Spannende Wochen in der Kita „Luftikus“ in Reifferscheid

„Hier ist mein Zuhause!“

05.10.2016 - 11:00

Reifferscheid. Die vier- bis sechsjährigen Kinder der Kita „Luftikus“ machten sich an drei Vormittagen mit zwei Erzieherinnen auf den Weg, um sich gegenseitig ihr Zuhause in Reifferscheid und Rodder vorzustellen. Während die Häuser in Reifferscheid alle zu Fuß erreicht werden konnten, fuhren die Ausflügler mit dem Linienbus nach Rodder. Die Kinder führten die Truppe jeweils zu ihren Häusern, wo diese und auch das Straßenschild fotografiert wurden.


Neben den Picknickeinheiten durften sie im Garten Pflaumen ernten und wurden unterwegs mit Haselnüssen versorgt. Ein Großelternpaar war so nett, sie in ihrem landwirtschaftlichen Betrieb Stallduft schnuppern zu lassen und viele Fragen zu Kühen, Milch und landwirtschaftlichem Gefährt zu beantworten.

Nach dem Entwickeln der Fotos erstellten dann in der Kita alle zusammen eine Plakatwand: „Du wohnst ja genau an dem anderen Ende wie ich“ stellte ein Kind fest. „Wo ist denn dein Zuhause?“ war die Frage eines Kindes an eine Erzieherin, die Anlass für einen weiteren Ausflug geben könnte.


Backesverein übergibt Spende an Kita „Luftikus“


Einige Frauen des Backesvereins Reifferscheid besuchten die Kita „Luftikus“. Sie hatten zum 20-jährigen Jubiläumsfest viele leckere Pizzen gebacken und spendeten den Erlös „ihrer schweißtreibenden Arbeit“ in Höhe von 200 Euro den Kindern der Einrichtung. Von dem Geld wurden eine Duplo-Eisenbahn und -Fahrzeuge angeschafft. Die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich mit zwei lustigen Liedern bei den Damen für die großzügige Spende.


Kennenlernnachmittag im Kita-Wald


Zum Kennenlernnachmittag luden die Erzieherinnen der Kita „Luftikus in den Kita-Wald ein. Dieser Einladung folgten sehr viele Mamas, Papas, Kinder und auch Großeltern und machten sich auf den Weg in den Wald. Raineke Fuchs markierte mit Fußspuren den Weg für alle, die diesen noch nicht kannten. Zur Begrüßung im Wald wurde gesungen und ein Kennenlernspiel durchgeführt. Anschließend zeigten die Kinder ihren Eltern das Waldstück. Die Eltern sägten mit ihren Kindern an Baumstämmen, bauten ein Zelt aus Stöcken, balancierten und bewarfen sich mit Blättern. Es machte den Eltern sichtlich Spaß, selber noch einmal ein wenig Kind zu sein.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt: Kaffee und Kuchen standen bereit und alle nutzten die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Kaffeeklatsch ins Gespräch zu kommen. Mit einem Lied endete der gelungene Nachmittag im Wald.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Das ist Ansichtssache. Man kann nicht einerseits eine Partei ablehnen oder ausklammern und andererseits Spenden annehmen. Alles eine reine Charaktersache. [ Zitat ] Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland....
Thomas S.:
Ob von der CDU, SPD, ... oder wie hier von der AfD. Das Geld ist bei unseren Kleinen immer ein gutes "Investment". ...
Gabriele Friedrich:
Ein Denunziant übt meist eine persönliche Rache aus. Das ist hier wohl nicht der Fall. [ Zitat ] Handelt es sich jedoch um die Anzeige einer Straftat oder schweren Verbrechens, so fällt dies nicht unter den Begriff der Denunziation, sondern wird gesellschaftlich zur ***Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit***...
Peter Busse:
Bildung tut nicht weh Herr Schmidt. Allgemein bekannt ist der Spruch „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. Die Urheberschaft wird oft Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben, seit dieser Vers in die Zitatensammlungen von Daniel Sanders (1906) und Richard Zoozmann (1911)...
S. Schmidt:
Dazu möchte ich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zitieren: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. ...
juergen mueller:
Jahrelang ausdiskutiert, wie das so in Koblenz üblich ist. Dann Toilettencontainer hingestellt - fertig. Alles andere regelt sich dann von selbst. Denkste. Ratlos - Tatenlos. Nicht zu Ende gedacht. Was woanders funktioniert - in Koblenz noch lange nicht. Nie daran gedacht, dass hunderte Zweibeiner...
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