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Neuwieder Rudergesellschaft berichtet:

Der Sieg ging eindeutig nach Neuwied!

GTRVN-Ruderer Patrik Sassin und Markus Müller sitzen im Siegerboot des „All You Can Row“-Rudermarathon

Der Sieg ging
eindeutig nach Neuwied!

Die Neuwieder Ruderer. Foto: privat

20.07.2018 - 13:40

Neuwied. AYCR oder auch „All You Can Row“ – eine Veranstaltung des Karlsruher Ruderklubs Alemania e.V. sieht vor, wie der Name schon sagt, soviel wie möglich zu rudern. Gestartet wird mit dem Sonnenaufgang, am Wochenende nahe dem längsten Tag des Jahres, und endet bei Sonnenuntergang. Wer innerhalb dieser Zeit die längste Strecke im Ruderboot zurücklegt, gewinnt die Veranstaltung.

Am Start, nebst weit über 100 weiteren Teilnehmern, die beiden GTRVN-Ruderer Patrik Sassin und Markus Müller zusammen mit ihrer aus Christian Klandt, Jochen Betten und Michael Ehrle bestehenden Vierer-Mannschaft. Beim üblichen gemeinsamen Grillen am Vorabend in Karlsruhe meinte ein anderer Teilnehmer zu den Neuwiedern „Na, fahrt Ihr morgen nach Hause?“. Immerhin hieße das, 251 km an einem Tag mit Muskelkraft zurückzulegen. In der Vorstellung des witzelnden Teilnehmers keine realistische Größenordnung. Da hatte er die Rechnung ohne die Neuwieder gemacht!

Am nächsten Morgen ging es mit reichlich Proviant an Bord bei Sonnenaufgang los. Viele andere Boote konnten gleich zu Beginn überholt werden. Bereits nach etwa 40 km hatte man die Konkurrenz so weit hinter sich gelassen, dass der Sichtkontakt abriss. Offenbar machte der stetig stärker werdende Gegenwind den anderen mehr zu schaffen als den routinierten Marathonruderern aus Neuwied. So rauschte das Boot ohne Pause an Worms und Mainz vorbei bis nach Geisenheim. Dort wurde eine kurze Pause eingelegt, aber schon bald ging es weiter. Trotz Gegenwind hatte man bis hierher bereits 150 km geschafft. Die Hoffnung, nach dem Verlassen des Rheingaus im malerischen Mittelrheintal auf weniger Gegenwind zu stoßen, löste sich leider in Luft, genauer gesagt, in weiteren Gegenwind auf. Kräftig schob der Wind gegen das Boot und peitschte das Wasser teilweise sogar zu leichten Schaumkronen auf den Wellen auf. Dennoch wurde weiter gerudert. Immerhin sollte es in Neuwied beim Vereinsfest der Neuwieder Rudergesellschaft (NRG) Steaks und kühles Bier geben. Auch wenn das Rudern so langsam richtig in Arbeit ausartete, wirkte die Aussicht auf eine Belohnung im heimatlichen Neuwied doch motivierend. Als dann hinter Boppard sogar leichter Schiebewind aufkam und der Wind ab Koblenz sogar fast gänzlich verstummte, gab es kein Halten mehr. Folglich kam die Mannschaft zwar merklich mitgenommen, aber doch deutlich vor Sonnenuntergang am heimatlichen Steg an. Dabei ist zu erwähnen, dass es kein zweites Boot so weit geschafft hatte. Der Sieg ging also eindeutig nach Neuwied! Die zweitplatzierte Mannschaft hatte es bis St. Goar geschafft. Der Großteil der teilnehmenden Boote erreichte Oppenheim, Mainz oder maximal Bingen. Trotz des starken Gegenwindes und des niedrigen Wasserstandes hatte die erfahrene Neuwieder Mannschaft die Strecke von 251-km-Strecke von Karlsruhe nach Neuwied erfolgreich zurückgelegt. Nach „All You Can Row“ durfte man sich ein „All you can eat“ nach getaner Arbeit beim Gründungsfest der NRG nun durchaus erlauben.

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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