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Leserbrief zum Brandt im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen

„Geld umarmt dich nicht“

Engagierte Mitarbeiter brachten Patienten schnell in Sicherheit

13.07.2020 - 10:49

Mayen. Am 4. Juli passierte Schlimmes: Es brannte an einem ganz sensiblen Ort, unserem Krankenhaus. Schneller und professioneller Einsatz der Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und größerer Schaden wurde verhindert. Ich schließe mich gerne den Worten der Herren GF Kohl, OB Treis und Bürgermeister Mauel an.

Was ich aber in höchstem Maße vermisse, besonders von der Geschäftsleitung, vielleicht auch von der Presse, ist das Lob an die Mitarbeiter!

Hätten nicht abends noch zwei Krankenschwestern der 3A ihrer Kollegin vom Nachtdienst nach Feierabend geholfen, hätte die schnelle Hilfe ganz anders ausgesehen und alles wäre tragischer verlaufen. Deshalb, von meiner Seite: ein großes Dankeschön an die MitarbeiterInnen, durch deren schnelles Entdecken des Feuers, rufen von Feuerwehr und Hausrettung eine größere Katastrophe verhindert wurde! Rauchmelder auf den Zimmern gibt es übrigens keine!

Gleichzeitig wurden blitzschnell über 15 Patienten evakuiert und auch der noch im Zimmer befindlichen Patient, was durch die starke Rauchentwicklung schwierig war, gerettet. Als die Feuerwehr eintraf, waren bereits alle Patienten in Sicherheit!

Für alle Patienten der 3A und 3B eine große Aufregung, aber durch die vorsorgliche und liebevolle Betreuung der Nachtschwestern waren alle bald gut versorgt, auch hier ein großes Lob, denn es war auch für sie eine außergewöhnliche Situation! Die Krankenschwester und der Arzt, die anschließend intensivmedizinisch betreut werden mussten, sind Gott sei Dank wieder genesen.

Vorsorglichkeit und Hilfsbereitschaft gehören sicherlich bei Krankenhausberufen dazu, bei manchen an erster Stelle, bei manchen leider nicht. Wenn Corona „vorbei“ ist, werden wir sehen, ob dann endlich der Fokus auf die, die es verdient haben, gelegt wird. Verdient haben es übrigens auch die Patienten, Heimbewohner und auch deren Angehörigen (m/w/d)! Wir alle!

Dazu möchte ich noch kurz das Beispiel „verbotene Besuche“ während Corona ansprechen, denn unzählige, unerwähnte, zusätzliche Aufgaben kamen hier auf die Pflege zu. Vom täglichen Trost der Patienten, weil das Gespräch fehlte, bis hin zu vielen Anrufe der besorgten Angehörigen, weil die Patiententelefonanlage schon seit mindestens Anfang des Jahres nicht mehr funktioniert (Sparmaßnahme?) und nun mal nicht jeder ein Handy hat…

Bitte speziell an die Verantwortlichen für die „Sparmaßnahmen“ oder besser „Gewinnmaximierungen“: Überlegt, ob ihr lieber die Finanzen Einzelner (oder euch selbst) stärkt oder diejenigen stärkt, die zur Genesung oder vielleicht einfach nur zu einem angenehmeren Leben beitragen… Auch zu eurem, denn eins ist sicher: Wir benötigen alle Hilfe, egal wie, egal wann und Geld umarmt dich nicht! In diesem Sinne bleiben Sie gesund und #wirlernenhoffentlichausderkrise!

Doris Müller,

Mayen

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Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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