Abgeordneter Dr. Adolf Weiland: Viele Lehrer im Wahlkreis 12 verlieren in den Sommerferien ihre Arbeit

Lehrer als Leiharbeiter

Lehrer als Leiharbeiter

Dr. Adolf Weiland, MdL. Foto: privat

10.08.2014 - 11:30

Region. „Lehrer in den Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Maifeld, Vordereifel und der Stadt Mayen verlieren über die Sommerferien ihren Arbeitsvertrag“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Adolf Weiland. Wie das Land mit seinen befristet beschäftigten Lehrern umgehe, sei schockierend.

„Die Landesregierung will Kosten sparen und setzt viele Lehrer über die Sommerferien auf die Straße. Für die meisten bedeutet das, dass sie für die Zeit der Sommerferien arbeitslos sind und von ihren Rücklagen oder von Sozialleistungen leben müssen. Die Zahlen zeigen vor allem auch, dass während der Zeit der Beschäftigung die Stellenzuschnitte vieler Vertretungslehrer katastrophal sind. Der Stundenumfang wird in vielen Fällen so gering gehalten, dass es schwerfällt, von dem daraus resultierenden Lohn zu leben, geschweige denn noch etwas anzusparen“, so Weiland.

„Gerade Ministerpräsidentin Dreyer hört sich gerne gegen Leiharbeit und Kettenverträge reden. Selbst aber, als Arbeitgeberin der Landesbediensteten, schickt sie Lehrer ohne Vertrag zu Beginn der Sommerferien arbeitslos nach Hause. Das ist staatlich organisierte Leiharbeit. Bitter ist besonders, dass die Landesregierung trotz der jahrelangen Kritik keinerlei Anstalten macht, ihre Praxis zu ändern“.

Pressemitteilung Büro MdL

Dr. Adolf Weiland, CDU

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14.08.2014 10:58 Uhr
Klaus Kaißling

Der Kritik und den Fragen von Herrn Dupont kann ich mich nur anschließen! Was würde die CDU-geführte Landesregierung anders machen? Aus meinem Bekanntenkreis kann ich die soziale Not der Betroffenen nachvollziehen. Warum können die Schulleitungen nicht schon am Ende des Schuljahres ihre Planungen so weit fortschreiben und damit auch Lehramtsanwärter über die Ferien beschäftigen? Arbeiten gibt es da genug!Klar, man will keine Festanstellungen und damit feste Ausgaben einplanen, u.a. weil der Schülerrückgang vorhersehbar ist. Dem Land fehlt es doch auch unter einer CDU Regierung am Geld.Wie also mit der Situation verantwortungsvoll umgehen?



13.08.2014 18:00 Uhr
Harald Dupont

teile Ihre Kritik.
Kennt die CDU Namen,Zahlen?
Bietet sie betroffenen Lehrern Hilfe? Welcher Art?
Welche Beschwerdestellen gibt es,ohne den juristischen Weg zu beschreiten?
Was unternimmt die bildungspolitische Sprecherin der CDU ,um Ihre berechtigte Kritik an den Mann/in die Öffentlichkeit/an die MP` in zu bringen?



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