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Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr

„Eine Feuerwehr, auf die rund um die Uhr Verlass ist“

Wehrleute verzeichneten im vergangenen Jahr 107 Einsätze

„Eine Feuerwehr,
auf die rund um die Uhr Verlass ist“

Ganz im Zeichen des Dankes stand der traditionelle Kameradschaftsabend des Löschzugs Bad Neuenahr. Foto: DU

29.01.2018 - 16:01

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das evangelische Gemeindehaus war jetzt zum achten Mal Schauplatz des festlichen Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Bad Neuenahr. Bei herzhaften Speisen, kühlen Getränken und einem Liveauftritt der Ahrweiler Karnevalsgesellschaft inklusive Prinzenpaar und Funken verbrachten die Blauröcke einen Abend ganz im Zeichen der Gemeinschaft.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der bekannte „DJ Buddy“. Bei einem Kameradschaftsabend steht natürlich der Dank für den Einsatz der Wehrleute, aber auch die Bilanz des just vergangenen Jahres auf dem Programm. In seinem Grußwort konnte Zugführer Richard Lindner unter anderem berichten, dass die Mannschaftsstärke des Löschzugs Bad Neuenahr derzeit 42 Männer und zwei Frauen beträgt. 107 Einsätze wurden im vergangenen Jahr absolviert: 20 Kleinbrände, drei Mittelbrände, zwei Großbrände, 43 technische Hilfeleistungen, zehn sonstige Einsätze, neun blinde Alarme und 30 Fehlalarmierungen standen zu Buche. Hinzu kamen noch zehn sonstige Einsätze, wie beispielsweise Begleitung von Prozessionen oder Karnevalsumzügen.

Darüber hinaus war man bei sieben Brandsicherheitswachen am Nürburgring, fünf Brandsicherheitswachen im Kurpark und im Peter-Joerres-Gymnasium sowie bei 23 Brandsicherheitswachen im Kurhaus zur Stelle.


563 Stunden im ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit


So kam eine Gesamteinsatzdauer von 563 ehrenamtlichen Stunden zusammen. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, wurden sechs theoretische Schulungen, zehn praxisnahe Schulungen sowie zahlreiche Seminare, Lehrgänge und Workshops auf Kreis- und Landesebene erfolgreich absolviert. Dabei hat der Löschzug, dessen Einsatzzentrale im Bad Neuenahrer Gerätehaus untergebracht ist, besondere Aufgaben und Verantwortung, unter anderem die Schulklassenbetreuung in Sachen Brandschutz, die Gestellung von Ausbildern auf Stadtebene sowie den Einsatz der Drehleiter bei jedem Wohnungs- und Gebäudebrand innerhalb der Stadt. Außerdem sind die Neuenahrer Feuerwehrkameraden und -kameradinnen bei überörtlichen Schadensereignissen aktiv.

„Die Menschen in unserer Stadt sind glücklich und dankbar, sich auf eine Feuerwehr stützen zu können, auf die rund um die Uhr Verlass ist“, unterstrich Detlef Koch als erster Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler den unverzichtbaren Wert der Blauröcke und fügte an: „Die Fliegerbombe in Ahrweiler hat uns allen im letzten März deutlich gemacht, was Sicherheit für unsere Gesellschaft bedeutet. Bei der Entschärfung der Bombe und den Maßnahmen der Evakuierung hat das System der Einsatzkräfte sehr gut funktioniert. Die zentrale Rolle in dieser Krisensituation hat das Feuerwehrhaus des Löschzuges Bad Neuenahr gespielt.“


Stadt sagt weitere Investitionen in sechsstelliger Höhe zu


Außerdem kündigte Detlef Koch weitere Investitionen der Stadt in die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr an. So soll das aus dem Jahr 1991 stammende Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug noch in diesem Jahr durch eine Neuanschaffung ersetzt werden.

Die Anschaffungskosten sind mit rund 400.000 Euro kalkuliert, wovon das Land einen Zuschuss in Höhe von 119.000 Euro gewährt. Letztmals in seiner Funktion als Kreisfeuerwehrinspekteur richtete Udo Schumacher das Wort an den Löschzug Bad Neuenahr und würdigte dabei auch das Engagement der Neuenahrer Wehrleute auf Kreisebene. Stadtwehrleiter Marcus Mandt betonte die Leistungsfähigkeit des Löschzugs Bad Neuenahr bei inzwischen alljährlich mehr als 100 Einsätzen.

„Es ist bei Weitem nichts Gewöhnliches, sich so oft in den Dienst der Bürger zu stellen – dazu freiwillig und unentgeltlich. Ihr verdient den absoluten Dank und Respekt der Bürger und der Politik dieser Stadt für eure Arbeit und Leistung“, so Mandt, der von insgesamt gut 200 Alarmierungen im vergangenen Jahr in der Kreisstadt berichtete.

Zudem habe man 2017 eine neue EDV-Anlage in Betrieb genommen, die aus dem Alltagsgeschäft schon nicht mehr wegzudenken sei. Es folgten die Ehrungen, in deren Rahmen Robert Helmrich, Michael Hormann und Michael Weiland für ihre zehnjährige Zugehörigkeit zum Löschzug Bad Neuenahr gewürdigt wurden. Außerdem wurde Kevin Krupp zum Feuerwehrmann befördert sowie die neuen Kameradinnen und Kameraden vorgestellt.

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Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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