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Ausflug der kfd St. Elisabeth

Ein Tag in Brühl

Ein Tag in Brühl

Die Reisegruppe der kfd St. Elisabeth vor dem Brühler Schloss.Foto: privat

22.07.2019 - 13:43

Koblenz. An einem hochsommerlichen Tag startete die kfd St. Elisabeth ihren Ausflug nach Brühl. Im angenehm temperierten Bus begrüßte Frau Scheer die kfd Frauen mit einem Morgenlob. Gemeinsam beteten und sangen die Frauen zu dem Gedanken: „Das Beste im Leben erschließt sich erst im Verweilen. Im Schauen und im Lauschen.“

Mit den so angeregten Sinnen traf man gut gelaunt in Brühl ein. Dort erwartete die Damen am Marktplatz tatsächlich eine Töpferin aus dem Mittelalter. Sie gab Einblicke in die Töpferwerkstätten um 1520. Die sogenannte Pingsdorfer Keramik war eine hart gebrannte irdene Warenart. Charakteristisch für Gefäße war ein gelblicher, feinsandgemagerter Scherben und eine rote Bemalung. Auch die Mönche des ehemaligen Franziskanerklosters (erbaut 1491) tranken ihr selbst gebrautes Bier vorzugsweise aus gebrannten Tonkrügen der Töpfereien. Die Töpferin entschwand in der im 14. Jahrhundert erbauten Stadtkirche Margareta. Sie wollte dort eine Opferkerze entzünden mit der Bitte an Gott, einen Feuerausbruch zu vermeiden. Denn im Jahre 1530 vernichtete ein großer Brand die Stadt Brühl fast völlig.

Hinter der Kirche begegneten die kfd Frauen dann der protestantische Pfarrersfrau Luise Frickenhaus, die in der ansässigen Mädchenschule für preußische Ordnung und Pünktlichkeit sorgte. Sie erzählte Anekdoten aus dem Gemeindeleben um 1900 und von dem Verhältnis zwischen Rheinländern und Protestanten. Der Spaziergang mit der Pfarrersfrau endete natürlich an der evangelischen Christuskirche in Brühl. 1888 eingeweiht, gilt sie als ältestes, evangelische Kirche zwischen Köln und Bonn.

Die Gemeinde gründete damals auf dem Zuzug preußischer, meist evangelischer Soldaten, Beamten und Unternehmer. Unter den strengen Blicken der Frau Pfarrer wurde das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ angestimmt. Das bildete auch den Abschluss der Führung und die Gruppe fand sich nun im Biergarten des Brühler Wirtshauses zum Mittagessen ein.

Frischgestärkt ging es nun ins Schloss Ausgustusburg. Das Schloss, erbaut an Stelle einer ehemaligen Burg war die Lieblingsresidenz des Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August (1700-1761). Bei der Schlossführung hörten die Frauen interessiert Details über Clemens August und das höfische Leben. In der kunstvollen Innenausstattung vereinen sich Marmor und Stuck, und Bildhauerei und Malerei zu einem bewundernswerten Gesamtwerk. Durch die wunderschön angelegte, barocke Gartenanlage des Schlosses spazierten die kfd Frauen dann zu Ihrem wohlverdienten Nachmittagskaffee am Brühler Marktplatz.

Auf der Heimfahrt war man sich einig, der Tag in Brühl war ein Ausflug der besonderen Art.

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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