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Traditioneller Feuerwehrball des Löschzugs Erpel

Verpflichtungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt

Im Vorjahr rückte der Löschzug zu 21 Einsätzen aus

14.01.2020 - 14:20

Erpel. Zu seinem traditionellen Feuerwehrball hatte der Löschzug Erpel um seine Wehrführer, Ernst Eich und Volker Efferoth am Samstagabend in den Bürgersaal eingeladen. Auf dessen Bühne türmten sich rund um die Lostrommel zahlreiche Tombolapreise, darunter neben üppigen Neujahrsbrezeln und -kränzen nicht nur Liegestühle und Sonnenschirme mit den entsprechenden Erfrischungen, sondern auch ein Tischgrill, eine große Küchenmaschine und ein Koffer mit Profi-Kochmessern. Ernst Eich begrüßte die Gäste, die den Saal bis auf den letzten Platz füllten. Namentlich willkommen heißen konnte der Wehrführer neben dem Hausherrn, Bürgermeister Günter Hirzmann, samt den Beigeordneten Henrik Gerlach und Marita Zinkel sowie Bürgermeister Markus Fischer aus Bruchhausen, natürlich den Chef der Unkeler Wehr, Verbandsbürgermeister Karsten Fehr, die Wehrleiter, Ulrich Rechmann und Ralf Wester, Delegationen der übrigen Löschzuge um seinen Wehrführerkollegen Daniel Heinrichs aus Bruchhausen, Reinhard Schmitz aus Orsberg, René Mengo aus Rheinbreitbach und Akin Karga aus Unkel, den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart, Marcel Schmatulla und den DRK-Bereitschaftsleiter Rolf Dickopp. Sein besonderer Willkommensgruß galt natürlich dem KG-Vorstand um das amtierende Prinzenpaar, Udo I. (Gramenz) und Susanne I. (Bittner) samt Gefolge, bevor er Karsten Fehr das Rednerpult überließ.


Dank kann nicht groß genug ausfallen


„Ich habe es schon oft betont: Ohne die Männer und die Frauen unserer Feuerwehr, die einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, mit Herzblut bei der Sache und jederzeit einsatzbereit sind und die bei den Einsätzen oftmals auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, wären unsere Kommunen, unser bürgerliches Zusammenleben ein ganzes Stück ärmer. Das Gesicht unserer Gemeinde wäre, gäbe es unsere Freiwillige Feuerwehr nicht, ein anderes - und da müssen wir nicht nur an Großeinsätze oder Brände denken“, hob dieser nach seinen Neujahrswünschen für die Festgäste hervor. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Menschen diesen ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft tun. Entsprechend verdiene dies immer wieder neu höchste Anerkennung und Würdigung. „Für unsere Freiwillige Feuerwehr ist dieser Einsatz nicht Beruf, sondern Berufung und eines ist vollkommen klar: Für die unzähligen Stunden im Einsatz und bei den Übungen, für das Eingehen hoher Risiken, für das Erfüllen gesellschaftlicher Aufgaben und für das Einbringen höchsten Engagements kann unser aller Dank gar nicht groß genug ausfallen“, konstatierte Karsten Fehr unter dem anhaltenden Beifall der Anwesenden. Einen besonderen Dank sprach er einem Feuerwehrkameraden aus, der vor 45 Jahren in die Unkeler Wehr eingetreten ist und das Feuerwehrwesen nicht nur der VG geprägt hat. „Die Amtszeit unseres Wehrleiters Uli Rechmann endet am 15. April diesen Jahres und er möchte kein großes Aufheben hierum machen. Das akzeptiere ich selbstverständlich und werde heute nicht weiter auf Deine hervorragenden Verdienste um die Feuerwehr in der VG Unkel eingehen“, so der Chef der Wehr, bevor er sich der Statistik widmete. Nach dieser war der Erpeler Löschzug im Vorjahr 21 mal im Einsatz, sieben mal um Brände zu löschen, 14 mal rückte er zu Hilfeleistungen aus.


Verpflichtungen und Beförderungen


An diesen Einsätzen werden sich in diesem Jahr auch Nils Brandenburg, Christian Heck, Julian Muß und Benjamin Scholl beteiligen, die der VG-Chef zusammen mit Uli Rechmann und Ernst Eich per Handschlag verpflichtete. Anschließenden beförderte er Alexander Alscheid nach acht Fortbildungen zum Oberfeuerwehrmann, Thomas Kemp nach elf erfolgreich absolvierten Fortbildungen zum Hauptfeuerwehrmann und Marco Scholl nach 17 Fortbildungen zum Brandmeister. „Außerdem darf ich im Auftrag von Innenminister Roger Lewentz Ihrem stellvertretenden Wehrführer, Oberbrandmeister Volker Efferoth, für seine 25 jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen überreichen“, so Karsten Fehr. Efferoths Vorgänger als Stellvertreter von Ernst Eich, der Oberbrandmeister Hauptlöschmeister Frank Zimmermann hatte diese Auszeichnung bereits kurz zuvor bei einem anderen Anlass erhalten.

Leider müsse er aber auch noch eine Verabschiedung vornehmen, bedauerte der VG-Chef. Bereits im April 2019 war Löschmeister Gerd Orth nach 23 Jahren Dienst in der freiwilligen Feuerwehr aus dem Löschzug ausgeschieden und gleichzeitig in die Alterswehr eingetreten. „Herr Löschmeister Gerd Orth hat sich in vorbildlicher Weise um unser aller Wohl verdient gemacht. Für seine Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Unkel spreche ich ihm im Namen der Verbandsgemeinde Unkel Dank und Anerkennung aus“, so Karsten Fehr, bevor Ernst Eich seinen ehemaligen Löschmeister als überaus zuverlässig beschrieb, der sich mit seiner ausgeglichenen Art oft als „Fels in der Brandung“ bewährt. „Wenn man an den Abenden des 5. Dezember den Nikolaus durch die Straßen von Erpel des Ortes hat gehen sehen, dann war das unser Gerd“, lüftete der Wehrführer ein lang gehütetes Geheimnis, bevor er sich selbst ans „Abschiednehmen“ machte.

„Heute ist das nach zehn Jahren mein letzter Feuerwehrball als Wehrführer von Erpel“, spielte er auf seine zukünftige Funktion als stellvertretender Wehrleiter an, ein Posten der frei wird, da Ralf Wester Mitte April Uli Rechmann ablösen wird. Dieser hatte vor zehn Jahren die Nachfolge von Hans-Josef Fröhlich angetreten, nachdem der Rheinbreitbacher dem heutigen Ehrenwehrleiter zuvor bereits fünf Jahre als Stellvertreter zur Seite gestanden hatte.

„Du hast mir viele Jahre lang den Rücken frei gehalten“, dankte Ernst Eich dem jüngsten Erpeler Träger des silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichens für eine überaus vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Diese habe auch sein Verhältnis zu Frank Zimmermann ausgezeichnet. Mit dem Mitglied der Werksfeuer der Solvay-Werke in Bad Hönningen, habe der Löschzug einen extrem versierten Feuerwehrmann in seinen Reihen. In nahezu täglichem Austausch habe er diesen zusammen mit Volker Efferoth geführt, dem er eine höchste Präsenzzeit bescheinigte.

„Vielleicht wirst du demnächst etwas kürzer treten können“, wünschte ihm Ernst Eich. Ein frommer Wunsch, wird der Oberbrandmeister doch Mitte April sein Nachfolger als Wehrführer, dem Philipp Krüger dann als Stellvertreter zur Seite stehen wird. „Es war nicht immer leicht, bei 33 Aktiven alles auf einen Nenner zu bringen.

Aber meistens haben wir es doch geschafft. Ich bin stolz auf diese Mannschaft und war gerne Euer Wehrführer“, konstatierte Ernst Eich, der seinem Team für das ihm entgegengebrachte Vertrauen dankte, um in diesem dank auch seine Frau Simone einzubeziehen, nachdem der frenetische Beifall der Festgäste verklungen war und Felix Weber durch den geselligen Teil des Abends führte, zu dem Peter Josef Euskirchen aufspielte. DL

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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