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Ausstellung im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Kunststücke“ – Bilder von Menschen mit Demenz

„Kunststücke“ – Bilder
von Menschen mit Demenz

Stolz präsentieren (v.l.) Josefine Rakers, Leiterin der Betreuungsgruppe, Kunsttherapeutin Bettina Beatrice Kulbe und Marion Surrey, Leiterin des MGH, einen Teil der gezeigten Kunstwerke. Foto:

16.03.2018 - 11:52

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bereits 2011 und 2017 gab es bei der Caritas in Ahrweiler Ausstellungen zum Thema „‚Kunststücke‘ – Bilder von Menschen mit Demenz“.

Nun geht die erweiterte Präsentation auf kleine Wanderschaft und wird im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler gezeigt. Dort arbeiten regelmäßig Seniorinnen und Senioren mit Wasserfarbe, Pinsel und Papier ausgerüstet an verschiedenen Themen. Die erstaunliche, künstlerische Vielfalt vom „Café Mittendrin“ der Caritas-Sozialstation ist nun am Ort des Geschehens zu sehen. Seit 2014 vermittelt Bettina Beatrice Kulbe als leitende Kunsttherapeutin des Projektes den Teilnehmerinnen und Teilnehmern individuelle Wege, den eigenen künstlerischen Ausdruck zu entdecken und zu entwickeln.

Dann spricht sie auch mit den Kunstschaffenden über Erinnerungen und wie man die entstandenen Bilder erlebt. Trotz der Vorlagen ist Kreativität für Kunsttherapeutin Bettina Beatrice Kulbe wesentlich: „Alles ist erlaubt.

Es gibt keine falschen Bilder, jedes Bild ist einzigartig individuell.“ Während Menschen mit Demenz oft unter dem Verlust ihres Sprachvermögens leiden, entdecken sie über das Malen neue Ausdrucksmöglichkeiten und finden zu mehr Zufriedenheit. Als wesentlich beschreibt die Kunsttherapeutin, dass beim Malen „das Selbstbewusstsein gestärkt wird und auch Menschen mit Demenz Teilhabe an Kunst und Kultur erfahren.

Das weckt Lebensfreude. Die Teilnehmer haben sehr viel gelernt und einen eigenen Malstil entwickelt. Man kann auch noch im hohen Alter lernen.“ Stufenweise zeigt Bettina Beatrice Kulbe einzelne Malschritte, ohne zu bevormunden: „Wir malen nicht in die Bilder hinein. Was sie sehen, ist wirklich von den Gästen gemalt.“ Auch die sinnliche Erfahrung ist von Bedeutung, wenn beispielsweise ein duftender Rosenstrauß als Modell auf dem Tisch steht. „Ich wundere mich über mich selbst“, sagte ein Teilnehmer beim Betrachten seines eigenen Kunstwerks. Auch für die Leiterin der Kunsttherapie ist es immer wieder schön zu beobachten, wie Menschen nach einem langen Leben ihre künstlerische Ader entdecken und mit Farbe und Pinsel Empfindungen zu Papier bringen. Kreativität und Freude stehen dabei stets im Vordergrund, oder um es mit den Worten eines Teilnehmers zu sagen: „Wir sind alles Zeitgenossen, wir genießen die Zeit.“

Die Ausstellung ist ab jetzt im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Weststraße 6, zu sehen.

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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