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51 Kumpel und Kollegen schreiben Offenen Brief an Anton Werhahn:

„Helfen Sie uns!“

03.09.2018 - 11:43

Mayen. Mit einem Offenen Brief haben sich nun 51 von der Schließungsabsicht des Rathscheck Moselschiefer Bergwerkes in Mayen betroffene Kumpels an Anton Werhahn gewandt. Anton Werhahn war bis Anfang des Jahres Vorsitzender des Vorstandes der Werhahn-Gruppe. Jetzt ist er Vorsitzender des Verwaltungsrates und damit Repräsentant der Familie Werhahn, die Gesellschafter der Gruppe ist, zu der auch Rathscheck Schiefer gehört.

In einem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, heißt es: „Der offene Brief ist ein Hilferuf an die oberste Stelle. Er wird auch an die Medien des Konzernsitzes Neuss sowie an Wirtschaftsmagazine versendet.“

Der Offene Brief an den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Gruppe Wilh. Werhahn KG Anton Werhahn Neuss lautet, wie folgt:

„Sehr geehrter Herr Werhahn,

wir sollen aufgrund jahrelanger Fehlentscheidungen, Untätigkeiten und mangelhafter demotivierender Führung kurzfristig unsere Arbeitsplätze verlieren.

Nahezu alle von uns haben keinen anderen Beruf erlernt als Schiefer-Bergmann oder Schieferspezialist über Tage. Und dabei unsere leidenschaftliche ganze Arbeitskraft im vollen Vertrauen auf die Werhahn-Gruppe eingesetzt. Bis auf ein/zwei Ausnahmen sind auch keine Frühverrentungen möglich.

Wir werden mit unseren Familien im Selbstwertgefühl beschädigt und stürzen in finanzielle Notlagen.

Machen Sie bitte Ihren ganzen Einfluss geltend, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird. Das Argument der schlechten geologischen Verhältnisse am Katzenberg zieht nicht. Auf der 11. Sohle sind nicht einmal alle Abbaustellen angegangen.

Beachten Sie auch unsere online Petition „Bergwerk Katzenberg darf nicht sterben“ sowie die bisherigen Presseartikel in der Region, in denen auch die Besonderheit der Geschichte dargestellt ist.

Werhahn ist immerhin seit 1904 in der Pflicht. Helfen Sie uns!“

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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