Zahlreiche Teilnehmer diskutierten im Netz über Projekte für Jüngere

Digitaler Jugendkongress kommt bestens an

Digitaler Jugendkongress kommt bestens an

Stadtjugendpflegerin Janine Müller und das JUZ-Team haben den Jugendkongress in digitaler Form angeboten und sich über die große Beteiligung gefreut. Foto: JUZ

08.10.2021 - 09:53

Andernach. Der Jugendkongress trotzt Corona: Nachdem wegen der Pandemie im vergangenen Jahr der zweite Jugendkongress der Stadt Andernach ausfallen musste, sollte er in diesem Jahr nachgeholt werden. Weil aber auch diesmal die Situation um Covid19 organisatorisch schwer einzuschätzen war, haben die Verantwortlichen neue Wege für dieses Projekt der Jugendbeteiligung einschlagen. So entschlossen sich Stadtjugendpflegerin Janie Müller und das Team des Jugendzentrums zu einer digitalen Veranstaltung, die jetzt mit einem ersten Schritt ihren Anfang nahm.


Im Vorfeld einigten sich die Organisatoren des Projekts mit den Leitern der Andernacher Realschulen plus sowie der Gymnasien auf zwei Termine, die aufeinander aufbauen. Anders als im Jahr 2018, als lediglich die achte Klassenstufe in der Mittelrheinhalle teilnahm, waren dieses Mal die Klassenvertreter der achten, neunten und zehnten Stufen eingeladen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen. Dank des großen Entgegenkommens der Schulen, waren so über fünfzig Teilnehmer im Netz dabei. Sie diskutierten angeregt mit den Jugendarbeitern darüber, wie Partizipation in Andernach bereits in der Vergangenheit, beispielsweise über das in das regelmäßig stattfindende Jugendforum, erfolgreich umgesetzt wurde. Der „Digitale Jugendkongress Step1“ lud somit die Klassensprecher ein, Vorschläge für ein noch kinder-und jugendfreundlicheres Andernach in ihren Klassengemeinschaften zu sammeln, um sie dann im Dezember bei einem weiteren Termin gemeinsam zu besprechen und auf den Weg zu bringen.

Das JUZ-Team freute sich über die rege Beteiligung in einem vor Ideen sprühenden Chatverlauf und bedankte sich herzlich bei den weiterführenden Andernacher Schulen für das große Entgegenkommen. „Ohne diese, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Kooperation, wäre ein solch umfangreiches Projekt kaum zu stemmen“, so Janine Müller.

Pressemitteilung Stadt Andernach

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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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