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Koblenzer Wochen der Demokratie laden zu vielen Veranstaltungen rund um das Thema „Wahlen“ und „Frauenwahlrecht“ ein

Wozu Demokratie? Weil wir die Wahl haben!

Wozu Demokratie? Weil wir die Wahl haben!

Frauenpower für die Demokratie: v.li. Katharina Schmitt, Dr. Theis-Scholz, Dr. Miriam Voigt und Charlotte Gewehr. Foto: Roland Schäfges - www.myfoto24.eu

16.04.2019 - 09:21

Koblenz. Die regionale und überregionale Presse wurde am 10. April zu einer Pressekonferenz ins Mittelrhein Museum von Koblenz auf den Zentralplatz geladen. Dort wurde das diesjährige Veranstaltungsprogramm für die erstmals 2018 schwerpunktmäßig von der Stadt Koblenz so wie der Universität Koblenz-Landau ausgerichteten „Koblenzer Wochen der Demokratie“ von der Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, Frau PD Dr. Theis-Scholz, der Wissenschaftskoordinatorin der Universität Koblenz · Landau für Integrierte Entwicklungsstrategie für die Region Koblenz, Dr. Miriam Voigt sowie den beiden Mitarbeiterinnen des Kultur- und Schulverwaltungsamts der Stadt Koblenz Charlotte Gewehr und Katharina Schmitt, in einer launischen und interessanten Präsentation mit vielen spannenden Veranstaltungen vorgestellt.


Schwerpunktthema „Wahlen“ und 100 Jahre Frauenwahlrecht


Im Zeitraum zwischen dem 5. Mai bis zum 5. Juni warten viele verschiedene Formate wie Workshops, Lesungen, Beratungen, Seminare, Podiumsdiskussionen, Diskussionsrunden, Theater- und Filmvorführungen, aber auch diverse Ausstellungen unter dem Motto „Wozu Demokratie? Weil wir die Wahl haben!“ auf interessierte Besucher jeden Alters. Die Ausrichter haben in diesem Jahr den Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe, aufgrund der Europa- und Kommunalwahlen, aber auch wegen des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts auf das Thema „Wahlen“ gelegt. Über 30 Akteure und Initiativen aus Koblenz und dem unmittelbaren Umland, wie verschiedene Koblenzer Kultur- und Bildungseinrichtungen zum Beispiel Schulen, Hochschulen und Bibliotheken, Buchhandlungen, die Jugendkunstwerkstatt (JuKuWe) Koblenz, der Kinderschutzbund, verschiedene Vereine oder die Koblenzer Theater gestalteten selbstständig bis zu 60 verschiedene kleinere oder größere Events im kompletten Stadtgebiet, welche sich mit dem Thema Demokratie auseinandersetzen werden. „Die Koblenzer Wochen der Demokratie werden dankenswerterweise vor allem durch die vielen motivierten und vielseitigen Akteure, Firmen, Schulen, Verbände, Einrichtungen und Stiftungen hier aus der Region getragen, die Aktiv und mit viel Leidenschaft für die Bürgerinnen und Bürger diese vielseitigen hochwertigen Events gestalten und damit lebendig und greifbar machen“ weiß die sympathische wissenschaftliche Leiterin des Projektes Dr. Miriam Voigt von der Koblenzer Universität.

Getragen werden sollen die „Koblenzer Wochen der Demokratie“ laut den Veranstaltern von der konsensualen Visionen einer zukunftsorientierten Stadt mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich zu einer demokratischen Kultur bekennen. Darüber hinaus soll mit den Koblenzer Wochen der Demokratie gleichzeitig die Chance der lebendigen Auseinandersetzung mit einer reflexiven Erneuerung der demokratischen Kultur im 21. Jahrhundert betont werden, die eine aktive und partizipative Mitgestaltung für die Zivilgesellschaft erlebbar macht.

Die für alle interessierten, kostenfreie Auftaktveranstaltung findet am 6. Mai im Kurfürstlichen Schloss von Koblenz ab 18.30 Uhr statt. Der deutsche Jurist und Richter am Bundesverfassungsgericht a.D., Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio, wird zum Auftakt der Veranstaltungsreihe als Gastredner dort sprechen. Aber auch die sonstigen Veranstaltungen warten mit hochkarätigen Experten, Politikern, Wissenschaftlern, Gastrednern und Künstlern bei hochwertigen Content für alle Zielgruppen auf. Auch kritische Themen und gegenwärtige Diskussionen werden im Rahmen des breiten Spektrums des Veranstaltungsprogramms aufgegriffen und mit den Experten und Besuchern diskutiert oder aufbereitet.


Eventreihe ist Teil eines bundesweiten Programms


Die Koblenzer Wochen der Demokratie sind seit diesem Jahr auch im Bundesprogramm „Demokratie Leben“ eingebettet. Dessen Leitlinien bilden somit den Rahmen der Veranstaltungen. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten sogar zwei Halbtagsstellen finanziert und geschaffen werden, welche die diversen Veranstalter der „Koblenzer Wochen der Demokratie“ organisatorisch unterstützen werden. Aber auch die Ausrichter der diversen Veranstaltungen selbst, können dank dem Förderprogramm finanziell unterstützt werden.

Die Schirmherrschaft wird, wie auch im vergangenen Jahr, von keiner geringeren als der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übernommen, welche daran erinnert „dass Frauen seit 100 Jahren wählen und gewählt werden dürfen. Dies war ein Meilenstein und ein großer Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung für die Frauen in unserer Gesellschaft.“

Auch die Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Theis-Scholz lädt alle Bürger ein. Sie betont: „Am 12. November 1918 erhielten Frauen nach vielen Jahren des Kampfes endlich das Aktive und passive Wahlrecht. Am 19. Januar 1919 fand die ersten Wahl einer Frau statt. Daran möchten wir Erinnern und sie Einladen. Weswegen ich mich freuen würde, wenn durch unsere Veranstaltungsreihe wieder viele Impulse für eine lebendige Diskussion in unserer Gesellschaft gesetzt werden.“


Wie alles begann


Anlass für die Schaffung der „Koblenzer Wochen der Demokratie“ war das 70-jährigen Jubiläums der sogenannten „Rittersturzkonferenz“.

Auf dem Koblenzer Rittersturz, einem Schieferfelsvorsprung südlich der Koblenzer Karthause, dem äußersten Punkt des Hunsrücks, auf dem bis in die 1970er Jahre ein Tagungshotel stand, fanden vom 8. bis zum 10. Juli 1948 eine der entscheidenden Konferenzen zur Verfassung des Grundgesetzes der Bundesrepublik statt. Damit ist Koblenz „Wiege“ der Geschichte der Demokratie in Deutschland.

Mehr Informationen und alle Termine finden sich auf der Webseite der Veranstalter: www.wozu-demokratie.de. Roland Schäfges

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Kommentare

Neue Wanderwege im „Armen Heckelchen“

Gregor Holschbach:
Dank gilt an dieser Stelle dem Forstamt sowie dem 1. Beigeordneten Ulrich Schreiber für dessen Einsatz, da nun endlich eine Reaktion erfolgte auf die von Brückrachdorfer Bürgern im Februar 2018 "!!!" gestellte Bürgeranfrage zum desolaten Zustand des Waldes an den Ortsvorsteher sowie den Stadtrat. Weiterer Dank gilt der Kommunalwahl 2019, die dafür sorgt, dass die Verantwortlichen aus Stadt und Ortsteil mal ans arbeiten kommen. Letztendlich zählt das Ergebnis, und das lässt sich dank Forstamt und Bürgermeisterkandidat Schreiber sehen.
Uwe Klasen:
Zitat: „Europa ist die Antwort“ ----- Auf was? Viele Menschen haben resigniert! Dies zeigt eine immer geringere Wahlbeteiligung für ein EU-Parlament, welches eh nur Staffage ist und, unter dessen Umgehung, die EU-Apparatschiks (Kommissare (!) genannt) ohnehin tun, was sie wollen und nur noch für Uniformierung, Gängelung und Bevormundung stehen!
Helmut Gelhardt:
Ja - die Bewegungen pro Klimaschutz / Umweltschutz / Naturschutz und die Bewegungen gegen den politischen Rechtsschwenk, den Rechtskonservatismus und Rechtsradikalismus sind bestimmt keine Selbstläufer! Es sind ganz dicke Bretter, die da gebohrt werden müssen, um Erfolg für die Demokratie, die Umwelt, das Soziale, die Solidarität zu erlangen. Aber was ist die Alternative? Wenn wir die Klimakatastrophe / Umweltzerstörung und die rechte geistige Umweltverschmutzung, das Desinteresse an Demokratie und sozialer Gerechtigkeit nicht über uns hereinbrechen lassen wollen, muss die Politik handeln. Und die Politik braucht oft Impulse zu handeln. Also - Arsch huh, Zäng ussenander! Helmut Gelhardt, Mitglied der KAB, des BUND, der NaturFreunde
juergen mueller:
Wir werden sehen, wie lange diese "Bewegung" noch andauert. Es wurde bereits für ebenso wichtige Themen auf die Strasse gegangen, zu Tausenden. Was ist davon noch übrig geblieben? Ein Häuflein unentwegte, die schon fast zu bemitleiden sind. Ich polarisiere nicht, sondern weiß aus der/meiner Vergangenheit, wovon ich schreibe. Es bedarf nur eines/einer Einzelnen, um Aufmerksamkeit auf ein weltbewegendes Thema zu lenken und unsere Jugend daran zu erinnern, endlich wach zu werden. Aber zu einem Wachwerden gehört nun leider auch wieder ein "Einschlafen". Die Zeit wird es uns zeigen.
Rainer Kimpel:
Wenn SchülerInnen protestieren und demonstrieren, ist das erst einmal eine gute Sache, insbesondere wenn es um die Gestaltung ihrer Zukunft geht , da diese nun mal, statistisch gesehen, noch eine zeitlich lange Zukunft vor sich haben und bisher noch keine wirkliche Möglichkeit hatten eine politische Einflussnahme , z. B. durch das Wahlgesetz, besitzen! Das den SchülerInnen diese Handlung während des vorgesehenen Unterricht streitig gemacht wird ist absurd und zeigt denjenigen die dies fordern, das Unverständnis oder die Ignoranz unserer demokratischen Verfassung! Das diese Proteste meines Wissens berechtigterweise bisher nur zum Thema Umweltschutz stattgefunden haben ist nachvollziehbar, aber noch nicht ausreichend, insbesondere im Hinblick auf die intransparente Politik unserer Bundesregierung. Der Umweltschutz ist deshalb nicht alleine für das zukünftige Wohlergehen der Menschheit von signifikanter Bedeutung! Von besonderer Wichtigkeit ist auch, die exorbitante Militarisierung.
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