Allgemeine Berichte | 13.02.2015, 17:30 Uhr

Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e. V. vielfältig aktiv

Wohnprojekt ermöglichen und schon jetzt Gemeinschaft erleben

Beim ersten "Unter uns-Treffen" verdeutlichten einige Mitglieder nochmals auch ganz persönlich ihren Unmut über den mangelnden Dialog mit der Gemeindlichen Siedlungs Gesellschaft. privat
198

Neuwied. Ereignisreiche Wochen liegen hinter gewoNR e.V.. Um den Satzungszweck, ein Mieterwohnprojekt für "Gemeinschaftlich Wohnen" in Neuwied, zu befördern, entschied man sich, nach der ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr, zu einem offenen Brief an den Oberbürgermeister in seiner Funktion als GSG-Aufsichtsratsvorsitzender. Denn seit der Gründung des Vereins im September 2011 gelang es, trotz vielfältiger Versuche, nicht in einen offenen Dialog mit der Gemeindliche Siedlungs Gesellschaft (GSG NR mbH) zu kommen - es gab nur Ankündigungen und die Bitte um Geduld (näheres bei www.gewoNR.de unter Aktuelles). Beim ersten "Unter uns-Treffen" von Mitgliedern, Anfang Februar zu „Frühstück & Führung“ im Schloss Monrepos, wurde dieser Schritt sehr begrüßt. Zwischen „köstlich im Heimathirsch“ und „beeindruckend im Museum“ verdeutlichten einige nochmals auch ganz persönlich ihren Unmut. „In Medien und Stellungnahmen von Politikern höre ich, man müsse rechtzeitig fürs Alter vorsorgen. Gefördert aber werden Angebote zu Wohnen bei Unterstützungs- bzw. Pflegebedarf“, konnte man hören oder „ welcher fitte Senior will schon in die Wohngemeinschaft - das gewünschte Vorsorgen geht im Wohnprojekt.“ Beeindruckend dann bei der Führung wahrzunehmen, wie Wesenszüge im heute schon den „Wunderkindern“ 1,6 Mio. bis 300.000 Jahre v. Chr. zuzuordnen waren. „Erkennen und aufgreifen“ und „ich beiß mich durch!“ - wie bei gewoNR. Bei den „Rudelkindern“ bis 45.000 v. Chr. waren es Mut, Empathie und Fürsorge, welche man mit dem Vereinsgeschehen in Verbindung bringen konnte. Genau wie: „statt allein gemeinsam zum Ziel“ um dann „am Feuer zusammenzurücken“ - eine verbindende Vision. So ermutigt folgte dann, nach den bisher schriftlichen Kontakten ins Sozialministerium von Rheinland-Pfalz, am Rande des SPD- Bürgerempfangs die persönliche Begegnung mit der neuen Ministerin auch für Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Selbst gebackene Nusshäuschen überreichte die Vorsitzende von gewoNR e.V. Denn dies können Mitglieder von Wohnprojektinitiativen alleine - zur Realisierung von Mieterwohnprojekten aber braucht es Unterstützung - auch vom Land. Zusammen mit der LAG GeWo RLP nimmt auch gewoNR positiv wahr, dass zunehmend häufiger von selbst bestimmtem Wohnen/neues Wohnen/neuen Wohnformen gesprochen wird. Gemeinsam sieht man mit dem Leben in Wohnprojekten für gemeinschaftliches Wohnen die langfristig finanzierbare Profilaxe zu den jetzt notwendigen „PflegeWG´s. Mit der Bitte, diese Aspekte bei der weiteren Arbeit im Referat 648 "Neues Wohnen" einfließen zu lassen, und im Zusammenhang mit Ihren Worten zu bezahlbarem Wohnraum, betonte Hildegard Luttenberger bei der Übergabe nochmals, dass Wohnprojekte für "Gemeinschaftlich Wohnen" auch für Mieter gebaut werden müssen, um damit, gerade im Zusammenhang mit den Veränderungen durch den demografischen Wandel, Zukunft zu gestalten. Weiter Infos auch www.lag-gewo-rlp.de. Kontakt zu gewoNR e.V.- - auch noch als Anmeldung zum "Runden Tisch" am Aschermittwoch, 19 Uhr, über Hildegard Luttenberger, Tel. (0 26 31) 9 44 99 71.

Beim ersten "Unter uns-Treffen" verdeutlichten einige Mitglieder nochmals auch ganz persönlich ihren Unmut über den mangelnden Dialog mit der Gemeindlichen Siedlungs Gesellschaft. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Ralf Schweiss
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2026
Empfohlene Artikel
Die kleine Sophie kurz nach der Geburt. Foto: Bunter Kreis
167

Region. Als Sophie in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt kommt, ist sie schwer krank. Ihre Eltern müssen sich darauf einstellen, dass ihre Tochter vielleicht nicht überleben wird. Doch Sophie kämpft sich zurück ins Leben. Zum Welt-Frühgeborenen-Tag erzählt ihre Mutter Janina von einer Schwangerschaft voller Ungewissheit, einem Moment, der alles veränderet und dem langen Weg zurück in einen Alltag, in dem Hoffnung wieder Platz findet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
1004

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen

Symbolbild.
3353

Astrologische Vorschau für die KW XX: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 19. bis 25. Oktober – zwischen Herzensangelegenheiten und neuen Chancen

Die Woche vom 19. bis 25. Oktober 2026 bringt Bewegung in festgefahrene Situationen, überraschende Erkenntnisse und die eine oder andere Herausforderung. Während sich in der Liebe neue Türen öffnen können, verlangen berufliche Aufgaben nach Geduld, Weitblick und einer guten Portion Durchhaltevermögen. Auch die Gesundheit verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer zu viel auf einmal erledigen möchte, könnte schneller an die eigenen Grenzen stoßen.

Weiterlesen