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Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers packt großes Projekt an

Schloss Engers soll wieder sein Gesicht erhalten

Schloss Engers soll
wieder sein Gesicht erhalten

(V.l.n.r.) Dr. Heidrun Miller, Frank Weber, Anton Krüger, Josef Kretzer, Niklas Underwood. Foto: Ralf Kretzer

19.02.2020 - 16:05

Engers. Der prachtvolle Ehrenhof von Schloss Engers war seit seiner Entstehung im Jahre 1765 bis zum Jahre 1995 mit insgesamt 38 sandsteinernen Skulpturen geschmückt, die von dem berühmten Stukkateur Michael Eytel stammen. Michael Eytel wurde im Jahre 1730 im bayrischen Schwaben geboren und von ihm stammen, besonders in dieser Region, viele Arbeiten an berühmten Bauwerken. Zu ihnen gehören u.a. Schloss Schönbornslust in Kesselheim, Schloss Montabaur, die Phillipsburg in Ehrenbreitstein und auch der Rokokoflügel des kurfürstlichen Palastes in Trier.

Während in Trier seine zahlreichen Werke, versehen mit einem Schutzanstrich seit vielen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich, im dortigen Palastgarten zu bewundern sind, hat man die Engerser Werke bei der Übernahme von Schloss Engers durch die Villa Musica, zum Teil in die Innenräume verlagert bzw. auf der Festung Ehrenbreitstein deponiert. Sie wieder nach Engers zurück zu holen, hat sich der Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers vorgenommen. Der Ehrenhof vor dem Schloss soll wieder in seiner alten Pracht erstrahlen. Der Arbeitskreis verfolgt damit auch ein Anliegen der Landesregierung, die sich seit 2019 verstärkt dafür einsetzt, dass die historische Bausubstanz im Lande wieder ihr ursprüngliches Aussehen, auch in den Außenanlagen, erhält. In einer eigens zu diesem Thema durchgeführten Veranstaltung auf der Philippsburg in Boppard hoben Innenminister Roger Lewentz und Generaldirektor Thomas Metz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe besonders hervor, dass mit diese „Inwertsetzung“ auch ein wesentlicher Beitrag zur Förderung des Tourismus im Lande geleistet wird. Zu diesem Zwecke fand ein, vom Arbeitskreis inszeniertes Gespräch auf der Festung Ehrenbreitstein statt, an dem, für den Besitzer von Schloss Engers, die Villa Musica, der Geschäftsführer Prof. Dr. Karl Böhmer teilnahm und von der Generaldirektion Kulturelles Erbe war der stellvertretende Landeskonservator Dr. Markus Fritz-von-Preuschen aus Mainz angereist. Die Gruppe aus Neuwied-Engers wurde angeführt von Oberbürgermeister Jan Einig und in seiner Begleitung befanden sich der Vorsitzende des Arbeitskreises Josef Kretzer und Arbeitskreismitglied Anton Krüger. Josef Kretzer verwies noch einmal auf die vielen Pluspunkte, die sich mit dem Vorhaben des Arbeitskreises verbinden und die für die weitere touristische Entwicklung des Stadtteils eine besondere Bedeutung haben. Für Oberbürgermeister Jan Einig ist es eine legitime Forderung, zumal der Stadtteil Engers über 50 Prozent der gesamten Übernachtungen von Neuwied stellt. Ihm liegt aber auch am Herzen, dass das Schloss wieder zu altem Glanz erwacht.

Der stellvertretende Landeskonservator Dr. Markus Fritz-von-Preuschen sagte seine Unterstützung zu und er will sich zunächst einen Überblick über die noch verstreut gelagerten Skulpturen und ihren Zustand verschaffen.

Zu diesem Zweck reiste sein Mitarbeiter Niclas Underwood an und dokumentierte die sich noch in Schloss Engers befindlichen Figuren. Dabei konnte er auch feststellen, dass vier dieser Originale, versehen mit einem Schutzanstrich, seit 1995 auf einem der Torhäuschen unbeschadet stehen und weshalb, fragt Josef Kretzer, können diese Originale draußen stehen, während man für die übrigen das nicht zulassen will. Niklas Underwood versprach, das Ergebnis seiner Dokumentation in Mainz mit dem stellvertretenden Landeskonservator abzustimmen und dem Arbeitskreis zugänglich zu machen, damit im Anschluss mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) die weiteren Schritte abgestimmt werden können und die insgesamt 38 Skulpturen wieder Schloss Engers in seinen ursprünglich prachtvollen Anblick zurückversetzen.

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S. Schmidt:
Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät diese Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft nun an den Rand des Scheiterns. Über die Jahre hat sich diese höchst fragwürdige Einstellung gegenüber Recht und Ordnung, Disziplin und Sorgfalt ausgebildet, ja sogar Menschen dies danach lebten und verlangten wurden in die „rechte“ Ecke phantasiert. Nun ist „Not am Mann“ und wir können in Teilen unserer Gesellschaft nicht auf ebendiese Tugenden zurückgreifen, die aktuell zum Schutz der Risikogruppen gebraucht werden.
juergen mueller:
Ja - Frau Dreyer, wissen WIR. Und da müssen WIR durch - auch ohne die andauernden Ermahnungen der Politik, auch wenn diese aufgrund der Uneinsichtigkeit eines Teiles der Bevölkerung man als notwendig erachtet. Sieht man sich die Medien an, dann geht alles an u.für sich normal weiter. Da ist ein Xavier Naidoo tagtäglich präsent in den Medien - dessen rechtspopulistische Gesinnung jedem bekannt sein müsste,der sich seine Texte einmal näher verinnerlicht,der jahrelang hofiert wird,dem seine Alben aus den Händen gerissen werden,ohne sich Gedanken darüber zu machen,was hinter seinen Texten wirklich steckt,einer,der mit der Blödheit u.auf Kosten seiner Fan`s zum Millionär geworden ist, einer, der mit seinen vermeintlich geistreichen Texten nur eines im Sinne hat, von seiner eigentlichen Gesinnung abzulenken, die er zu gegebener Zeit offen zur Schau tragen kann.
Jean Seligmann:
Ja, die gute alte SPD, auch sie hat sich verändert. So biedert sich Frau Esken bei den Linken an indem sie jetzt, wo viele Menschen vieles verlieren und gigantische Vermögenswerte vernichtet werden, eine Vermögensabgabe zur "Abmilderung der Coronafolgen" fordert. Gehts noch?

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juergen mueller:
Man sollte sich auch einmal in Krisenzeiten darüber im Klaren sein, dass man nicht auf die Kommunalpolitik angewiesen ist zu wissen, was falsch oder richtig ist, sondern einzig u.alleine der gesunde Menschenverstand zählt,den nicht jeder besitzt,was die Ausnahme sein dürfte.Politiker sind auch nur Menschen,die zwar meinen,etwas besser zu wissen u.für unser Wohl zu entscheiden,aber eben nur Menschen,die letzten Endes genauso Fehler in ihrem (ich-bezogenen) Denken machen,wie wir ebenso. Sich alleine auf das Denken anderer zu verlassen,vor allem politisches,damit macht man es sich zu einfach,beraubt sich seiner eigenen Selbstständigkeit u.liefert sich den Fehlern anderer aus.
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