Bürgermeisterkandidat Böse für nachhaltige Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grün

14 Jahre nach Prieß-Kritik soll Swisttal endlich aufblühen!

11.08.2020 - 13:29

Heimerzheim. Vor genau 14 Jahren kritisierte der damalige Vize-Bürgermeister und SPD-Ratsherr Helmuth Prieß den Zustand der öffentlichen Grünflächen in Swisttal und benannte als Beispiel die Kölner Straße mitten im Heimerzheimer Ortskern.

An Ort und Stelle greift Bürgermeisterkandidat Dr. Christian Böse das Thema wieder auf und erklärt: „Es ist leider nichts besser geworden. Im Gegenteil, damals waren die Beete nur ungepflegt, aber grün, heute manchmal nur braun, mit Rindenmulch und vermüllt.

Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass Swisttal endlich das gepflegte Erscheinungsbild bekommt, das es verdient! Öffentliche Grünflächen müssen ökologisch nachhaltig gestaltet und besser gepflegt werden.“

Damals hieß der Bürgermeister zwar noch Maack, aber 2014 verkündete dann die jetzige Bürgermeisterin, es gebe kaum noch Beschwerden über die Grünflächenpflege, dafür habe sie eine neue Software installiert. Dazu stellt Christian Böse fest: „Mich erreichen viele Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger und man muss feststellen: Software pflegt keine Beete!“

Gemeinsam mit dem örtlichen SPD-Ratsmitglied Tobias Leuning stellte Böse einige blühende Pflanzen in die leeren ungepflegten Beete. Ein benachbarter Gewerbetreibender, der die Aktion verfolgte, berichtete, dass er sich vor ca. sieben Jahren an die Gemeinde gewandt und angeboten hatte, eines der Beete in Patenschaft zu pflegen. Darauf sei nie eine Rückmeldung erfolgt.

An anderer Stelle in Buschhoven zeigte Böse mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Joachim Euler und der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gisela Hein, wie ein gepflegtes Beet ausschauen könnte. Euler lobte dabei die bereits von einigen Swisttalerinnen und Swisttalern übernommene Grünflächenpatenschaft. „Diese Beete sind dann auch sehr gut gepflegt. Das bürgerschaftliche Engagement muss noch besser gewürdigt werden. Wo dies aber nicht möglich ist, muss die Gemeinde ihr Grün pflegen“, erklärte Böse abschließend.

Pressemitteilung

SPD Swisttal

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Minski in der Schauburg

Mittwochskino zeigt auch während der Corona-Krise Filme

Neuwied. Jeden Mittwoch um 20 Uhr laufen im Schauburg-Kino Neuwied ausgewählte Filme im Mittwochskino. Dabei achtet das Minski auf Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht. Trotz Abstand sind bislang immer noch Plätze frei und es können Karten an der Abendkasse erworben werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Tickets auch im Voraus unter www.kinoneuwied.de online reservieren. mehr...

Corona-Update: Zwei neue positive Fälle und eine genesene Personen in MYK

19 aktive Corona-Fälle in Stadt und Landkreis

Kreis MYK. Es gibt zwei neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen im Landkreis Mayen-Koblenz – je eine Person in der Stadt Mayen und in der Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Mosel. Genesen ist derweil eine Person in der VG Vallendar. Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit aktuell bei 19: mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Corona und Karneval - Soll die "Fünfte Jahreszeit" abgesagt/verboten werden?

Ja, zur Sicherheit lieber absagen.
Nein, Karneval kann man auch anders feiern.
Mir egal, ich feiere keinen Karneval.
1605 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.