Lokalsport | 03.02.2023, 13:50 Uhr

TT-Jugend 13

Gewonnen und doch verloren

Die Tischtennisjugend der Turngemeinde 1878 Oberlahnstein. Quelle: TGO

Oberlahnstein. Die Tischtennisjugend der Turngemeinde 1878 Oberlahnstein e. V. hat in der Kreisliga Jugend 13 auch ihr 7. Spiel in Folge gewonnen. Die Begegnung fand auswärts gegen SV Olympia Eschelbach I statt und endete mit einem 6:4 Erfolg. Doch ein versehentlicher kleiner Fehler durch den Trainer und Spielführer Werner May bei der Erfassung der Mannschaftsaufstellung im Spielbogen hatte „fatale“ Folgen. Das durch den Spielführer der Mannschaft von SV Olympia Eschelbach I nach Abschluss des Spiels in click-tt eingestellte Spielergebnis wurde seitens des Spielleiters nicht genehmigt und wegen falscher Mannschaftsaufstellung zudem mit einem Endergebnis von 10:0 für SV Olympia Eschelbach I gewertet.

So wurde aus einem gefeierten Sieg eine herbe Niederlage. Bei der daraufhin fällig gewordenen Entschuldigung hat die Mannschaft ihrem Trainer vorerst großmütig verziehen, jedoch mit dem Hinweis, dass eventuell eine „Bestrafung“ noch im Raum stehe. Doch nun zum sportlichen Teil der Geschichte. Für die Jugend 13 spielten David Rünz, Niclas Zink, Tom Adler und Albert Njoh Dimitte. Die Begegnung begann mit einem Doppel, das David und Niclas nach anfänglichen Startschwierigkeiten für sich entscheiden konnten. David agierte sodann in seinem ersten Einzel gegen seinen Gegner Moritz Kaiser noch sehr überhastet, haderte laufend mit seinen Fehlern und verlor in Folge dessen dann auch den 1. Satz. Nachdem Trainer Werner May ihm nach Beendigung des Satzes eindringlich riet, sich nicht wegen jedem Fehler so zu ärgern, sondern ruhig weiter zu spielen und auf den nächsten Ball zu konzentrieren, lief es dann bedeutend besser. Er gab keinen Satz mehr ab und gewann das Spiel mit 3:1 Sätzen. Im Anschluss kam es bei der Begegnung zwischen Niclas und seinem Gegner Kerem Ergün zu einem wahren sportlichen Krimi. Niclas und Kerem konnten abwechselnd jeweils zwei Sätze für sich entscheiden und so musste der 5. Satz die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Nachdem Niclas hier schnell und scheinbar aussichtslos mit 1:7 in Rückstand geriet, nahm Trainerin Nadine May einen Timeout. Innerhalb dieser einminütigen Unterbrechung schaffte sie es, Niclas taktisch und mental neu einzustellen. Hierauf spielte Niclas wie verwandelt und konnte nun durch enorme Konzentration und Nervenstärke den Rückstand aufholen und den Satz noch mit 11:9 und somit das Spiel gewinnen. Hut ab! Die weiteren Spiele gewannen David und Niclas dann souverän. Albert verlor seine Einzel hingegen denkbar knapp. Im 1. Spiel mit 11:9, 11:9 und noch mal 11:9. In seinem 2. Spiel ging es noch enger zu. Hier musste ein 5. Satz herhalten, den er bedauerlicherweise nicht gewann. Tom verlor ebenfalls seine Spiele.

Die Tischtennisjugend der Turngemeinde 1878 Oberlahnstein. Quelle: TGO

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Zukunft trifft Tradition KW 35
Vorabrechnung, Nr. AF2026.000438.0, August 2026 Teil 2
kostenfreie Anzeige aus 2+1
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
kostenfreie Stellenanzeige im Rahmen der "2+1" Aktion
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau
350

Hannover/Dernau. Das letzte nationale Großereignis des Jahres fand, wie auch die Finals 2026, vom 28. bis 30. August in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt. Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau, die für die LG Kreis Ahrweiler startet, hatte sich bereits im Mai in Limburgerhof für die Deutsche Meisterschaft im Siebenkampf in der Altersklasse W15 qualifiziert.

Von Jürgen Wolff aus Dernau

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
596

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen