AStA und JU diskutieren über die Zukunft der Universität Koblenz mit Christian Baldauf

Ausreichende Finanzierung für Trennungsprozess und Profilstärkung des Standortes

Drittmittel wie z.B. die Hochschulpaktmittel des Bundes sollten lediglich ergänzen

25.08.2020 - 09:39

Koblenz. Gemeinsam mit VertreterInnen der CDU Koblenz trafen sich am Samstagmorgen VertreterInnen des AStA und Mittelbaus der Universität Koblenz-Landau mit der JU Koblenz, um im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks mit Christian Baldauf, dem Spitzenkandidaten der CDU Rheinland-Pfalz, über die Trennung und Verselbstständigung der Universität in Koblenz zu sprechen.

Festgehalten wurde: Das Land Rheinland-Pfalz muss die Mittel für die Finanzierung der Universität in Koblenz bereitstellen. Drittmittel wie z.B. die Hochschulpaktmittel des Bundes sollten lediglich ergänzen. Eigene Rücklagen sollten nicht für die Finanzierung des Regelbetriebs oder die Weiterfinanzierung von Stellen bis zur Trennung herhalten. Fest steht: Die Landesregierung unterstützt finanziell viel zu wenig!

Innerhalb der Diskussion wurden weitere Herausforderungen benannt. Es gilt die Qualität von Lehre und Forschung auch im Kontext der Trennung und Verselbstständigung aufrechtzuerhalten. Hierzu zählen unter anderem die Betreuung von Abschlussarbeiten. Mit Blick auf den aktuellen „Status Quo“ wird die mangelnde Grundausstattung kritisiert, die sich im Zuge der Corona-Krise verschärft. Es gibt beispielsweise zu wenig E-Book-Lizenzen, eine unzureichende Finanzierung der IT-Infrastruktur für die Online-Lehre, es gibt keine finanzielle Unterstützung des Studierendenwerkes und für die Lehre und das Lernen fehlen Arbeitsplätze.

Im Hinblick auf die Trennung der Universitätsstandorte Koblenz, Landau und Mainz gilt weiterhin, dass der Standort in Mainz aufgelöst wird. Es müssen Perspektiven für die MitarbeiterInnen geschaffen werden! Die Entflechtung der IT-Infrastruktur für Lehre, Verwaltung und Forschung muss durchgeführt werden, d. h. in diesen Bereichen muss die Personalstärke erhöht werden. Denn parallel zum Regelbetrieb muss die Trennung durchgeführt werden. Es gilt neue Verwaltungsstrukturen mit neuen MitarbeiterInnen zu schaffen und zu finanzieren! Außerdem wird in Koblenz zwangsläufig mehr Wohnraum benötigt.

Perspektivisch bleibt für die Verselbstständigung der Universität Koblenz offen, was zukünftig das Alleinstellungsmerkmal der Universität Koblenz sein wird. Wir sind uns einig, dass die Profilstärkung und Einrichtung von neuen Studiengängen ermöglicht werden muss, wie z. B. in den Bereichen Informatik/Data Science, Wasserwirtschaft und Lehramt/Pädagogik. Neben dem Prozess der Trennung muss es also weitere Mittel für eine Aufwertung der Universität geben.

Deshalb fordert die JU Koblenz 20 Mio. Euro für die Finanzierung des Status Quo und 50 Mio. Euro für die Stärkung der Universität Koblenz ab dem 1. Januar 2023.

Pressemitteilung

Junge Union Koblenz

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25.08.2020 10:09 Uhr
S. Schmidt

Wen, wie mich, diese Gender-Sprachverhunzung, das sogenannte Binnen-I beim Lesen stört, dem sei die Erweiterung für Google Chrom und Firefox "Binnen-I be gone" empfohlen.



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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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