Trotz Regen: Volksfest für Tiere im Mayener Tierheim war ein voller Erfolg

Gewinner bei Mister und Misses Mischling 2018 sind Lucky und Lucy

14.05.2018 - 11:18

Mayen. Was sollte das, Petrus?! Die ganze Woche traumhaftes Wetter und ausgerechnet am Sonntag, zum Volksfest für Tiere im Mayener Tierheim, lässt du es schütten, als wäre kein anderer Termin mehr frei gewesen! Aber den Leuten war`s Gott sei Dank egal. Sie ignorierten das Spiel, kamen in Scharen und suchten sich einfach gemütliche, trockene Plätzchen unter den vielen aufgestellten Zelten und Pavillons und genossen den Tag, so wie er war. Es gab wieder einmal unzählige Leckereien, die über das Gelände hinaus dufteten und auch so manche Hundenase angesprochen haben dürften. Stände mit Schmuck und schönen Accessoires waren vor Ort und auch der große, Indoor-Flohmarkt inklusive der gut bestückten Bücherstube machte allen wieder richtig viel Spaß. Einzig das facettenreiche Programm im Freilauf-Bereich hätte besseres Wetter verdient gehabt.


Wahl zum Mister und Misses Mischling 2018


Bei den Vorführungen der Hundeschule und der Rettungshundestaffel Rhein-Mosel e.V. zeigten die Hunde und Menschen ihr Können. Ab 14 Uhr begann dann die große Show:

Je 15 Rüden und Hündinnen zeigten sich von ihrer besten Seite, allesamt mit dem klaren Ziel vor Augen, Mister und Misses Mischling 2018 zu werden. Teilnahmevoraussetzung war klar die nicht vorhandene „reine“ Rasse - wer mit einwandfreien Papieren teilnehmen wollte, hatte schon verloren. Eine Jury, bestehend aus großen und kleinen Besuchern des Festes, hatte im Anschluss an den „Catrun“ die Qual der Wahl: „Es gab in diesem Jahr keinen Hund, der keine Stimme bekommen hat“, verkündete Tierheim-Chefin Ruth Drießen bei der Siegerehrung, „alle haben hier heute ihre Fans.“ Aufs Treppchen schafften es allerdings nur je drei der Schönheiten jedes Geschlechts - leider wie im wahren Leben. Unter den Rüden hatten der siebenjährige „steirische Gebirgsbracken - Mix“ Felix (Platz 3) und der vierjährige „Border - Collie - Berner Sennen - Schäferhund - Appenzeller - Mix“ Ben (Platz 2) die kalte Nase vorn, zum schönsten Hundemann der Veranstaltung wurde Lucky, 2 Jahre alt, gekürt. Lucky`s Existenz ist für Besitzerin Sabine Dötsch aus Mühlheim-Kärlich auf keine bis heute bekannte Rasse zurückzuführen - wer hätte den Sieg wohl mehr verdient?

Zu den schönsten Hundemädchen wurden die kleine, quirlige Gucci ohne Alters- und Rassenvermutung (Platz 3) und die vierjährige „Schäferhund - Hollands Herdershond - Australien Kelpie - Malinois“ - Hündin Maja (Platz 2) gekürt, das Krönchen trägt in diesem Jahr „Australien Shepherd - Border Collie - Golden Retriever - Appenzeller - Mix“ Lucy von Patrick und Claudia Hoffmann aus Hambuch. Neben einer schönen Urkunde erhielten die Sieger je einen riesigen Fresskorb und machten sich allesamt noch auf dem Siegertreppchen an der essbaren Dekoration ihrer Präsente zu schaffen. Abgesehen vom miesen Wetter verlangten drei traurige Schicksalschläge dem Tierheim-Team in diesem Jahr ein hohes Maß an Disziplin und Professionalität ab: Ruth Drießen musste erst vor wenigen Tagen von ihren geliebten Hunde - Senioren Britta und Wulli Abschied nehmen, die ohneeinander nicht mehr leben wollten. Viele Jahre waren die beiden treue Begleiter an der Seite der Tierheim-Chefin und gehörten quasi zum Team. Dann starb der spanische Straßenhund Mocito, kurz bevor er in sein neues Zuhause und in ein glückliches Leben umziehen konnte. In Spanien hatte man auf den Rüden geschossen, die Geschosse blieben in seinem Körper stecken und unentdeckt bis sie jetzt, kurz vor seinem „Happy End“, zu einer Bleivergiftung führten. BLICK aktuell sendet Ruth Drießen und ihrem Team alle guten Wünsche.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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