Goldhochzeiter gaben sich vor 50 Jahren in der Remagener Pfarrkirche vor Dechant Dr. Johannes Peters das Ja-Wort

Helga und Johannes Weck feierten ihr Goldjubiläum

Helga und Johannes Weck
feierten ihr Goldjubiläum

Seit einem halben Jahrhundert sind sie miteinander verheiratet: Helga und Johannes Weck aus Remagen. Foto: AB

21.07.2014 - 13:04

Remagen . Auf 50 gemeinsame, glückliche Ehejahre können die bekannten und beliebten Remagener Mitbürger Helga Weck, geborene Zapp, und Johannes Weck zurückblicken. Sie feierten am Freitag gemeinsam mit der Familie und Freunden das Fest der Goldenen Hochzeit. Vor dem Fest stand das Dankamt, das Dechant Dr. Johannes Meyer zelebrierte. Der Kirchenchor und eine Orchestergruppe verschönerten das Dankamt mit Musik und Gesang. Im Anschluss an die Messe gratulierte Dechant Meyer, auch im Namen von Bischof Stefan Ackermann. Der Kirchenchor, der Männerchor und die Turngruppe gratulierten zum Goldjubiläum mit langstieligen roten Rosen.



Hochzeit vor 50 Jahren


Am 17. Juli 1964 gab sich das Goldhochzeitspaar Helga und Johannes Weck das Ja-Wort in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul Remagen vor dem damaligen Dechanten Dr. Johannes Peters. Kennengelernt hatten sich die Kölnerin und der Remagener in Bonn, im damaligen Chor der Bundesministerien, wo Johannes Weck als Gast mitsang. Nach der Hochzeit arbeitete die Jubilarin noch bis zur Adoption der beiden Kinder Michael und Claudia als Sekretärin. Anschließend blieb sie zu Hause, um die Familie zu umsorgen. Ein großes Leid erfuhren die beiden, als vor 17 Jahren Sohn Michael tödlich verunglückte. Dennoch bewahrten sie sich ihren Lebensmut. Nun freuen sie sich an ihrem Enkel, dem Sohn von Michael, der auch beim Fest mit von der Partie war, ebenso wie Tochter Claudia mit den beiden weiteren Enkelkindern. Seine berufliche Laufbahn führte den Ur-Remagener, dessen Eltern bereits Ur-Remagener waren und dessen Urgroßvater bereits Mitbegründer des MGV Eintracht, des Vorläufers des Remagener Männerchores war, zur Musik. Nach seiner Prüfung als Großhandelskaufmann arbeitete Weck 35 Jahre in einer bekannten Bonner Musikalienhandlung. Der Seniorchef des Bonner Chor-Musikverlages Braun-Peretti, Jakob Christ, nahm den Jungmusiker damals unter seine Fittiche. 1973 wurde Weck Geschäftsführer des Verlages bis er 1997 in den Vorruhestand ging. Seit 58 Jahren gehört der Ur-Remagener Johannes Weck dem Männerchor Remagen an. Seit 21 Jahren leitet er den Männerchor und seit weit über 40 Jahren dirigiert der Remagener Mitbürger immer wieder den Chor, wenn der Chorleiter verhindert ist. Von Kindesbeinen an widmete der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Bariton-Solist sein Leben der Chormusik. Bereits mit elf Jahren sang Johannes Weck im Schulchor des Gymnasiums Ahrweiler Solopartien. Über 25 Jahre war Johannes Weck beliebter und aktiver Gardist der Remagener Prinzengarde. Seinen sportlichen Ausgleich fand er auf dem Fußballplatz, wo er über 20 Jahre als Schiedsrichter fungierte. Doch bei aller Leidenschaft für die Musik gilt seine große Liebe der Familie und seiner Ehefrau Helga. Die Jubilarin ist seit fast 25 Jahren Mitglied der „Stipppeföttche“ der Remagener Möhnegesellschaft. Zudem turnt sie in der Seniorenturngruppe unter Übungsleiterin Heike Strang. Die anschließende gemütliche Goldhochzeitsfeier fand in der Sportlerklause mit der Familie und den Freunden statt.

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liku:
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Monika d.:
Gert Kamphausen, wenn das zurzeit ihre größte Problem ist, dann müssen Sie sich glücklich schätzen. Außerdem was Werbung angeht da haben sie was total durcheinander gebracht....
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Herr Kamphausen, die Erwähnung des THW ist keine Werbung sondern ein Lob und eine Anerkennung für die Leistung. Ohne diese Organisation wäre die Lage noch schlechter, als sie schon ist und das THW ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft und ebenso für Einsätze im Ausland. Die allergrößte Hochachtung...
Mareike Noll:
Cutie ;)...
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