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RheinAhrCampus Remagen

Ungewöhnliche Klausurenphase

Stadt Remagen ermöglicht Präsenzklausuren in der Rheinhalle

30.06.2020 - 11:42

Remagen. An diesem ungewöhnlichen Ort haben die Studierenden des RheinAhrCampus in Remagen noch nie ihre Klausuren geschrieben. Die Rheinhalle gewährt in diesem Jahr den zirka 1.900 Studierenden des Fachbereichs Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für die Prüfungsphase Unterschlupf. Anfang Juli sollen von den angehenden Akademikerinnen und Akademikern zehn Klausuren geschrieben werden. „Wir stoßen bei Prüfungen in den eigenen Hörsälen auf unsere Grenzen, wenn wir die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten“, berichtet der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz. „Wir mussten hinsichtlich der Prüfungsformen und der Räumlichkeiten nach Alternativen suchen. In unserem größten Hörsaal, dem Audimax, können wegen der Hygienevorschriften nur maximal 40 Studierende gleichzeitig eine schriftliche Prüfung ablegen“, ergänzt er. Viele Lehrende bieten in diesem Sommersemester Online-Einsendeaufgaben oder Hausarbeiten an. Aber einige Fächer sind nach Rückmeldungen der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten online nicht rechtssicher prüfbar und somit ist eine Präsenzklausur unerlässlich. Von den ursprünglich geplanten 70 Klausuren blieben dann noch zehn Stück übrig. Ende Mai kam die Idee auf, die Rheinhalle in Remagen anzufragen. „Die Stadt hat uns bei unserem Anliegen direkt unterstützt“, unterstreicht der Verwaltungsleiter des Remagener Campus, Christoph Staudt die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stadt Remagen. In einer gemeinsamen Begehung Anfang Juni mit dem Leiter der Touristikinformation, Marcel Möcking, und Vertretern des RheinAhrCampus konnte die Halle für maximal 125 Studierende unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Rechtsverordnungen freigegeben werden. „Die unkomplizierte und reibungslose Abstimmung mit Herrn Möcking, Herrn Ingendahl und auch mit dem Verantwortlichen der Haustechnik der Rheinhalle, Herrn Patella, zeigt wieder einmal, wie wichtig eine gute Partnerschaft in dieser Krisenzeit ist“, stellt Staudt freudig fest. Möcking, Ansprechpartner für die Hochschule, versichert. „Für uns stand es außer Frage dem RheinAhrCampus, als wichtigem Teil unserer Stadt, in dieser Notlage zu helfen. Nach Rücksprache mit unserem Bürgermeister, Björn Ingendahl, stand daher auch ganz schnell fest, dass wir die Rheinhalle kostenfrei zur Verfügung stellen. Das laufende Sommersemester war bisher alles andere als ein gewöhnliches Semester, da wollen wir wenigstens den Studierenden die Prüfungen ermöglichen.“ Allerdings muss die Hochschule in der Rheinhalle einige Vorschriften berücksichtigen. So ist sicherzustellen, dass die Tische genügend Abstand haben, dass sich die Studierenden beim Betreten der Halle die Hände desinfizieren, die Mund-Nasen-Bedeckungen tragen und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Seiten in Warteschlangen eingehalten wird. Dafür werden entsprechende Bodenmarkierungen angebracht. Während der Klausur sind die Studierenden an ihrem Einzeltisch von der Maskenpflicht befreit. Beim Verlassen der Halle muss der Mund-Nasen-Schutz allerdings wieder getragen werden. Die Bedingungen sind also nicht optimal, könnten aber schlimmer sein. „Wir Studierende sind zwar sehr spät vom Fachbereich über den konkreten und finalen Ablauf der Präsenz-Prüfungsphase informiert worden, jedoch sind nun die Kommilitoninnen und Kommilitonen sehr froh, dass sie überhaupt eine Prüfung ablegen können, damit sie kein Semester verlieren und sich der Lernaufwand bezahlt macht“, ist sich der Präsident des Studierendenparlaments, Lucas Bolten sicher.

Pressemitteilung

RheinAhrCampus

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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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