Tag der offenen Tür der Löschgruppe Gelsdorf

Löschgruppenführer Dombrowski verteidigte seinen Tischkicker-Titel

Zusammen mit Sandra Sonntag schlug er die acht Mitbewerber-Teams aus dem Feld – Sehenswerte Vorführung des Hundesportvereins „Flinke Pfoten“

04.07.2016 - 15:43

Gelsdorf. Jede Menge los war beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Gelsdorf rund um das Feuerwehrgerätehaus. „Die Resonanz ist hier sogar besser als im Ort am alten Feuerwehrhaus“, freute sich der stellvertretende Löschgruppenführer Ralf Sonntag. Wozu sicher auch der Shuttleservice beitrug, den die Floriansjünger eingerichtet hatten. Halbstündlich fuhr ein Bus durch den Ort und sammelte feierwillige Gelsdorfer ein oder brachte sie wieder nach Hause. Die 18 Aktiven um Löschgruppenführer Walter Dombrowski präsentierten zum einen ihre drei Fahrzeuge: ein Löschfahrzeug LF8, das noch fast neue Mehrzwecktransportfahrzeug MZM mit Ladehilfe sowie ein Mannschaftstransportwagen, der vor allem für die Jugendfeuerwehr genutzt wird. Diese besteht derzeit aus neun Mitgliedern und wird von Walter Dombrowski und Peter Jöntgen geleitet.


Dämmerschoppen mit Rudelgucken


Los ging das Fest mit einem Dämmerschoppen am Samstagabend, bei dem auch schon der erste Wettbewerb ausgetragen wurde. Das Kickerturnier mit acht Mannschaften endete mit dem Sieg der Titelverteidiger, denn niemand anders als Löschgruppenführer Walter Dombrowski schlug zusammen mit Sandra Sonntag alle Mitbewerber aus dem Feld. Zu später Stunde wurde die Cocktailbar „Fuerteventura“ eröffnet, in der fleißig Longdrinks ausgeschenkt wurden. Schließlich ging der Dämmerschoppen bis in den frühen Morgenstunden, denn nach dem nervenaufreibenden Sieg der deutschen Mannschaft im Viertelfinale gegen Italien, das auf einer Großbildleinwand übertragen wurde, wollte niemand gleich nach Hause gehen. Natürlich waren auch wieder zahlreiche Kameraden der befreundeten Löschgruppen aus der Gemeinde Grafschaft ebenso wie Wehrleiter Achim Klein mit dabei und drücken die Daumen für „Die Mannschaft“. Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen, nachmittags sorgte das Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf unter der Leitung von Volker Müller mit seiner tollen Musik für gute Laune. Zum Mittagessen gab es Krustenbraten mit Bratkartoffeln und Krautsalat, und am Nachmittag hatten die besseren Hälften der Feuerwehrkameraden wieder Dutzende von frisch gebackenen Kuchen im Angebot. Hart umkämpft war das Sibbeschrömm-Turnier, bei dem mehr als ein Dutzend Kartenspieler um die Preise wetteiferten.


Hundesportverein zeigte sein Können


Am Nachmittag zeigte der Hundesportverein „Flinke Pfote“, der gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus seinen Übungsplatz hat, was die Vierbeiner und ihre Herrchen alles können. Vorsitzender Frieder Kuhtreiber-Fritz hatte zehn Hunde verschiedener Rassen und ihre jeweiligen Herrchen und Frauchen mitgebracht und ließ diese verschiedene Übungen absolvieren. Im ersten Teil ging es um den Turnierhundesport, eine Art Leichtathletik mit Hund, bei der sowohl Hund wie auch Herrchen möglichst schnell über verschiedene Hindernisse laufen müssen. Im zweiten Teil ging es um die Basisarbeit, bei der die Grundlagen der Hund-Mensch-Beziehung eingeübt werden mit Unterordnung, Bindung und Gehorsam. Der Applaus des begeisterten Publikums war der verdiente Lohn für eine sehenswerte Vorführung. Natürlich war auch für die Kinder wieder jede Menge geboten, von der Feuerwehr-Hüpfburg über ein Zielspritzen mit Blaulicht-Belohnung bis hin zum Ponyreiten mit den Ponys der Merry Legs Ranch. Natürlich durften die Kinder auch bei einer Fahrt mit dem Feuerwehrauto durch das Dorf dabei sein, denn schließlich wollen viele von ihnen später einmal „Feuerwehrmann“ werden. Die Löschgruppe sucht übrigens noch weitere aktive Mitglieder, die bereit sind, ehrenamtlich für eine gute Sache und für ihre Mitbürger da zu sein.

JOST

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Kommentare
juergen mueller:
Corona in China - viele offene Fragen.Ihre Schlussfolgerung ist mehr als schädlich u.nicht nachahmenswert.China ist ein Überwachungs- u.Polizeistaat.Die Angst in China vor einem Neu-Ausbruch ist groß,Bewohner dürfen bestimmte Gebiete nicht verlassen.Das gleiche gilt für Japan.Woher Sie ihren (falschen) Optimismus nehmen,bleibt Ihnen überlassen.Ihre Verharmlosung ist kontraproduktiv u.schlägt sich in einem Egoismus nieder,der unsere Gesellschaft immer mehr auszeichnet.Politisch verordnete Maßnahmen u.Einschränkungen sind nicht das Allheilmittel,sondern ein Versuch,etwas in den Griff zu bekommen,mit dem man es bisher noch nie zu tun hatte,dem man im wahrsten Sinne des Wortes fast hilflos gegenübersteht.Anstatt Klugscheißerei zu betreiben u.andere Länder als beispielhaft zu zitieren,sollten Sie sich auf das konzentrieren u.akzeptieren,was bei UNS von Nöten ist.Akzeptieren SIE,Herr Schmidt,dass wir uns hier in Deutschland befinden,halten SIE sich an verordnete Maßnahmen oder reisen SIE aus
S. Schmidt:
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum Guten wendet, sie mehren sich. Die neueste Studie dazu aus Japan, Hibino et al. (2020), zeigt, dass ein Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist. In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown. D.h. Arbeitsplätze blieben geöffnet, ÖPNV wie eh und je, keine Einschränkung des sozialen Lebens, Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet, das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, das seit Beginn der Pandemie 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben und Japan hat ca. 126 Millionen Einwohner!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.
Antje Schulz:
Es ist nunmal so, daß die Dauermisere der AfD Rheinland-Pfalz und das elende Bild, das sie abgibt, viele Gesichter hat. Allen voran die Gesichter der Herren Michael Frisch, Jan Bollinger und Andreas Bleck. Nicht zu vergessen auch Joachim Paul, Justin Cedric Salka und Damian Lohr.
Karsten Kocher:
Auch beim Leserkommentar von Harald Zobel muß man erwähnen, daß Herr Zobel ein Funktionär aus dem AfD-Kreisverband Neuwied ist und zum engen Umfeld von Bollinger und Bleck gehört. Es ist erwartbar, daß Zobel nur Lobeshymnen auf Bollinger und Bleck schwingt.
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Hubert Schäfer:
Ja - das sieht man heute 10 von 14 Neuinfektionen vom Kreis in der VG Adenau. Ohne den angrenzenden Kreis Daun. Und es sind nicht die Zuschauer am Ring - sondern die Fahrer, Monteure, Servicekräfte die im Rennzirkus durch die Welt jetten und irgendwo nun schlafen, essen und einkaufen müssen. Das auch die Teams aus den Gewerbepark Meuspath jetzt von den 24 Stunden in Spa wieder in den Kreis zurückkommen - wird für den die nächste Welle sorgen - wetten !
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