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Uraufführung in der Kulisse der historischen Eisenerzröstöfen

Divendämmerung – ein Psychothriller von Stefan Bau

Kulturverein Bendorf präsentiert die Theatergruppe „Findlinge“

09.08.2018 - 12:25

Bendorf. Schon im neunten Jahr stellt sich die talentierte Schauspielgruppe „Findlinge“ mit der Uraufführung eines neuen Theaterstücks in Bendorf vor. Man konnte die Gruppe, die sich längst einen Namen in der Region gemacht hat, bisher mit Geschichtscollagen, Komödien, Volkstheaterstücken oder Stücken mit sozialkritischen Inhalten sehen. In diesem Jahr zeigen die Findlinge eine weitere Facette. Mit dem mystische Psychothriller „Divendämmerung“ beleuchtet das Ensemble die abgründigen Seiten der menschlichen Seele.

Nachdem im letzten Jahr das gewohnte Bühnenequipment nicht zur Verfügung stand und deshalb die Aufführung auf das Gelände über dem Industriedenkmal der Eisenerzröstöfen verlegt werden musste stand nun, eingerahmt inmitten der ehemaligen Öfen, die gewohnte Freilichtbühne wieder bereit. Durch eine Kooperation des Kulturvereins mit der GGH Bendorf konnte zusätzlich eine Überdachung der etwa 120 Zuschauerplätze installiert werden, sodass in dem historischen Gemäuer jetzt auch witterungsunabhängig Veranstaltungen möglich sind.

Die Premiere des Thrillers ‚Divendämmerung‘ von und mit dem Regisseur und künstlerischen Leiter Stefan Bau fand wieder einmal vor ausverkauftem Hause statt. Bei der Eröffnung der diesjährigen Theatersaison konnte die Vorsitzende des Bendorfer Kulturvereins Karin Patt-Wüst unter der großen Zahl der Zuschauer auch Bendorfs Bürgermeister Michael Kessler nebst Begleitung begrüßen.

Die Handlung des schräg-skurrilen Stückes auf der Bendorfer Bühne ist anfangs etwas undurchsichtig und mysteriös, der Zuschauer wird von Anfang an in den Bann der Geschehnisse einbezogen: An einem kleinen Provinztheater bereitet sich die alternde bärtige Revue-Diva Claude (Stefan Bau) auf ihren letzten großen Auftritt vor, da verirrt sich die junge Luise (Jennifer Paulus) in die Garderobe und entdeckt, dass hinter bröckelndem Make-up in der Diva Claude die eine oder andere düstere Fratze steckt. Doch wer ist Luise? Angeblich sucht sie nach der Schauspielschule eine Anstellung als Schauspielerin in dem Theater. Bevor Claude die Garderobe betritt telefoniert sie mit ihrer

Mutter und das Publikum ahnt, dass Luise noch andere Beweggründe für ihr Erscheinen zu haben scheint. Nach und nach erscheinen die weiteren Protagonisten des Stücks, die alle an diesem imaginären Theater spielen und untereinander verwandt zu sein scheinen. Da ist der undurchsichtige Theaterbesitzer Walter (gespielt von Jürgen Lindner), der in Luise Ähnlichkeiten zu seiner verschwundenen Frau sieht, sein schüchterner Sohn und Regisseur der Truppe Max (Benjamin Schumann) und Ehemann von Claude, der sich sofort zu Luise hingezogen fühlt und ihr sein Innerstes offenbart. Die Töchter von Walter, die Schwestern Matilde (Christiane Brühl) und Valentine (Tina Esch) zoffen sich Divenhaft untereinander und auch mit Claude, sie offenbaren

dabei seelische Abgründe vor Luise, die sich der Faszination, die von der Theatergruppe ausgeht nicht entziehen kann.

Im zweiten Akt nimmt die Handlung dann überraschende Wendungen und zieht den Zuschauer immer mehr in den Bann der unterschiedlichen und schrillen Charaktere, bei denen sich ungeahnte menschliche Schwächen, düstere Absichten und wahre Hintergründe auftun.

Ein wirklich unterhaltsames Theaterstück, dessen Premierenvorstellung die zahlreichen Zuschauer begeistert und den einen oder anderen zum Nachdenken angeregt hat.

Insgesamt finden 2018 in Bendorf sechs Aufführungen des neuen Theaterstücks der Findlinge statt. Die nächsten Vorstellungen am Rheinblick gibt es am Freitag, 17. August, Samstag 18. August und am Sonntag 19. August jeweils um 19.30 Uhr.

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juergen mueller:
Ja, das ist wirklich interessant zu lesen. "Kommunalpoltiker verfolgten interessiert die erste Klimakonferenz des Neuwieder Jugendbeirates.Es wäre nicht verwunderlich,wenn diese belächelt würde,obwohl es dafür keinen Grund gibt.Diese Veranstaltung als vollen Erfolg zu bezeichnen hört sich hochtrabend an,bezieht sich dieser doch eher auf die rege Teilnahme der Jugend.Politik ist hier nur Beiwerk.Man fühlt sich halt fälschlicherweise zu seinem Erscheinen selbst verpflichtet,nicht um unbedingt daraus zu lernen,sondern ganz einfach nur,um seiner Selbstdarstellung gerecht zu werden.Man sagt ja Kleinvieh mache auch Mist u.das ist richtig,mehr positiven Mist als es die vermeintlich GROSSEN jemals auf die Reihe kriegen,die sich vier Tage auf Kosten anderer gut beköstigen lassen,Klimakonferenzdie Davoser Schneelandschaft u.Bergwelt genießen um dann wieder satt nach Hause zu fahren.Klimakonferenz Neuwied,große Worte für eine kleine aber effektive Veranstaltung.
Heinz4255:
Hallo Jürgen, Genau so sieht es aus! Viele Grüße Heinz
juergen mueller:
Wie war das mit dem NITRAT im Grundwasser? In Deutschland liegt die Nitratkonzentration seit JAHRZEHNTEN "weit" über dem zulässigen Grenzwert und damit unverantwortungslos schon lange nicht mehr im "Grünen Bereich". Auch die GRÜNEN machen Politik (wie es ihnen passt) - lügen, täuschen und vertuschen. Da ändern auch Zahlenspielchen nichts daran. Selbst ist der Mann und daher ist jedem Bürger zu empfehlen, sich selbst schlau zu machen (wenn`s denn wirklich interessiert). Ich finde nur, dass wir die "Scheiße" anderer Länder nicht benötigen, da wir selbst genug davon haben.
juergen mueller:
Sperrung der Clemensstraße - umweltschädliches Stop-and-Go - Mehr Zulauf für Geschäfte/Boutiquen/Gastronomiebetriebe - Konkurrenzfähig gegenüber Online-Handel? Von was wird da geredet?Einzig der Aspekt "Fußgängerfreundliche City" wäre umsetzbar wünschenswert,was aber den Träumereien so manch einem Ratsmitglied doch tatsächlich die Krone aufsetzen würde,käme es dazu.Übrigens - Boutiquen sind auch Geschäfte. Das der ONLINE-HANDEL,Tendenz steigend,boomt,dürfte auch Frau Lipinski-Naumann nicht entgangen sein.Und daran werden auch elektrische Poller nichts ändern.Und was die Umweltschädlichkeit angeht,so muss ich hier nicht aufzählen,wo es in Koblenz u.seiner Stadtpolitik umweltschädlich seit Jahrzehnten hapert.Wenn man ein Kribbeln im Bauch verspürt weil man denkt eine gute Idee gehabt zu haben,die man dann auch noch redegewandt verkaufen will,heißt das nicht gleich,dass dem auch so ist.Es könnte auch sein,dass man nur die Sch ... bekommt.
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