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Am letzten Spieltag 2018 der Fußball-Bezirksliga Ost blieb alles beim Alten

Montabaur reichen vier Tore nicht

TuS konnte trotz deutlicher 3:0-Führung bei der SG Arzbach nicht gewinnen

04.12.2018 - 18:00

Montabaur. Auch am letzten Bezirksligaspieltag dieses Jahres blieb in der Ost-Staffel alles beim Alten. Die SpVgg Steinefrenz-Weroth ist auch weiterhin sieglos in dieser Saison. Der Aufsteiger verlor das Verbandsgemeindederby knapp mit 1:2. Enttäuschung auch bei Montabaur, das in Arzbach 3:0 führte und sich trotzdem nur mit einem Punkt zufriedengeben musste. Einzig in Hundsangen geht die Tendenz nach oben. Immerhin blieb die SG in den letzten vier Begegnungen ungeschlagen.


 SG Hundsangen/Obererbach – SG Betzdorf 0:0


Einen Punktgewinn hab es für die SG Hundsangen/Obererbach bei der Neuauflage der Partie gegen die SG Betzdorf. Hier war das erste Duell wegen eines Gewitters beim Stand von 1:2 abgebrochen worden. Doch so richtig half der Punkt den Gastgebern in der Tabelle dann doch nicht weiter. Denn die Mannschaft von Thomas Arzbach verblieb auf dem gefährlichen 13. Tabellenplatz. Das Spiel selbst gehörte allerdings zu der Kategorie „ansehnlich“. Dies gaben nach Spielende auch die beiden Trainer zu Protokoll. „Gemessen an den Tabellenständen war dies eine ordentlicher Auftritt von beiden Mannschaften mit einem gerechten Ergebnis.“ Eine Zufriedenheit, die auch Betzdorfs Trainer Ingo Neuhaus teilte: „Ein leistungsgerechtes Remis, mit dem wir unsere Serie ausbauen konnten. Seit sechs Spielen sind wir nun ungeschlagen und wollen auch beim letzten Auftritt in Westerburg nach Möglichkeit noch einmal nachlegen.“ Dass es dann bei dem einen Punkt blieb, hatten die Gäste ihrem Keeper Kevin Groß zu verdanken, der in der Schlussphase einen Schuss von Lukas Tuchscherer abwehrte. Die Betzdorfer hatten ihre Höhepunkte dagegen vor der Pause. Neben Mirkan Kasikci, Kolja Weeken oder Rilind Kuqis scheiterte unter anderem Mohamed Houtas an der Querlatte des von Leon Schmidt sicher gehüteten Tores. Der Betzdorfer Groß konnte sich vor der Pause gegen Luca Heinz und Tim Weimer auszeichnen. Am Ende blieb es aber dann bei der Nullnummer.

SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Faulhaber, Meuer, Hannappel, Weimer, Brühl, Hürter, Pineker, Tuchscherer, Baum (82. Aßmann), Heinz (62. F. Steinebach).


SG Arzbach/Nievern – TuS Montabaur 4:4 (1:3)


Der TuS Montabaur verdirbt dem SV Arzbach die Tabellenführung., was eigentlichen ein Grund zu feiern ist. Doch beim TuS herrscht, trotz eines Punktgewinns beim Tabellenzweiten, Unzufriedenheit. Immerhin führten die Kreisstädter bereits deutlich mit 3:0, und das nach 42 Minuten. Leutrimm Husaj (15.), Christian Stera (16.) und Maximilian Acquah (42.) hatten innerhalb der ersten 42 Minuten für einen klaren Vorsprung gesorgt, und zwar noch nicht einmal unverdient. Zwar waren die Hausherren das spielbestimmende Team, aber spätestens nach dem ersten Treffer konnte Montabaur durchaus mithalten.

So deutete alles auch einen Sieg der Gäste. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Nicholas Liefke in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch verkürzen konnte. Erst als dann in Halbzeit zwei zunächst Co-Trainer Alexander Baldus (48.) vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde und Arzbach den zweiten Treffer erzielte (68.), kam wieder Hoffnung auf bei den Gastgebern. Die wurde dann sogar noch mehr befeuert, nachdem Tolga Turan (79.) der Ausgleichstreffer gelungen war.

Doch die letzten zehn Minuten sollten es dann nochmals in sich haben. Zunächst sorgte Acquah, nur drei Minuten nach dem 3:3, für die erneute Führung der Gäste. Aber Arzbach kehrte abermals zurück und kam, durch einen verwandelten Foulelfmeter von Timo Hoffmeyer, wiederum zum Ausgleichstreffer.

TuS Montabaur: Kloft, Husaj, Meuer, Ilbey (23. A. Baldus), Scumaci, Jost, Schnabel, Marquardt (81. S. Baldus), Stera, Brugnano, Acquah.


SpVgg Steinefrenz-Weroth – SG Hundsangen/Obererbach 1:2 (0:1)


Es bleibt dabei: Die SpVgg Steinefrenz-Weroth bleibt im Jahr 2018 ohne Sieg in der Bezirksliga Ost. Auch beim letzten Auftritt in diesem Jahr gab es eine weitere Niederlage. 1:2 lautete das Ergebnis im Verbandsgemeindederby gegen die SG Hundsangen/Obererbach.

„Wir haben heute hier zu keiner Zeit erkennen lassen, dass ein Derby auf dem Spielplan steht. So ist unter dem Strich der Sieg der Gäste auch verdient“, zeigte sich Torsten Hehl nach der Niederlage enttäuscht. Seine Mannschaft war nach 25 Minuten durch Lukas Faulhuber, er stand nach einem Pfostenschuss goldrichtig und konnte den Abpraller locker verwerten, in Rückstand geraten. Und das verdient, denn die Gäste waren vom Anpfiff konzentriert zu Werke gegangen und hatten schon in den Minuten zuvor zwei Hochkaräter ungenutzt gelassen. Und auch nach dem Treffer zeigte sich Hundsangen als das engagiertere Team.

Das einzige, was fehlte, waren eben weitere Tore. Eines gelang dann zumindest noch in Halbzeit zwei, allerdings erst acht Minuten vor dem Spielende. Fabian Steinebach war hier erfolgreich und sorgte für die verdiente Vorentscheidung.

Steinefrenz konnte erst jetzt die Partie offener gestalten und kam in der Nachspielzeit durch Willi Schuh (92.) zumindest zum Anschlusstreffer. „Unter dem Strich war der Sieg verdient, auch wenn ich froh bin, dass der Anschlusstreffer erst so spät gefallen ist“, war Hundsangens Trainer Thomas Arzbach zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Bode, Gloning, Paul, Hosel (46. Silberzahn), Schuh, Brand (33. Rick), Pörtner (59. Diensberg), Bendel, Görg, Bruch.

SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Meuer, Weimer, Hannappel, Noll, Faulhaber, F. Steinebach, Brühl, Hürter (85. Höhn), Heinz (78. N. Steinebach), Tuchscherer (90. Schneider). TH

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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