Römerjahres im Ratssaal des Himmeroder Hofes auf den Punkt: „Das ganze Rheinland ist ein Freilichtmuseum römischer Geschichte.“ Die Römerzeit ist ein großes Stück Entwicklungsgeschichte der Region und findet nach wie vor das Interesse der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Vor rund 2.000 Jahren wurde das Rheinland römisch. Römische Truppen eroberten das Land und machten Kriegsbeute. Eine andere Seite dieser Eroberung ist, dass die Römer auch ihre Kultur, Baukunst und römische Lebensart mitbrachten. Vor 2.000 Jahren starb der römische Kaiser Augustus, unter dessen Herrschaft das Römische Reich seine größte Ausdehnung und kulturelle Blüte erreichte.


Kriegsherr und Förderer der Kunst


Kaiser Augustus war nicht nur ein erfolgreicher Kriegsherr, sondern vor allem auch ein Förderer der Kultur und Künste. Eine Tatsache, die in der heutigen Zeit einer Erwähnung wert ist, meinte Prof. Dr. Gerd Wiendieck, der Pressesprecher des „Freundeskreises Römerkanal. In Erinnerung an diese Zeit der kulturellen Blüte des Römischen Reiches feiert das Rheinland das Römerjahr 2014 mit rund 50 Aktionen in sechs Gemeinden. Ausstellungen, Touren, Vorträge und Feste bieten für alle Interessierten ein tolles Programm rund um die Römerzeit. Unter der Federführung und Organisation des Naturparks Rheinland wurde das Jahr 2014 zum „Römischen Rheinland“ ausgerufen. Kulturschaffende und bekannte Historiker haben sich zusammengefunden und gemeinsam die Veranstaltungen entwickelt. Die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Swisttal, Rheinbach und Wachtberg haben sich im Römerjahr 2014 zusammen getan und bieten interessante Veranstaltungen in Kooperation mit Vereinen und Partnern vor Ort an. Mit dabei sind der Freundeskreis Römerkanal, das Rheinbacher Glasmuseum und natürlich das Kreaforum Swisttal mit dem bekannten Archäologen Prof. Klaus Grewe.


Der Römertag am 31. August


Einer der vielen Höhepunkte der ca. 50 Veranstaltungen im Römerjahr 2014 ist sicher der Römertag am 31. August im Rheinbacher Freizeitpark, wo etwa 20 Dörfer aufgebaut werden, die die verschiedensten Bereiche römischen Lebens darstellen. Als weitere Highlights sind die Besichtigung der Villa Rustica in Bornheim oder die Römerwoche in Alfter hervorzuheben. Die Gemeinde Wachtberg bietet zahlreiche thematisch geführte Wanderungen an und in Odendorf steht das diesjährige Sommerfest ganz im Zeichen der Römer. Ebenfalls spannend dürften die Wanderungen entlang des Römerkanals werden. Die zahlreich angebotenen Workshops für Kinder bieten Spaß und lebendiges Lernen an. Sehenswert ist die Ausstellung „Josef Weizel: Römisches Luxusglas und mehr“ im Rheinbacher Glasmuseum. In der Ausstellung in Zülpich „Wasser für Roms Städte“ gibt es vom 16. bis 18. Mai Vorträge, Führungen und Exkursionen. Einhellige Zustimmung fand die sicher einmalige Kooperation der sechs Kommunen zu einem Thema.


Kooperation der Kommunen


„Wir sind gespannt auf das Römerjahr“, sagte Bürgermeister Stefan Raetz. Er dankte allen Beteiligten, die die große Komplexität und die Herausforderung an die Koordinierung gemeistert haben. Auch Rheinbachs Erster Beigeordneter, Dr. Raffael Knauber, bescheinigte den Beteiligten Respekt vor den Leistungen und meinte, dass die spannenden, sehenswerten und erlebniswerten Veranstaltungen ein Highlight in der Region werden. In einem kleinen Programmheft, dass in allen öffentlichen Gebäuden der teilnehmenden Gemeinden ausliegt sind die einzelnen Veranstaltungen aufgeführt. Eine Übersicht zum Römerjahr 2014 gibt es im Internet unter www.roemisches-rheinland.de. Zusätzlich gibt es Programmhinweise zu aktuellen Veranstaltungen.

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Kommentare

Vorstand neu gewählt

Gregor Holschbach:
Somit ist der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2019 eröffnet. Schön, dass sich hier mal jemand traut Verantwortung zu übernehmen und auch sieht, dass es so mit der Stadt Dierdorf nicht weitergehen kann. Ich hätte mir diesen Schritt schon viel früher gewünscht. Eine Ablösung der Stadtführung statt jahrelanges Warten auf einen Neuanfang. Von daher gilt es, solche engagierten Demokraten wie Herrn Scheyer zu unterstützen, egal welcher Parteifarbe man angehört. Denn auch wenn wir alle wissen, dass vorangegangene "Versprechen" meist "Versprecher" sind oder durch Uneinigkeit, Neid oder Missgunst in gewissen Räten nicht umsetzbar sind, kann es ab 2019 mit einem Wechsel in der Stadtführung doch nur besser werden für Dierdorf! Herr Scheyer, viel Glück!
Uwe Klasen:
Dazu die SPD-Politikerin Karen Taylor: „Heimat bezeichnet bloß die Rückbesinnung auf ein Deutschland, das es so nie gegeben hat“
juergen mueller:
Man muss KEINE großen Umwege machen, um den WERT eines Baumes zu erkennen - das ist mit einer Aufforstung NICHT vergleichbar. Eine 100jährige Buche hat 600 000 Blätter = 1 500 m2 Blattoberfläche - entnimmt jährlich 6 Tonnen giftiges CO2 - 1 Tonne Feinstaub aus der Luft - spendet 4,5 Tonnen Sauerstoff zum Atmen u.das mindestens 150-200 Jahre lang - verdunstet täglich bis zu 400 Liter Wasser u.kühlt ihre/unsere Umgebung um 2-3 Grad ab. Um diese Wirkung zu erzielen,müssen 2000 Jungbäume mit je 1,5 m3 Baumkrone gepflanzt werden. Zur Werterrechnung eines Baumes gehören zusätzlich seiner Sauerstofferzeugung,Klima- u.Wasserregelung u.nicht nur das. Landwirtschaftliche Rekultivierung hört sich immer gut an, dauert Jahre/Jahrzehnte,dient nur einer Beruhigung,die viele von uns als Betroffene positiv NICHT mehr erleben werden,denen Lebensqualität,Erholungswert ganz einfach entzogen wurde,von den Auswirkungen auf NATUR/UMWELT ganz zu schweigen.Fakten werden von der Politik ignoriert - wie immer.
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