SPD-Kreisparteitag: Marc Ruland bleibt Kreisvorsitzender

„Unser Tun ist klar an den Bedürfnissen der Menschen orientiert“

„Unser Tun ist klar an den Bedürfnissen der Menschen orientiert“

Marc Ruland freut sich über seine Wiederwahl als Kreisvorsitzender. Foto: privat

23.05.2022 - 09:16

Kreis MYK. Marc Ruland bleibt Vorsitzender der Sozialdemokraten im Kreis Mayen-Koblenz. 93 Prozent der Delegierten stimmten auf dem Kreisparteitag der SPD Mayen-Koblenz in der Kulturhalle in Ochtendung für den 40-jährigen Andernacher. Faisal El Kasmi (Andernach), Karin Küsel (Urbar) und Dr. Alexander Wilhelm (Spay) wurden als Stellvertreter:in bestätigt. Dirk Meid (Mayen) wurde neu in den Kreisvorstand gewählt. Johannes Schäfer (Mayen) hatte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Der neue Schatzmeister Jens Peuser (Bendorf) und der neue Schriftführer Jan Badinsky (Mülheim-Kärlich) machen den geschäftsführenden Kreisvorstand komplett. Ergänzt wird der Vorstand durch folgende 14 Beisitzer:innen: Wilhelm Anheier, Zeynep Begen, Isabelle Blonski, Svenja Budde, Katja Büchner, Kai Dommershausen, Clemens Hoch, Monika Hesse, Herbert Keifenheim, Katja Kreuter, Alexej Nedogoda, Nick Quint, Ina Rüber und Elias Wilbert. Weitere Wahlen von Delegierten und Ersatzdelegierten für verschiedene Versammlungen und Parteitage standen auf der Tagesordnung. Für die nächsten zwei Jahre sieht der alte und neue Kreisvorsitzende die SPD Mayen-Koblenz „mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Genossinnen und Genossen gut aufgestellt“.


Ruland freute sich, dass nach langer Corona-Zwangspause, zweimaliger Verschiebung des Kreisparteitages und vieler virtueller Treffen endlich auch eine persönliche Begegnung in Ochtendung wieder möglich war. „Während der Pandemie gab es in der Partei kaum Möglichkeit für Geselligkeit, Miteinander und vielleicht auch Zuwendung zum anderen. Was viele von Euch sicherlich so sehr wie ich vermisst haben, was viel zu kurz kam, war unser Parteileben“, sagte er. Er sei dankbar, dass die Betriebstemperatur wieder steige und es in den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften wieder losgehe. „Der gespürte Zusammenhalt und unser Miteinander sind genauso wertvoll wie das Einstehen für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Diese Bindung schweißt unserer Mitglieder in unserer Sozialdemokratie zusammen. Das ist für uns Markenkern und unsere Stärke“, ergänzte der Generalsekretär der SPD in Rheinland-Pfalz. Im Vorfeld der 2024 stattfindenden Kommunalwahl seien bei der Kreistagswahl eine progressive Mehrheit zu erringen und starke Ergebnisse in den Städte, Verbandsgemeinden und Dörfern zu erzielen, das erklärte Ziel. Die Themenschwerpunkte vor Ort seien bezahlbare Ökologie und Mobilität, sozialer Ausgleich, bezahlbare Mieten, bessere Bildungschancen, gut Leben im Alter und ärztliche Versorgung. „Unser Tun ist klar an den Bedürfnissen der Menschen orientiert“, betonte er, „denn Politik wird bekanntlich von Menschen für Menschen gemacht. Die Menschen und insbesondere ihre Bedürfnisse stehen für uns im Mittelpunkt“.

In Rulands Rede kamen auch landes- und bundespolitische Themen zur Sprache. Er lobte die Landesregierung, die die Auswirkungen der Krisen wie der Pandemie, der verheerenden Flutkatastrophe und des Kriegs in der Ukraine auf das Leben der Menschen in Rheinland-Pfalz gut zu managen wisse. Sie behalte dennoch ehrgeizige Ziele wie Klimaneutralität, Biotechnologie-Spitze und Transformation im Blick und habe wichtige Vorhaben wie die Entschuldung der rheinland-pfälzischen Städte und Dörfer bereits auf den Weg gebracht. Auch einen Seitenhieb gegen den politischen Gegner konnte er sich nicht verkneifen. Er kritisierte Merz´ Reise in die Ukraine als „inszenierte Rein-Raus-Foto-Aktion und parteipolitisches Spielchen zur Unzeit“. Er lobte die Entlastungspakete der Bundesregierung und zeigte sich dankbar, „dass kein Armin Laschet, Markus Söder oder Friedrich Merz im Kanzleramt sitzt, sondern Olaf Scholz. Gerade in Zeiten, wo es um Krieg und Frieden geht, sind sein Augenmaß, seine Überlegtheit und sein besonnenes Agieren der Maßstab der Zeit“.

Pressemitteilung der

SPD Mayen-Koblenz

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