AG 60plus hatte den Bürgermeisterkandidaten zum Kennenlernen eingeladen

Riesiger Besucherandrang bei Vorstellung von Udo Heuser

06.08.2019 - 10:09

Bad Breisig. Mit einem solchen Besucherandrang hatten die Organisatoren der Veranstaltung nicht gerechnet. Trotz tropischer Temperaturen konnte die Vorsitzende der AG SPD 60plus im Breisiger Land, Mona Henzgen, rund 70 Besucher begrüßen. Weitere Interessierte traten angesichts des überfüllten Saals im Hotel/Restaurant „Zum Anker“ gleich wieder den Rückzug an.


Der Grund für diesen Andrang war in der Person von Udo Heuser zu finden, dem einzigen und parteiunabhängigen Kandidaten für die Wahl des Stadtbürgermeisters am 25. August.

Ihn hatten die Verantwortlichen der SPD-Senioren eingeladen und boten ihm somit Gelegenheit, sich und seine Überlegungen zur Zukunft der Thermal-Quellenstadt Bad Breisig vorzustellen.

Das tat der Kandidat dann auch in aller Kürze und ohne Umschweife. 60plus-Co-Vorsitzender Gerd Kaiser führte durch die rege Diskussion.

Udo Heuser hatte auf jede Frage eine mehr oder weniger passende Antwort. Er gab auch unumwunden zu, sich in die Materie Bürgermeister der Stadt Bad Breisig erst einarbeiten zu müssen.

Das wolle er und das Amt traue er sich auch zu. Gleichzeitig machte er den Besuchern aber auch klar, dass er seine – bei entsprechender Wahl durch die Bürgerinnen und Bürger – zukünftige Aufgabe nicht im Verwalten der Stadt sehe. Dafür gebe es die Verbandsgemeindeverwaltung mit dem hauptamtlichen Verbandsbürgermeister als Leiter.

Er, Heuser, wolle lieber für ein Zusammenrücken der Menschen sorgen. Für ein gemeinsames Anpacken zum Wohle der Stadt und ihrer Zukunft. Dass die finanzielle Situation Bad Breisigs äußerst negativ zu sehen sei, sei auch ihm klar. Die Konsolidierung des städtischen Haushaltes stehe deshalb bei ihm ganz oben auf der Agenda.

Als Hauptbetätigungsfeld sehe er dafür die Römer-Thermen und die derzeitigen Gegebenheiten dort an. Aufmerksameres Personal, größere Sauberkeit, günstigere Eintrittspreise und längere Öffnungszeiten sowie eine Privatisierung der Cafeteria seien da seine Zielvorstellungen.

Die Finanzsituation der Stadt zog sich wie ein roter Faden durch Heuser’s Vorstellung. Zu teuer gekaufte Immobilien, wie die „Alte Post“, oder Straßen- und Ausbauprojekte, wie die Rheinuferpromenade, die teilweise nicht an den Notwendigkeiten, sondern an in Aussicht gestellte Zuschüsse orientiert seien, könnten nicht weiter Grundlage einer nachhaltigen Kommunalpolitik sein, so Heuser.

Der Bewerber um das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters bemängelte die Sauberkeit in der ganzen Stadt und will mit vielen kleinen, aber nicht kostenintensiven Maßnahmen das gesamte Erscheinungsbild Bad Breisigs verbessern, Patenschaften von Einzelbürgern und Bürgergruppen sowie von Vereinen für einzelne Projekte eingeschlossen.

Heuser ist sich sicher, im Stadtrat die in den vergangenen Jahren zelebrierte Zerstrittenheit der einzelnen Fraktionen überwinden zu können. „Ich glaube, das jeder, der da reingewählt wurde, auch weiß, dass er dort die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten muss und nicht seine eigenen“, so seine Ansicht.

Unter diesem Gesichtspunkt sehe er zuversichtlich in die Zukunft.

Zum Abschluss betonte Udo Heuder, er wolle ein Bürgermeister für alle Bad Breisiger sein. Von keiner der politischen Gruppierungen vor Ort wolle er sich dabei vereinnahmen lassen. Gute Ideen seien gefragt und die könne jeder an ihn herantragen.

Weitere Infos zur AG SPD 60plus im Breisiger Land: Tel. (0 26 33) 47 02 83 - Mona Henzgen oder website: spd-breisigerland.de/ag60plus.

Pressemitteilung der

AG SPD 60plus

im Breisiger Land

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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