Bürgermeisterwahl am 25. August in Bad Breisig

Dieser Mann möchte Bad Breisigs Bürgermeister werden

Udo Heuser ist der einzige Kandidat

15.07.2019 - 12:35

Bad Breisig. Udo Heuser ist bei den Breisigern ein bekanntes Gesicht. Seit seiner Geburt im Jahr 1961 wohnt der Bürgermeisterkandidat in der Quellenstadt und ist aktuell als Service Chef eines Hotels am Rhein tätig. Ferner engagiert sich Heuser seit mehreren Jahren als Kümmerer bei der Vor-Tour der Hoffnung - einer gemeinnützigen Organisation zur Unterstützung krebs- und leukämiekranker Kinder.


BLICK aktuell: Herr Heuser, wo sehen Sie Ihre Vor- und Nachteile als Stadtbürgermeister-Kandidat?

Udo Heuser: Ich bin mehrmals von Leuten darauf angesprochen worden in Richtung „Sie wären doch ein geeigneter Bürgermeister für Bad Breisig“. Im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen habe ich daher für mich beschlossen, meinen Heimatort nicht im Stich zu lassen und mich im Rahmen der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Im Fokus sehe ich hier insbesondere mein starkes Netzwerk, welches ich gerne in die Neuausrichtung unserer Quellenstadt einbeziehen möchte. Ich bin mir bewusst, dass ich ein politischer Neuling bin. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam etwas verändern können. Hier baue ich auch stark auf den neu konstituierten Stadtrat sowie auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

BLICK aktuell: Was liegt Ihnen für die Zukunft der Stadt besonders am Herzen?

Udo Heuser: Wir können nicht weiter zusehen, wie unsere Heimatstadt den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten verliert. Die wirtschaftliche Entwicklung ist der Grundstein. Hierzu müssen wir unseren gewerblichen Einzelhandel sowie unsere Position als Tourismusstandort bzw. Naherholungsgebiet stärken. Wichtig: Auf Nachhaltigkeit kommt es an.

BLICK aktuell: Was sind die Themen, bei denen Sie dringenden Handlungsbedarf sehen?

Udo Heuser: Gerade im Hinblick auf unsere Rolle als Tourismusstandort müssen wir unser Außenbild als Quellenstadt stärken. Hierzu gibt es schon verschiedene Ideen die weiter ausgearbeitet und diskutiert werden müssen. Hier denke ich auch an Kooperationen mit unseren Nachbarstädten. Ein wesentlicher Punkt sind dabei auch die Römerthermen. Die Attraktivität der Römertherme muss gesteigert werden. Die Kundenwünsche müssen berücksichtigt und ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell erarbeitet werden. Hiermit wäre ein erster Grundstein für die Haushaltssanierung gelegt. Wir können nicht Gelder unbedacht für Projekte ohne Weitsicht ausgeben, sondern müssen nachhaltig investieren, so dass auch unsere Urenkel noch etwas davon haben. Wichtig sind für mich und für mein Verständnis von Heimat die Förderung von sozialem Engagement und Vereinswesen. Ohne den Einsatz dieser Menschen wäre unsere Stadt nur halb so lebenswert. Daher sollten wir alles in unserer Macht stehende tun, dies zu fördern. Denn ohne unsere Vereine geht uns ein Stück Kultur verloren.

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Kommentare
Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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