Dekanats-Chor und Rheinische Philharmonie gratulierten zum Mayener Stadt-Jubiläum

Eindrucksvolles Festkonzert in der Herz-Jesu-Kirche

25.04.2016 - 08:20

Mayen. „Wenn meine Oma Geburtstag hatte, musste ich als kleiner Junge immer auf einem Stuhl stehen und der stolzen Jubilarin und ihrer Gästeschar ein Ständchen singen. Das brauche ich heute hier nicht zu tun,“ bekannte Dechant Matthias Veit zufrieden vor einer großen Festschar, die sich ebenfalls zu einer Geburtstagsfeier in der Herz-Jesu-Kirche getroffen hat – zum 725. Jubiläum der Stadt Mayen.


„Andere haben diesmal auf einem Podest und davor Platz genommen: Der Dekanats-Chor Mayen-Mendig, Solisten und Mitglieder der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter der Leitung von Volker Kaufung,“ freute sich der Dechant gemeinsam mit einer großen Zuhörerschar auf ein Jubiläumskonzert, „das zwar nicht die Musik von 1291 (dem Ursprungsjahr der Mayener Stadtrechte) präsentiert. Aber ein bisschen moderner darf es schon sein – Mayen verträgt das gut!“


Beeindruckende musikalische „Wechsel“-Vielfalt


Dass diese Worte sich bestätigten, dafür hatten W. A. Mozart und J. Haydn mit ihrer geistlichen Musik aus dem 18. Jahrhundert gesorgt, und nun folgte die hervorragende Präsentation durch die Musikakteure aus Mayen-Mendig und Koblenz.

Bereits mit den beiden Musikbeiträgen „Dixit et Magnificat“ (Mozart) wurde den Zuhörern die musikalische Qualität des Konzert-Abends, auch im Zusammenwirken der Akteure, deutlich. Nach einer musikalischen Solo-Einlage der Philharmonie-Akteure folgte der Vortrag der „Theresien-Messe“ (Haydn). Das gab den Musikanten die Gelegenheit, in ihrem Musikvortrag ausdrucksstark zu wechseln, insbesondere zwischen Adiago-, Allegro-, und Moderato-Elementen.

Die Theresien-Messe verfügt über ein hohes Maß an Klangschönheit und ästhetisch-künstlerischer Qualität. Die Messe ist sechsstellig angelegt mit Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnes Dei. Sie wurde von Joseph Haydn 1799 komponiert und erhielt ihren volkstümlichen Beinamen, weil das musikalische Werk der Frau von Franz II/I., Marie Therese gewidmet ist. „Die musikalischen Wechsel haben mich beeindruckt, von beruhigender Streichmusik bis kräftigen Gesangsbeiträgen, als Solo und Gesamtgesang, mit ausdrucksstarkem Amen-Finale,“ fasste ein Konzertbesucher seinen musikalischen Eindruck kurz und knapp mit hoher Anerkennung für die Musik-Akteure zusammen.


Anerkennung für Volker Kaufung und die Musikakteure


Diesem Lob schloss sich abschließend auch der Schirmherr des Festkonzertes, Oberbürgermeister Wolfgang Treis, mit besonderem Dank an den Dekanats-Kantor Volker Kaufung, als Gesamtleiter des Konzertes, an.

„Das gilt nicht nur für sein musikalisches, sondern auch für sein logistisches Engagement, auch bei der erfolgreichen Suche nach Sponsoren, ohne deren Engagement dieses eindrucksvolle Konzert hier nicht möglich gewesen wäre.“ Unter Hinweis auf die weiteren Veranstaltungen zum Stadtjubiläum lud OB Treis als nächstes zum Freiluftkonzert der Bundeswehr-Big-Band auf dem Marktplatz Mayen am Donnerstag, 28. April, um 20 Uhr ein.

Mit einer Liedkantate unterstützte Kantor Thomas Schnorr die Einladung an alle Konzertbesucher zum abschließenden Mitsingen als Abschluss des beachtenswerten Festkonzertes in der Herz-Jesu Kirche. Diese außergewöhnliche Veranstaltung hätte absolut noch mehr Zuhörer „verdient“ gehabt

Mehr zum Veranstaltungskalender „725 Jahre Mayen“ unter http://www.mayen.de/veranstaltungen; Interessenten am Dekanats-Chor wenden sich an: www.dekanatschor-mayen-mendig.de PRESS

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Manfred Möser22:
Hier sollten lieber Bäume gepflanzt werden, die brauchen CO 2 und erzeuven noch Sauerstoff. ...
juergen mueller:
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