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Kartoffelmarkt Steimel

Traditionelles Markttreiben bei herrlichstem Wetter

24.09.2013 - 17:39

Steimel. Die Steimeler müssen einen sehr guten Draht zu Petrus haben, denn, wie so oft in den letzten Jahren, riss genau zum Start des diesjährigen Kartoffelmarktes die graue Wolkendecke auf und die Sonne ließ sich blicken. Strahlende Gesichter zeigten auch die zahlreich erschienenen Politiker, die ihren Wahlkampf in Steimel entspannt ausklingen ließen. Entspannt und friedlich war auch die „Saustarke Tanzparty im Festzelt“ am Freitagabend verlaufen, wie die Polizei zu berichten wusste. Für die Sicherheit beim traditionellen Umzug am Samstagvormittag sorgte auch die Freiwillige Feuerwehr Oberdreis. Im Takt des Musikvereins Schenkelberg liefen Bürgermeister Michael Anhäuser, Verbandsbürgermeister Volker Mendel, Altverbandsbürgermeister Wolfgang Kunz, MdB Sabine Bätzing- Lichtenthäler, Jochen Bülow von der Linkspartei und Kreisbeigeordneter Udo Franz als Vertreter des Landrats hinter der hölzernen Sau her. Es folgten die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Steimel mit ihrem Vorsitzenden Volker Nelles, die Möhnen, der Tennisclub Steimel und etliche feierfreudige Mitbürger. Bürgermeister Anhäuser begrüßte außerdem den Gemischten Chor und Chorleiter Winfried Heinen und Petra Lüßem, Leiterin des örtlichen Kindergartens. Vor dem Festzelt wurde die „Muck“ auf die Theke des Getränkestandes gehievt und an ein Fässchen angeschlossen, das sie ständig mit „Muckensaft“ versorgt. Dieser kommt, wie Bürgermeister Anhäuser stolz verkündete, in diesem Jahr ganz exklusiv für die Kartoffelmarktbesucher aus der Birkenbrennerei. Die erste Runde Muckensaft ging an die Prominenz. Charmant führte die Gambrina der Hachenburger Brauerei das Ritual des Fassanstiches durch. Gambrina ist die weibliche Variante des Brauer-Schutzpatrons Gambrinus. Als ihr „Opfer“ erhielt VVV-Vorsitzender Volker Nelles die Brauerschürze und den Holzhammer.

Routiniert haute Nelles den Zapfen in das Fass und die Ehrengäste wurden sogleich mit Gerstensaft versorgt, sodass die Politiker genötigt waren, entweder beidhändig oder schnell zu trinken. Da Anhäuser „Alt“- Bürgermeister Wolfgang Kunz zum Geburtstag gratulierte, wurde dem Jubilar ein spontanes Geburtstagsständchen nur mit Frauenstimmen zuteil. Zum Markt erläuterte Anhäuser, dass viele Aussteller direkt aus der Gemeinde kommen. Er habe sich aber auch bemüht, neue Marktbeschicker zu gewinnen, was angesichts mehrerer Konkurrenzveranstaltungen nicht einfach gewesen sei. Leider sei ein traditioneller Bezug zum Ursprung des Marktes, die Viehausstellung, im Zuge der Seuchenverordnung künftig nicht mehr möglich. Umso wichtiger sei die Traditionsleistung der Rentner von der Märchenmühle, die mit dem Verkauf ihrer Kartoffeln den Marktnamen „Toffelsmoat“ weiter leben lassen. Das Markttreiben am Sonntag begann mit einem Zeltgottesdienst, der von Pfarrer Lindecken aus Niederwambach und dem „Gemischten Chor Steimel“ gestaltet wurde. Musikalisch ging es weiter mit einem Konzert auf historischen Instrumenten um 11 Uhr. Die „Hachenburger Kirmes Jungs“ spielten um 14 Uhr zünftig auf und um 17 Uhr bot DJ Alex musikalische Unterhaltung. Im Festzelt wurde inzwischen Kaffe und Kuchen angeboten. Der Montag ist in Steimel der traditionelle Familientag mit Kaffee und Kuchen im Festzelt und Kinderprogramm mit dem Zauberer Martin Pabel um 15 Uhr. Die Fahrgeschäfte boten montags vergünstigte Preise. Um 16 Uhr trafen sich Handwerker und Heimwerker zum Fachsimpeln, schließlich waren mehrere Stände mit Geräten und Maschinen auf dem Markt. Alleinunterhalter Werner Eul war ab 16.30 Uhr für das musikalische Programm zuständig. Tanz mit Open End war angesagt mit den „Kings and Queen“.

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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