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Junge Union Koblenz-Montabaur beschäftigt sich mit den Konflikten der Welt

„Die Welt ist nicht sicherer geworden“

JU Koblenz-Montabaur zu Gast im Bundesministerium der Verteidigung

„Die Welt ist nicht sicherer geworden“

In Bonn diskutierten die JU-ler die aktuelle Verteidigungspolitik. Foto: Junge Union Koblenz-Montabaur

11.06.2018 - 10:53

Bonn. Es scheint, als habe sich die Sicherheitslage der Welt in den letzten Monaten nicht verbessert. Um sich selbst ein Bild von den Herausforderungen zu machen, vor welchen die internationale Staatengemeinschaft steht, besuchten die Mitglieder der Jungen Union des Bezirksverbands Koblenz-Montabaur das Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.

Unter dem Titel „Verteidigungspolitik aktuell“ konnten im Rahmen eines eintägigen sicherheitspolitischen Seminars alle Fragen zu den Konfliktherden der Welt mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr besprochen werden. Schon die erste Fragerunde schien die subjektive Empfindung zu bestätigen. Nur das Sammeln von Kriegsschauplätzen, bi- oder multilateralen Konflikten und Konfliktpotenzialen nahm einen großen Teil der Zeit ein. Neben Themen mit viel Medienpräsenz, wie Syrien oder Afghanistan, interessierten sich die Jungpolitiker auch für das Thema Cyberkriminalität und das neu geschaffene Cyber-Kommando der Bundeswehr. Die Wichtigkeit einer solchen Truppe sei bereits daran erkennbar, dass sie neben Heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis und Sanitätsdienst einen weiteren selbstständigen militärischen Organisationsbereich bilde. Bemerkenswert sei zudem, dass das Kommando, wenn die Einsatzbereitschaft bis 2021 erreicht wird, nahezu die Personalstärke der Marine aufweisen werde.

Nachdem am Tag zuvor die Zerstörung des nordkoreanischen Atomtestgeländes durch die Presse ging und der Besuch genau zwischen Kim Jong-uns Gespräch mit Moon Jae-in und dem geplanten Treffen mit US-Präsident Trump stattfand, wurde außerdem die „Korea-Frage“ eingehend besprochen, auch wenn es keinem möglich war, den nordkoreanischen Machthaber genau einschätzen zu können.

Zwei Aspekte aber wurden bei fast jeder Problemstellung angesprochen. Erstens die Frage, ob die Vereinten Nationen, besonders der UN-Sicherheitsrat noch eine Funktion hat. Hier kam man zu dem Schluss, dass ein Sicherheitsrat, der sich ständig gegenseitig blockiere immer besser sei, als kein Sicherheitsrat. Außerdem wurde die Möglichkeit Deutschland zu einem ständigen Mitglied des Rates zu wählen, intensiv diskutiert. Grund hierfür sei, dass Deutschland im internationalen Staatengefüge von vielen als Vermittler anerkannt sei und respektiert werde. Dies führte zur zweiten Kernfrage des Gesprächs, welche das Übernehmen von militärischer Verantwortung durch Deutschland und die EU thematisierte. Die Anwesenden einigten sich schnell darauf, dass eine militärische Zusammenarbeit der EU-Staaten in vielen Bereichen sinnvoll sein kann, was an den bereits bestehenden Projekten erkennbar sei. Die Schwierigkeit liege darin, Doppelstrukturen zur NATO zu vermeiden.

Resümierend kann die Annahme bestätigt werden, dass die Welt nicht sicherer geworden ist. Es warten viele Herausforderungen auf UN, NATO, EU und Deutschland, welche mit Vernunft und einem kühlen Kopf angegangen werden müssen.

Im Anschluss besuchten die JU-ler das Deutsche Museum, dessen Exponate erkennen ließen, dass Epochen mit wesentlich riskanterer Gefährdungslage noch nicht allzu lange vergangen sind.

Pressemitteilung der

Jungen Union Koblenz-Montabaur

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13.06.2018 00:59 Uhr
juergen mueller

Das die Welt NICHT sicherer geworden oder IST, dazu brauche ich zur Erkenntnis nur eine positive Einstellung zur Verfolgung alltäglicher Medienberichte und KEINE politischen Kaffeefahrten. Diese aus einer Retourte nachgezüchteten Politpflänzchen unterscheiden sich in NICHTS dem ihrer gewachsenen und als Vorbild genommenen Politkollegen, in deren Fussstapfen man gerne (r)eintreten möchte. Das Thema ist im übrigen verfehlt und müsste heissen:"Die Politik ist nicht sicherer geworden!" Die Profilierung solcher Nachzüchtungen untergräbt vom Ansatz her bereits unsere (angebliche) Demokratie und keiner merkt es. Wer seine politische Überzeugung als sozial verkauft, der lügt bereits vom Ansatz her. Hier geht es nur um persönliche Profilikation und sonst nichts. Das zeigt, was für einen Status und wie wichtig für Nachwuchs jedweder Partei ihre Präsentation in jungen Jahren mediengerecht bereits ist und einnimmt - und dieser Unsicherheitsfaktor macht unsere Welt mit Sicherheit nicht sicherer.



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Kommentare

Geld bewegt das Land

juergen mueller:
Es ist kein Wunder,wenn 24% der Bevölkerung die Meinung vertreten,keiner Partei mehr Vertrauen zu können - aber erschreckend,dass über 27% der AfD vertrauen.Diese JUNGE-DIALOGE-Veranstaltungen zeigen nichts Neues auf,da sie immer auf eine Strategie hinaus laufen:"Ängste, Sorgen, Nöte" schüren,sich bewusst Themen aussuchend,wo es Not tut,hier insbesondere DASEINSVORSORGE u.nicht vergessend,den immerwährenden Hinweis,wem dies geschuldet wird.Das Geld unser Land bewegt,ist ein alter Hut,ohne geht halt nichts u.das unser Steuergeld verschwendet,falsch oder garnicht an richtiger Stelle angelegt wird,ebenso.Das würde die AfD auch nicht besser machen,zumal ihr ausser davon reden nichts weiter verbleibt (geht man ins Detail).Unser Land als so unsicher wie nie darzustellen (was ebenso auf den ganzen Globus zutrifft) passt in das Kalkül der AfD,die immer nur den Finger in eine Wunde legt,deren Heilung sie selbst bewusst verhindert.Mein Opa sagte immer:"Große braune Fresse u.nichts dahinter!"

Für den Ernstfall gewappnet

Werner Hoffmann:
Notfallordner gibt es ja viele auf dem Markt, allerdings sehr oft zu allgemein. Auch bei Senioren muss man differenzieren. So benötigen zB Beamte aufgrund beamtenrechtlicher Versorgung zusätzliche Informationen. Den speziellen Nitfallordner für Beamte gibt es auf der Internetseite www.notfallordner-beamte.de Und Selbstständige, Unternehmer, Apotheker, Ärzte oder auch Handwerker brauchen wieder einen anderen Nitfallordner. Diese gibt es bei www.notfallordner-vorsorgeordner.de
juergen mueller:
Wenn diese Äusserung zutreffen sollte, dann reiht sich dieser Vorfall in eine Reihe ähnlicher Vorfälle mit ein, in denen Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung den Launen und der Willkür schlecht gelaunter, unfreundlicher sowie wenig entgegenkommender Busfahrer (ohne zu verallgemeinern) ausgesetzt sind. Das betrifft sowohl EVM als auch RMV..
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